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Die DIN EN 15224 fordert als Pflichtverfahren die Formulierung von Qualitätszielen. An diese werden folgende Anforderungen gestellt:

  • Qualitätsziele müssen mit der Qualitätspolitik in Einklang stehen, sich im besten Fall aus dieser ableiten lassen (vgl. DIN EN 15224, Abschnitt 5.4.1).
  • Qualitätsziele müssen so formuliert werden, dass sie nachvollziehbar und messbar sind.
  • Zur Messung der Qualitätsziele sind Kennzahlen oder sonstige Messgrößen zu definieren, an Hand derer die Zielerreichung identifiziert und bewertet werden kann.
  • Qualitätsziele sind für alle Bereiche und Ebenen des Anwendungsbereichs der Norm festzulegen.
  • Bei der Zielformulierung sind sowohl die Kundenanforderungen als auch die Qualitätsmerkmale zu berücksichtigen.

In unseren Projekten zur DIN EN 15224 formulieren wir in Vorbereitung zur Erstzertifizierung zunächst Qualitätsziele auf Ebene des Gesamthauses und dann für die einzelnen Fachabteilungen. Die Ziele auf der Gesamthausebene leiten sich aus dem Leitbild und der Qualitätspolitik ab, während die Fachabteilungsziele auf den Qualitätszielen des Gesamthauses basieren. Damit gelingt es, ein in sich schlüssiges (Qualitäts-)Zielsystem nachzuweisen. Um die Messbarkeit als „Qualitätskriterium“ für Ziele zu erfüllen, muss ein gutes Qualitätsziel aus folgenden Elementen bestehen:

  • Zielinhalt: Was soll erreicht werden?
  • Zielausmaß: Wie viel davon soll erreicht werden?
  • Z

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Bereits in dem einführenden Abschnitt 0.1.4 der DIN EN 15224 werden die elf Qualitätsmerkmale vorgestellt. Diese elf Aspekte stellen eine in der Normenlandschaft bislang unbekannte Anforderung dar. Eine Dienstleistung der Gesundheitsversorgung soll demnach folgende Eigenschaften aufweisen bzw. folgende Anforderungen erfüllen:

  • angemessen, richtig sein;
  • verfügbar sein;
  • wirksam sein;
  • effizient sein;
  • dem Gedanken der Gleichheit genügen;
  • evidenzbasiert / wissensbasiert sein;
  • auf den Patienten einschließlich seiner körperlichen, psychologischen und sozialen Unversehrtheit ausgerichtet sein;
  • den Patienten einbeziehen;
  • die Patientensicherheit gewährleisten;
  • Rechtzeitig erfolgen / zugänglich sein.

Wie können diese elf Anforderungen in der Praxis nachweislich umgesetzt werden? Und wie sind sie mit den zu beachtenden Kundenanforderungen an die Dienstleistung in Einklang zu bringen?

Eine mögliche Vorgehensweise zur Berücksichtigung der Qualitätsmerkmale und der Kundenanforderungen sieht folge

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Einrichtungen, die ihr QM-System an der DIN EN ISO 9001 ausrichten, müssen einen Beauftragten der obersten Leitung (BoL) benennen. Dieser Akt ist Aufgabe der Krankenhausleitung und im Abschnitt 5.5.2 der Norm vorgegeben.

Weshalb sieht die Norm die Benennung eines so genannten BoL vor und welche Aufgaben sind diesem zuzuordnen?

Die Leitung ist dafür verantwortlich, dass in der Klinik die Verantwortlichkeiten und Befugnisse für die einzelnen Bereiche festgelegt werden. Als Beispiel sei hier die Position eines Chefarztes mit der einhergehenden Verantwortung für die eigene Fachabteilung genannt. Die Benennung eines BoL zielt analog darauf ab, die Verantwortlichkeit für das Qualitätsmanagement auf oberster Ebene zu definieren. Ein BoL kann deshalb nicht aus der Mitarbeiterschaft rekrutiert werden, er muss der Führungsebene angehören. Diese Tatsache stützt die altbekannte Forderung, Qualitätsmanagement als Führungsaufgabe zu betrachten.

Eine Klinik, die den Qualitätsmanagementbeauftragten zum BoL benennt, erfüllt die Anforderungen der Norm explizit nicht. Selbst wenn

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Einführung

Einrichtungen, die ihr QM-System an der DIN EN ISO 9001 ausrichten, müssen einen Prozess zur Durchführung einer so genannten Lieferantenbewertung definieren. Dies sieht die Norm in Abschnitt 7.4.1 „Beschaffungsprozess“ vor. Hinter dieser Anforderung steckt folgender Gedankengang: Eine Organisation (hier: eine Klinik), die sich den ISO-Qualitätsstandards unterwirft, muss Qualität in allen Schritten der Dienstleistungserbringung gewährleisten. Es darf nicht sein, dass ein Teilprozess die Qualitätsanforderungen nur teilweise oder gar nicht erfüllt. Die Prozesskette in der eigenen Organisation bzw. im definierten Anwendungsbereich der Norm (ISO-Geltungsbereich) zu überwachen, ist eine Sache. Schwieriger stellt sich die Qualitätskontrolle derjenigen Produkte und Dienstleistungen dar, die die Organisation nicht selbst erbringt (Zulieferung bzw. Outsourcing).

Da auch Krankenhäuser heutzutage wichtige Teile ihrer Dienstleistungserbringung fremdvergeben bzw. Produkte anderer Firmen beziehen, sind wirksame Instrumente zur Qualitätsüberwachung dieser ausgelagerten Prozesse gefragt. In der Praxis eingesetzt werden hier beispielsweise Audits und Befragungen. Auch ein Beschwerdemanagement kann wichtige Hinweise liefern. Eine weitere Möglichkeit der Beurteilung (extern) bezogener Produkte und Dienstleistungen ist die Lieferantenbewertung.

Um die Lieferantenbewertung gut zu strukturieren, sind eine Verfahrensbeschreibung und ein Formular für die eigentliche Bewertung anzufertigen. Die Verfahrensbeschreibung sollte Angaben zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Lieferantenbewertung enthalten.

Vorbereitung, 1. Schritt: Auswahl der Lief

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Einrichtungen, die sich für eine Zertifizierung nach der DIN EN 15224 interessieren, müssen sich noch eine Weile gedulden. Dies ergab auch die DIN-Tagung Anfang Dezember in Berlin.

Da die neue Norm für Einrichtungen im Gesundheitswesen erst kürzlich erschienen ist, kann eine Zertifizierung auf ihrer Grundlage noch nicht vollzogen werden. Zunächst muss die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) die Zertifizierungsfähigkeit der Norm feststellen; erst dann werden auch die Details zum Zertifizierungsverfahren feststehen. Im Anschluss können interessierte Zertifizierungsstellen durch die DAkkS akkreditiert werden. Nach einer solchen Akkreditierung können die Zertifizierungsstellen dann offiziell Zertifizierungsaudits in Einrichtungen des Gesundheitswesens durchführen. Erfahrungsgemäß ist für die hier beschriebenen Vorgänge ein Zeitraum von insgesamt sechs bis zwölf Monaten zu kalkulieren. Wahrscheinlich ist, dass die DIN EN 15224 in der zweiten Jahreshälfte 2013 als Zertifizierungsgrundlage zur Verfügung steht.

Einrichtungen können die noch verbleibende Zeit nutzen, um die Anforderungen der DIN EN 15224 umfänglich umzusetzen bzw. in den Alltag zu integrieren. Sofern Sie bereit

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