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Am 18. und 19. Oktober fand im Klinikum Garmisch-Partenkirchen ein Workshop zu den Herausforderungen der Digitalisierung für Krankenhäuser statt. Veranstaltet durch das Klinikum und ZEQ diskutierten mehr als fünfzig Krankenhausgeschäftsführer und IT-Verantwortliche Lösungsansätze für die digitale Transformation. Dabei dienten die im Klinikum Garmisch-Partenkirchen mit Unterstützung von ZEQ bereits digitalisierten medizinischen Prozesse als wertvolle Anregung.

Die Digitalisierung ist die größte strategische Herausforderung für Krankenhäuser im kommenden Jahrzehnt. Um diese erfolgreich bewältigen zu können, sollten als Ergebnis des Workshops „Krankenhausprozesse und Digitalisierung: Was ist heute schon da und was wird morgen sein?“ verschiedene Erfolgsfaktoren durch die Krankenhausentscheider beachtet werden:

  1. Krankenhäuser benöt

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Jedes Krankenhaus sollte für sich zwei zentrale Fragen beantworten:

  • Wohin möchte es sich entwickeln?
  • Für welche Werte möchte es stehen?

Aus der Beantwortung der zweiten Frage leitet sich die Unternehmenskultur maßgeblich ab. Sie hat damit entscheidenden Einfluss auf den Umgang der Mitarbeitenden und Führungskräfte untereinander, aber auch auf den Umgang mit Kunden und Dienstleistern.

Oftmals wird die Frage nach den Unternehmenswerten in Krankenhäusern in einem Leitbild beantwortet und um Führungsgrundsätze ergänzt.

In diesem Beitrag soll es um die Antwort auf die erste Frage gehen. Wir sprechen dabei von der Vision des Krankenhauses.

In der Satzung eines Krankenhauses ist der Unternehmenszweck defini

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Häufig als „bedeutendste Reform für den stationären Sektor seit Einführung der DRG“ bezeichnet, bringt das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) eine Vielzahl von Neuerungen für die Krankenhäuser mit sich. Dies spiegelt sich zum einen in den zahlreichen Gesetzen wider, auf die das KHSG Einfluss nimmt, wie beispielsweise SGB V, KHG und KHEntgG. Zum anderen untermauern die Mehrausgaben für die Kostenträger in Höhe von 1,9 Mrd. €, mit denen das KHSG allein in diesem Jahr einhergeht, oben genannte These. Nicht zuletzt impliziert bereits der Titel „Gesetz zur Reform der Strukturen der Krankenversorgung“ tiefgreifende Änderungen in der Krankenhauslandschaft.

Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter dem Krankenhausstrukturgesetz? Und mit welchen Entwicklungen werden die Krankenhäuser hierzulande infolge dessen konfrontiert?

Grundsätzlich verfolgt das KHSG das Ziel, erwünschte Leistungen zu fördern, während medizinisch unbegründeten Leistungsausweitungen ein Riegel vorgeschoben werden soll. Das Krankenhausstrukturges

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Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs- und Kostendrucks im Gesundheitswesen werden die Krankenhäuser gezwungen, ihre Prozesse kritisch zu hinterfragen. Um langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu sein, müssen Optimierungspotenziale identifiziert und ausgeschöpft werden. Bedingt durch die rückläufigen Investitionsmittel der Bundesländer stehen die Kliniken trotz dualer Finanzierung zudem in der Verantwortung, Investitionen verstärkt aus eigener Tasche zu finanzieren. Aus diesem Grund sollten Investitionsentscheidungen valide Daten zugrunde gelegt werden.

Aber woher bekomme ich die erforderlichen Informationen, um die richtigen Investitionsentscheidungen treffen zu können? Wie lassen sich Ineffizienzen in den bestehenden Prozessen systematisch identifizieren? Und wie stelle ich sicher, dass ich die richtigen Optimierungshebel für die Umsetzung in der Praxis auswähle?

Simulationen liefern einen wichtigen Beitrag zur Beantwortung derartiger Fragestellungen. Mit ihrer Hilfe lassen sich nicht nur planerische Entscheidungen, wie Baumaßnahmen oder die Anschaffung von Großgeräten, absichern. Auch für die Reorganisation der patientenbezogenen Prozesse in den Ambulanzen, in der Notaufnahme oder im OP sowie die Optimierung der Logistikprozesse im Krankenhaus liefern sie eine fundierte Datenbasis.

Voraussetzun

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Ein Trend, der in Krankenhäusern zunehmend an Bedeutung und Dynamik gewinnt, ist das Prozessmanagement mit dem Ziel der stetigen Optimierung von Prozessen. Nicht zuletzt ist die Prozessorientierung auch Kernforderung externer Regelwerke und Darlegungsnormen, wie der DIN EN ISO 9001:2015. So spricht diese Norm beispielsweise von der „Erreichung einer wirksamen Prozessleistung“ (Kapitel 0.3.1.c), von „Dienstleistungserbringung unter beherrschten Bedingungen“ (Kapitel 8.5.1) oder gar von „Analyse und Bewertung der Prozessleistung und der Konformität der Produkte und Dienstleistungen“ (Kapitel 9.1.3 a bzw. 9.3.2 c3). 

Aber was bedeuten Begriffe wie „wirksame Prozessleistung“ oder „beherrschte Bedingungen“ für die Organisation Krankenhaus? Wie kann die Prozessleistung eigentlich bewertet werden und in welche Richtung bewegt sich dann ggf. eine Optimierung?

Im Prozessmanagement unterscheidet man zwei Adj

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