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Im ersten Blog zu diesem Projektbericht habe ich Ihnen Shopfloor Management als Managementinstrument erläutert und seine möglichen Anwendungsbereiche im Krankenhaus dargelegt. Des Weiteren bin ich auf die Projektstruktur und die Inhalte der beiden Konzeptionsworkshops in dem psychiatrischen Fachkrankenhaus eingegangen, für das wir gemeinsam mit den dortigen Führungskräften für eine Pilotstation das Instrument entwickelt haben. Im zweiten Teil des Projektberichts stelle ich die erarbeitete Ausgestaltung des Shopfloor Managements in der Pilot-Station sowie die Ergebnisse der Evaluation vor.

Das

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In zwei aufeinander folgenden Blogbeiträgen möchte ich Ihnen erläutern, wie wir in einem psychiatrischen Krankenhaus in einer Station Shopfloor Management als Führungs- und Kommunikationsinstrument gemeinsam mit Entscheidungsträgern der Klinik entwickelt und eingeführt haben und welche Ergebnisse nach der Einführungsphase erzielt wurden. Der erste Blog erläutert Shopfloor Management im Allgemeinen und seine Einsatzmöglichkeiten im Krankenhaus sowie die Struktur des durchgeführten Projekts. Im zweiten Blog werde ich Ihnen die erarbeite Konzeption sowie die erzielten Ergebnisse darstellen.

Der Begr

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Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs- und Kostendrucks im Gesundheitswesen werden die Krankenhäuser gezwungen, ihre Prozesse kritisch zu hinterfragen. Um langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu sein, müssen Optimierungspotenziale identifiziert und ausgeschöpft werden. Bedingt durch die rückläufigen Investitionsmittel der Bundesländer stehen die Kliniken trotz dualer Finanzierung zudem in der Verantwortung, Investitionen verstärkt aus eigener Tasche zu finanzieren. Aus diesem Grund sollten Investitionsentscheidungen valide Daten zugrunde gelegt werden.

Aber woher bekomme ich die erforderlichen Informationen, um die richtigen Investitionsentscheidungen treffen zu können? Wie lassen sich Ineffizienzen in den bestehenden Prozessen systematisch identifizieren? Und wie stelle ich sicher, dass ich die richtigen Optimierungshebel für die Umsetzung in der Praxis auswähle?

Simulationen liefern einen wichtigen Beitrag zur Beantwortung derartiger Fragestellungen. Mit ihrer Hilfe lassen sich nicht nur planerische Entscheidungen, wie Baumaßnahmen oder die Anschaffung von Großgeräten, absichern. Auch für die Reorganisation der patientenbezogenen Prozesse in den Ambulanzen, in der Notaufnahme oder im OP sowie die Optimierung der Logistikprozesse im Krankenhaus liefern sie eine fundierte Datenbasis.

Voraussetzun

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„Notaufnahmen in Not“, „Notstand beim Notarzt“, „Überlastet und unterfinanziert“ oder „Jeder fünfte Patient ist in der Notaufnahme falsch“ lauten die Schlagzeilen der letzten Monate in Bezug auf die Notfallversorgung an deutschen Krankenhäusern. Die große mediale Aufmerksamkeit, die das Thema derzeit erfährt, ist allen voran dem Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus geschuldet, das die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) Anfang des Jahres veröffentlicht hat.

Analysiert wurde die finanzielle Situation von Notaufnahmen bei der Versorgung ambulanter, gesetzlich krankenversicherter Notfallpatienten auf Basis der Leistungs- und Kostendaten von insgesamt 55 Krankenhäusern. Den Ergebnissen der Studie zufolge geht die Behandlung eines ambulanten GKV-Patienten im Mittel mit Kosten in Höhe von 120 € einher. Diesen stehen jedoch lediglich Erlöse von durchschnittlich 32 € gegenüber, woraus sich ein Fehlbetrag von 88 € pro Fall errechnet. Hochgerechnet auf die jährlich deutlich mehr als neun Millionen ambulanten Notfallbehandlungen an Krankenhäusern schlägt sich dies in einem Defizit von schätzungsweise einer Milliarde Euro für die Kliniken nieder.

Ein weiteres Problem, mit dem die N

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Ein weicher Faktor, der sich knallhart auf Qualität, Risiken und Wirtschaftlichkeit auswirkt!

Krankenhäuser sind von ihrer grundsätzlichen Organisation her komplexe Expertenorganisationen – und das mit steigender Tendenz nicht nur in der Medizin, sondern in allen Berufsgruppen! Expertenorganisationen weisen übereinstimmend besondere Kennzeichen auf, die sich vergleichbar so auch im Krankenhaus finden: 

  • Experten sind hochqualifiziert und haben eine (relativ) starke Stellung im Unternehmen
  • Experten identifizieren sich eher mit ihrer Profession als mit dem Unternehmen
  • Experten orientieren sich weniger an den Bedürfnissen der Anspruchsteller an das Unternehmen, sondern stärker an den eigenen fachlichen Standards
  • Experten besitzen eine meist ausgeprägte Handlungs- und Entscheidungsautonomie
  • Experten lassen sich – wenn überhaupt – nur durch andere Experten in Frage stellen
  • Experten sind überwiegend am professionellen Karriere- und Reputationssystem orientiert
  • Experten haben ein eher geringes Interesse an Koordinationsaufgaben/ an betrieblicher Organisation

Es kann davon ausgegangen werden, dass die oben genannten Kennzeichen einen prägenden Einfluss auf die Unternehmenskultur ausüben, einschließlich der Gefahr, einzelne Aspekte einer „Unkultur“ hervorzubringen – diese bezeichne ich in Bezug auf Krankenhäuser in diesem Blog als „Störkultur“.

Nach jahrelanger intensiver Betreuung von Projekten zur Organisationsentwicklung im Krankenhaus, die auch notwendige

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