Zur Zeit wird gefiltert nach: sicherheit
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Ein Trend, der in Krankenhäusern zunehmend an Bedeutung und Dynamik gewinnt, ist das Prozessmanagement mit dem Ziel der stetigen Optimierung von Prozessen. Nicht zuletzt ist die Prozessorientierung auch Kernforderung externer Regelwerke und Darlegungsnormen, wie der DIN EN ISO 9001:2015. So spricht diese Norm beispielsweise von der „Erreichung einer wirksamen Prozessleistung“ (Kapitel 0.3.1.c), von „Dienstleistungserbringung unter beherrschten Bedingungen“ (Kapitel 8.5.1) oder gar von „Analyse und Bewertung der Prozessleistung und der Konformität der Produkte und Dienstleistungen“ (Kapitel 9.1.3 a bzw. 9.3.2 c3). 

Aber was bedeuten Begriffe wie „wirksame Prozessleistung“ oder „beherrschte Bedingungen“ für die Organisation Krankenhaus? Wie kann die Prozessleistung eigentlich bewertet werden und in welche Richtung bewegt sich dann ggf. eine Optimierung?

Im Prozessmanagement unterscheidet man zwei Adj

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Seit ich mich mit den Themen Risikomanagement, Patientensicherheit und dem Umgang mit Fehlern im Krankenhaus beschäftige, treibt mich die Frage um, wie Sicherheit tatsächlich effektiv erreicht werden kann. Klinikmitarbeiter berichten mir häufig aus der Praxis, wie bekannte und letztlich einfache Sicherheitsregeln missachtet werden – ohne Konsequenz für die Handelnden. In den allermeisten der Fälle geht es ja auch für die Patienten immer gut. Wenn nun Berichtssysteme für kritische Ereignisse (CIRS) in der Patientenbehandlung aufgebaut werden, sind die Mitarbeiter meist hoch motiviert, denn sie versprechen sich zu Recht eine ganze Menge davon. Die Prinzipien, die für ein erfolgreiches CIRS wichtig sind und erfreulicherweise auch in der Weiterentwicklung der QM-Richtlinie vom Gemeinsamen Bundesausschuss aufgegriffen wurden, sind bekannt:

  • Freiwillig

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Die Arzneimitteltherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung von Patienten in Krankenhäusern. Ziel der Therapie ist immer, dass ein Patient eine korrekte, verträgliche Medikamentenkombination in der richtigen Dosierung über den geeigneten Zugangsweg und zur richtigen Zeit erhält. Arzneimitteltherapiesicherheit basiert demnach auf einer optimalen Organisation des Medikationsprozesses, der alle Stufen der Arzneimitteltherapie beinhaltet.

Jedoch benötigt der Medikationsprozess die nahtlose Zusammenarbeit vieler Beteiligter, erfordert viele Ressourcen und kreuzt einige andere Prozesse im Klinikalltag. Deshalb ist die Arzneimittelversorgung einer der Hochrisiko-Prozesse innerhalb der gesamten Patientenversorgung. Die Analyse des kompletten Prozesses zeigt, wo die Hauptrisiken und mögliche Lösungsansätze in der Arzneimitteltherapie liegen.

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Mit der Verabschiedung des neuen Patientenrechtegesetzes wird der hohe Stellenwert der Patientensicherheit im Rahmen der medizinischen Versorgung und die Etablierung geeigneter Strukturen zur systematischen Vermeidung von Fehlern nochmals betont. Deutsche Kliniken sind nun umso mehr angehalten, ein umfassendes Risikomanagementsystem in ihrer Einrichtung zu implementieren und geeignete Strukturen vorzuhalten, um Fehler systematisch zu reduzieren und Risiken frühzeitig zu identifizieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem operativen Bereich, in dem sich Behandlungsfehler nachweislich besonders häufig ereignen. Dies zeigt sich beispielsweise in den Studien der Bundesärztekammer, in denen die meisten Behandlungsfehler im Bereich der operativen Therapie nachgewiesen werden, dicht gefolgt von der postoperativen Therapie auf Rang drei. Daneben werden Unfallchirurgie, Orthopädie und Allgemeinchirurgie als die Fachabteilungen identifiziert, welche von den meisten Begutachtungsanträgen betroffenen sind [1].

Im Zuge de

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Den Kommentar von Herrn Dr. Koster aufgreifend, haben wir zum Thema Patientenarmband etwas intensiver recherchiert:

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. stellte fest, dass in Deutschland jährlich ca. 17.000 Menschen aufgrund von Behandlungsfehlern sterben. Daher sind immer mehr Kliniken darum bemüht, geeignete Systeme zu finden, welche Fehlbehandlungen minimieren. Zu diesen Krankenhäusern zählen beispielsweise das DRK-Krankenhaus Alzey, die SRH-Zentralklinikum Suhl gGmbH sowie die Klinikum Coburg GmbH.

Die

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