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Im Gesundheitswesen ist das Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten (kurz: Patientenrechtegesetz) in jedermanns Munde – erst recht seit es am 26. Februar 2013 in Kraft getreten ist. Die Hauptfrage, die sich dabei wie ein roter Faden durch die Krankenhäuser zieht, lautet: „Was ändert sich für uns durch das Patientenrechtegesetz?

Generell sollte vorab eins gesagt werden: Das Patientenrechtegesetz ist eine Kodifizierung bereits vorhandener Rechte. Bisher auf verschiedenen Gesetzestexten verstreute Regelungen und sich aus jahrelanger Rechtsprechung ergebende Rechtsgrundsätze (sog. Richterrecht) wurden zusammengefasst und im § 630 a-h des Bürgerlichen Gesetzbuches sowie im § 135a bzw. §137 1d des Sozialgesetzbuches V aufgenommen. Demnach ist die allgemeine Aussage: „Patienten bekommen mehr Rechte.“ nicht korrekt. Diese Rechte hatten Patienten auch vorher schon; jetzt sind sich die Patienten allerdings auch dieser Rechte bewusst. Das ist meiner Meinung nach die entscheidende Änderung, auf die sich die Krankenhäuser einstellen sollten. Darüber hinaus könnten folgende Aspektes des Gesetzes für Krankenhäuser von Interesse sein:

Abschriften im Zusa

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Mit der Verabschiedung des neuen Patientenrechtegesetzes wird der hohe Stellenwert der Patientensicherheit im Rahmen der medizinischen Versorgung und die Etablierung geeigneter Strukturen zur systematischen Vermeidung von Fehlern nochmals betont. Deutsche Kliniken sind nun umso mehr angehalten, ein umfassendes Risikomanagementsystem in ihrer Einrichtung zu implementieren und geeignete Strukturen vorzuhalten, um Fehler systematisch zu reduzieren und Risiken frühzeitig zu identifizieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem operativen Bereich, in dem sich Behandlungsfehler nachweislich besonders häufig ereignen. Dies zeigt sich beispielsweise in den Studien der Bundesärztekammer, in denen die meisten Behandlungsfehler im Bereich der operativen Therapie nachgewiesen werden, dicht gefolgt von der postoperativen Therapie auf Rang drei. Daneben werden Unfallchirurgie, Orthopädie und Allgemeinchirurgie als die Fachabteilungen identifiziert, welche von den meisten Begutachtungsanträgen betroffenen sind [1].

Im Zuge de

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