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31.12.2013 - Immer wieder wird dieses Datum mit der Zertifizierung zum EndoProthetikZentrum (EPZ) in Verbindung gebracht. Bis zur Antragstellung einer Zertifizierung sind es ab heute nur noch knapp 4 Monate für die Einrichtungen, die keinen Hauptoperateur mit der Zusatzqualifikation „Spezielle Orthopädische Chirurgie“ stellen können. Zwar ist zwischen der Antragstellung und dem eigentlichen Audit noch eine Frist von 6 Monaten eingeräumt, so dass eine Auditierung noch bis zum 30.06.2014 möglich ist, dennoch dauert es seine Zeit, zunächst die Anforderungen der EndoCert zu erfüllen und diese auch im Zentrum nachweislich umzusetzen. Erfahrungsgemäß werden je nach den etablierten QM-Strukturen und der bereits erfüllten Anforderungen ca- 6-9 Monate für die Zertifizierung benötigt.

In unseren Projekten machen wir die Erfahrung, dass nicht alle Anforderungen im Erhebungsbogen richtig verstanden werden bzw. missverständlich beschrieben sind. Auf einzelne Punkte möchte ich im Folgenden hinweisen:

1. Fallzahlen

G

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In den letzten Monaten ist die Nachfrage nach dem fachspezifischen Zertifizierungsverfahren EndoCert stark angestiegen und das spürbare Interesse an den EndoProthetikZentren lässt vermuten, dass über die Zertifizierung der Wettbewerb im endoprothetischen Leistungsspektrum noch sehr viel stärker werden wird als bisher. Zudem wird interessant werden, wie die Kassen mit den Zentren umgehen werden, um ggf. Individualverträge mit Zentren auszuhandeln.

Auf Grund dieser Beobachtung und weil ZeQ in den letzten Monaten in etlichen Einrichtungen Erfahrungen gesammelt hat, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige wichtige Praxistipps geben. Wir wollen zeigen, wie man einzelne Forderungen praktisch umsetzen kann:

1. A

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In Zeiten immer knapper werdender Personalressourcen ist es für die Berufsgruppe Pflege unumgänglich, sich mit der Frage nach den richtigen Prioritäten im Arbeitsalltag auseinanderzusetzen. Was muss die Pflegekraft tun, was sollte sie tun und was kann sie weglassen?

In meiner Tätigkeit als Projektleiterin bei der Einführung der elektronischen Pflegedokumentation mit den Methoden ePA-AC und LEP, habe ich festgestellt, dass es unumgänglich ist, auf die Qualität der erhobenen Daten zu achten. Bei der Analyse der Daten einer chirurgischen Station fiel auf, dass Patienten, die in ihrer Mobilität eingeschränkt waren, weder gelagert noch mobilisiert wurden. Auf Nachfragen wurde kein Versäumnis in der Dokumentation deutlich, sondern die Aussage getätigt, dass keine Zeit für das Lagern oder Mobilisieren sei. Die erneute Analyse der LEP-Daten zeigte jedoch einen täglichen Aufwand von über 13 Stunden in der Körperpflege, also dem Waschen der Patienten. Der saubere Patient, der täglich seine Ganz- oder Teilkörperwäsche bekommt, wird immer noch von den Pflegekräften als Zeichen einer guten Pflege gesehen.

Wer dies in Frage

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Nach der zunehmenden Zentrenbildung in anderen medizinischen Fachbereichen (Traumazentren, Darmkrebszentren etc.) wurden im Oktober vergangenen Jahres  auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie fachliche und organisatorische Anforderungen an sogenannte EndoProthetikZentren (EPZ) definiert. Ein Gremium bestehend aus Experten für Endoprothetik und Qualitätsmanagement hat im Rahmen einer mehrjährigen Pilotphase in 20 deutschen Kliniken qualitätsrelevante Faktoren evaluiert, die sich nachweislich positiv auf den Behandlungserfolg bei endoprothetischen Eingriffen auswirken. Diese Faktoren sind als Anforderungen in einem Erhebungsbogen zusammengetragen. Er bildet die Grundlage für die Zentrumszertifizierung nach „EndoCert“. Grundsätzlich beziehen sich die fachlichen Anforderungen auf eine festgelegte Mindestmenge durchgeführter Eingriffe von Hüft- und Knieendoprothesen, die Qualifikation des Personals (z. B. Zentrumsleiter, Operateure), die Infrastruktur (z. B. OP-Ausstattung, Möglichkeit einer intensivmedizinischen Versorgung) sowie die Erfassung und Kontrolle bestimmter Qualitätsindikatoren. Darüber hinaus  müssen bestimmte strukturelle Voraussetzungen erfüllt werden, um sich als Zentrum zertifizieren zu lassen. Die strukturellen Vorgaben betreffen unter anderem folgende Themen:

  • Beschreibung und Identifikatio

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Ich schicke meine Meinung voraus: Soviel, wie wirklich geht! Wie ich das meine, wird am Ende dieses Blog-Beitrags sicher deutlicher:

Jeder, der schon einmal als QM-Verantwortlicher beim Aufbau eines Managementsystems mitgewirkt hat und jeder, der schon einmal als interner oder externer Auditor QM-Systeme begutachtet hat, kennt das Ergebnis:

Zwischen den festgelegten, verbindlichen Anforderungen der Vorgabedokumente und der nachgewiesenen Routine vor Ort klafft eine – mehr oder weniger – deutliche Diskrepanz, in der Fachsprache des Qualitätsmanagements „Abweichung“ genannt.

Nicht immer liegt es alleine daran, dass die Vorgaben nicht ausreichend bekannt sind oder gar bewusst ignoriert werden. Oft genug liegt der Grund für den fehlenden Erfüllungsgrad darin, dass die SOLL-Vorgaben unter den gegebenen Bedingungen vor Ort gar nicht in die Routine kommen können: Der SOLL-Zustand schwebt unerreichbar über den Köpfen der Mitarbeiter!

Qualitätsmanagement

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