Zur Zeit wird gefiltert nach: dokumentation
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In Zeiten immer knapper werdender Personalressourcen ist es für die Berufsgruppe Pflege unumgänglich, sich mit der Frage nach den richtigen Prioritäten im Arbeitsalltag auseinanderzusetzen. Was muss die Pflegekraft tun, was sollte sie tun und was kann sie weglassen?

In meiner Tätigkeit als Projektleiterin bei der Einführung der elektronischen Pflegedokumentation mit den Methoden ePA-AC und LEP, habe ich festgestellt, dass es unumgänglich ist, auf die Qualität der erhobenen Daten zu achten. Bei der Analyse der Daten einer chirurgischen Station fiel auf, dass Patienten, die in ihrer Mobilität eingeschränkt waren, weder gelagert noch mobilisiert wurden. Auf Nachfragen wurde kein Versäumnis in der Dokumentation deutlich, sondern die Aussage getätigt, dass keine Zeit für das Lagern oder Mobilisieren sei. Die erneute Analyse der LEP-Daten zeigte jedoch einen täglichen Aufwand von über 13 Stunden in der Körperpflege, also dem Waschen der Patienten. Der saubere Patient, der täglich seine Ganz- oder Teilkörperwäsche bekommt, wird immer noch von den Pflegekräften als Zeichen einer guten Pflege gesehen.

Wer dies in Frage

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Ich schicke meine Meinung voraus: Soviel, wie wirklich geht! Wie ich das meine, wird am Ende dieses Blog-Beitrags sicher deutlicher:

Jeder, der schon einmal als QM-Verantwortlicher beim Aufbau eines Managementsystems mitgewirkt hat und jeder, der schon einmal als interner oder externer Auditor QM-Systeme begutachtet hat, kennt das Ergebnis:

Zwischen den festgelegten, verbindlichen Anforderungen der Vorgabedokumente und der nachgewiesenen Routine vor Ort klafft eine – mehr oder weniger – deutliche Diskrepanz, in der Fachsprache des Qualitätsmanagements „Abweichung“ genannt.

Nicht immer liegt es alleine daran, dass die Vorgaben nicht ausreichend bekannt sind oder gar bewusst ignoriert werden. Oft genug liegt der Grund für den fehlenden Erfüllungsgrad darin, dass die SOLL-Vorgaben unter den gegebenen Bedingungen vor Ort gar nicht in die Routine kommen können: Der SOLL-Zustand schwebt unerreichbar über den Köpfen der Mitarbeiter!

Qualitätsmanagement

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