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1. Das Zulassungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung wurde vereinfacht

Bereits Mitte 2017 hat die Deutsche Rentenversicherung (DRV) neue Grundsätze für die Beschaffung von Leistungen zur Medizinischen Rehabilitation veröffentlicht. Diese sehen einen vereinfachten Marktzugang von Reha-Einrichtungen durch ein offenes und transparentes Zulassungssystem vor. Künftig kann jede geeignete Reha-Einrichtung mit jedem Reha-Träger der Rentenversicherung einen Belegungsvertrag nach § 21 SGB IX abschließen, sofern sie die Voraussetzung für eine Inanspruchnahme durch die Träger der DRV erfüllt und ihre Eignung hierfür nachgewiesen hat. Die Prüfung der Eignung erfolgt mittels der von den Trägern der Rentenversicherung einheitlich definierten Anforderungen an Rehabilitationseinrichtungen.

2. Perspektivisch soll di

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Häufig als „bedeutendste Reform für den stationären Sektor seit Einführung der DRG“ bezeichnet, bringt das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) eine Vielzahl von Neuerungen für die Krankenhäuser mit sich. Dies spiegelt sich zum einen in den zahlreichen Gesetzen wider, auf die das KHSG Einfluss nimmt, wie beispielsweise SGB V, KHG und KHEntgG. Zum anderen untermauern die Mehrausgaben für die Kostenträger in Höhe von 1,9 Mrd. €, mit denen das KHSG allein in diesem Jahr einhergeht, oben genannte These. Nicht zuletzt impliziert bereits der Titel „Gesetz zur Reform der Strukturen der Krankenversorgung“ tiefgreifende Änderungen in der Krankenhauslandschaft.

Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter dem Krankenhausstrukturgesetz? Und mit welchen Entwicklungen werden die Krankenhäuser hierzulande infolge dessen konfrontiert?

Grundsätzlich verfolgt das KHSG das Ziel, erwünschte Leistungen zu fördern, während medizinisch unbegründeten Leistungsausweitungen ein Riegel vorgeschoben werden soll. Das Krankenhausstrukturges

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„Völlig unzureichend“, „unzumutbare Belastung“, „bürokratische Überfrachtung“ – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft findet klare Worte in ihrer Stellungnahme zum Eckpunktepapier der Bund-Länder-AG. Obwohl grundlegende Richtungen wie die Verbesserung bei der Betriebskostenfinanzierung, die Erarbeitung von bundesweiten Qualitätskriterien oder die Etablierung eines Strukturfonds als positive Entwicklungen eingestuft werden, urteilt nicht nur die DKG kritisch über das Gesamtergebnis. In den letzten Wochen war die Presse überhäuft von Protest-Artikeln zu den Reformansätzen. Doch was ändert sich für die Krankenhäuser und ist nun eine strategische Neuausrichtung notwendig? Kann man nach den Reformen trotzdem noch wirtschaftlich handeln, ohne Abschläge fürchten zu müssen?

Wo bleibt das so dringend benöti

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Könnten die nachfolgenden beiden Geschichten auch aus Ihrem Krankenhaus stammen?

„In einer Klinik gehen in einem erheblichen Ausmaß Erlöse verloren. Das Medizin-Controlling kann belegen, dass  die unzureichende Qualität der ärztlichen und pflegerischen Dokumentation der abzurechnenden Fälle als wesentliche Ursache hierfür angenommen werden kann. Um das Problem zu lösen, werden zusätzliche Kodierfachkräfte eingestellt, die nach Aktenschluss – am Schreibtisch in ihren Büros im Verwaltungsgebäude – jede Akte unter die Lupe nehmen. Die Akten der einzelnen Fachabteilungen sind traditionell sehr unterschiedlich sortiert und unvollständig, aber nach einiger Sucherei findet sich die Kodierfachkraft schon zurecht. Zur Beantwortung der vielen Fragen begibt sich die Kodierfachkraft mehrmals täglich auf die Stationen, um mit den beteiligten Ärzten und Pflegekräften Rücksprache zu halten – natürlich trifft sie diese nur selten im ersten Anlauf an…trotzdem machen sich die zusätzlichen Kodierfachkräfte „schnell bezahlt“, weil ein Teil der Erlöse doch noch gesichert werden kann! Viele Unzulänglichkeiten lassen sich aber rückblickend leider nicht mehr beheben…“.

„Nach der Visite drängt die Pflegekraft den

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Die DIN EN 15224 fordert als Pflichtverfahren die Formulierung von Qualitätszielen. An diese werden folgende Anforderungen gestellt:

  • Qualitätsziele müssen mit der Qualitätspolitik in Einklang stehen, sich im besten Fall aus dieser ableiten lassen (vgl. DIN EN 15224, Abschnitt 5.4.1).
  • Qualitätsziele müssen so formuliert werden, dass sie nachvollziehbar und messbar sind.
  • Zur Messung der Qualitätsziele sind Kennzahlen oder sonstige Messgrößen zu definieren, an Hand derer die Zielerreichung identifiziert und bewertet werden kann.
  • Qualitätsziele sind für alle Bereiche und Ebenen des Anwendungsbereichs der Norm festzulegen.
  • Bei der Zielformulierung sind sowohl die Kundenanforderungen als auch die Qualitätsmerkmale zu berücksichtigen.

In unseren Projekten zur DIN EN 15224 formulieren wir in Vorbereitung zur Erstzertifizierung zunächst Qualitätsziele auf Ebene des Gesamthauses und dann für die einzelnen Fachabteilungen. Die Ziele auf der Gesamthausebene leiten sich aus dem Leitbild und der Qualitätspolitik ab, während die Fachabteilungsziele auf den Qualitätszielen des Gesamthauses basieren. Damit gelingt es, ein in sich schlüssiges (Qualitäts-)Zielsystem nachzuweisen. Um die Messbarkeit als „Qualitätskriterium“ für Ziele zu erfüllen, muss ein gutes Qualitätsziel aus folgenden Elementen bestehen:

  • Zielinhalt: Was soll erreicht werden?
  • Zielausmaß: Wie viel davon soll erreicht werden?
  • Z

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