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Einführung

Einrichtungen, die ihr QM-System an der DIN EN ISO 9001 ausrichten, müssen einen Prozess zur Durchführung einer so genannten Lieferantenbewertung definieren. Dies sieht die Norm in Abschnitt 7.4.1 „Beschaffungsprozess“ vor. Hinter dieser Anforderung steckt folgender Gedankengang: Eine Organisation (hier: eine Klinik), die sich den ISO-Qualitätsstandards unterwirft, muss Qualität in allen Schritten der Dienstleistungserbringung gewährleisten. Es darf nicht sein, dass ein Teilprozess die Qualitätsanforderungen nur teilweise oder gar nicht erfüllt. Die Prozesskette in der eigenen Organisation bzw. im definierten Anwendungsbereich der Norm (ISO-Geltungsbereich) zu überwachen, ist eine Sache. Schwieriger stellt sich die Qualitätskontrolle derjenigen Produkte und Dienstleistungen dar, die die Organisation nicht selbst erbringt (Zulieferung bzw. Outsourcing).

Da auch Krankenhäuser heutzutage wichtige Teile ihrer Dienstleistungserbringung fremdvergeben bzw. Produkte anderer Firmen beziehen, sind wirksame Instrumente zur Qualitätsüberwachung dieser ausgelagerten Prozesse gefragt. In der Praxis eingesetzt werden hier beispielsweise Audits und Befragungen. Auch ein Beschwerdemanagement kann wichtige Hinweise liefern. Eine weitere Möglichkeit der Beurteilung (extern) bezogener Produkte und Dienstleistungen ist die Lieferantenbewertung.

Um die Lieferantenbewertung gut zu strukturieren, sind eine Verfahrensbeschreibung und ein Formular für die eigentliche Bewertung anzufertigen. Die Verfahrensbeschreibung sollte Angaben zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Lieferantenbewertung enthalten.

Vorbereitung, 1. Schritt: Auswahl der Lief

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Viele Chefärzte sehen sich vor der Herausforderung, Kooperationsvereinbarungen mit Behandlungspartnern abschließen zu müssen. Dies ist oftmals dann der Fall, wenn ein Tumorzentrum neu gegründet und nach den fachlichen Anforderungen von OnkoZert zertifiziert werden soll. Gefordert sind in diesem Zusammenhang nicht nur schriftliche Vereinbarungen mit externen Behandlungspartnern, sondern auch mit internen Fachabteilungen. Diese Tatsache erscheint vielen zunächst absurd – eine schriftliche Kooperationsvereinbarung zwischen zwei Fachabteilungen eines Krankenhauses? Wozu? Schließlich werden seit jeher Patienten fächerübergreifend behandelt.

Um die B

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Seit Monaten stehen bereits alle in den Startlöchern und warten darauf, dass der Normentwurf E DIN EN 15224-2011-01 durch die Gremien abschließend bestätigt wird. Dann wäre ein neuer Zertifizierungsstandard für Einrichtungen im Gesundheitswesen verfügbar. Wenn man sich in der „Community“ umhört, gilt allenthalben allerdings noch das Prinzip „Nichts Genaues weiß man nicht!“.

Aus meiner Sic

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Die DIN EN 15224 ist die Übersetzung der ISO 9001 auf das Gesundheitswesen. Als branchenspezifische Norm berücksichtigt sie die Eigenschaften und Qualitätsmerkmale der Gesundheitsversorgung. Dies zeigt sich konkret im angepassten Vokabular:  Aus den Kunden der ISO 9001 sind in der DIN EN 15224 Patienten geworden, die klassischen Produkte sind Gesundheitsdienstleistungen gewichen.

Weiter

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Die branchenspezifische Norm DIN EN 15224, die speziell für Einrichtungen im Gesundheitswesen entwickelt wird, liegt derzeit als Entwurf vor. Die endgültige Einführung wird für Mitte 2012 erwartet. Die DIN EN 15224 stellt eine interessante Alternative zum KTQ-Verfahren und zur DIN EN ISO 9001:2008 dar. Die europäische Norm basiert auf der ISO 9001:2008, was zur Folge hat, dass weitgehend dieselben Themen abgedeckt werden, wobei die DIN EN 15224 darüber hinaus einzelne Themen vertieft (Risikomanagement, Personalentwicklung, Patientenorientierung).

Der

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