Alle gängigen Qualitätsmanagement-Standards und -Verfahren enthalten Anforderungen an Führung (ISO 9001:2008,  Abschnitt 5 „Verantwortung der Leitung“/ KTQ 2009, Kategorie 5 „Führung“/ EFQM 2010, Kriterium 1 „Führung“).

Und doch stelle ich in  Bezug auf die Beteiligung der Führungskräfte am Qualitätsmanagement (QM) immer wieder eine deutliche Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit fest. Gerade Führungskräfte in Kliniken betonen häufig, dass QM ein „notwendiges Übel“ für das Bestehen im Wettbewerb ist oder begreifen die QM-Aktivitäten im eigenen Haus z.B. lediglich als Reaktion auf die gesetzlichen Anforderungen (SGB V bzw. SGB IX).

Als Konsequenz davon  setzen Führungsk

[mehr]

Das DRG-System hat in der Vergangenheit eines mit Sicherheit bewirkt: die durchschnittlichen Verweildauern haben sich in den letzten Jahren mehr als halbiert. Ferner werden Krankenhäuser seit Einführung der Fallpauschalen für die Entlassung von Patienten bezahlt.

Damit rückt das Entlassmanagement als einer der Kernprozesse der stationären Versorgung in den Fokus der Betrachtung - mehr noch: die Entlassung wird zum wichtigsten Logistik-Prozess eines Krankenhauses! Im Ergebnis dieser Betrachtung ist es also vorrangige Aufgabe von Krankenhäusern, Patienten mit einem definierten (Behandlungs-)Ergebnis innerhalb einer definierten Zeit zu entlassen.

Im Bewussts

[mehr]

Im Blog-Beitrag „Stationskonzepte und individueller Raum für Patienten und Mitarbeiter - ein Widerspruch?“ wurde die Perspektive der Patienten- und Mitarbeiterorientierung in den Stationskonzepten beleuchtet. Sich auf die kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsprozesse rund um den Patienten zu konzentrieren, ist ein Erfolgsgarant für ein gelebtes QM-System. Die Wirkung einer positiven Veränderung in der koordinierten Zusammenarbeit der Berufsgruppen wird dort unmittelbar erfahrbar. Mit welch geringem Aufwand es in der Folge möglich ist, die Stationskonzepte mit einem ISO-Zertifikat zu krönen, finde ich besonders interessant. Der Ansatz - die Reorganisation im Fokus, das Zertifikat ein Nebenprodukt - stellt eine neue QM-Strategie dar, die in einem ersten Schritt den Nutzen für Patienten und Mitarbeiter in den Vordergrund stellt. Dieser Ansatz wurde erstmals im Krankenhaus Porz am Rhein auf Gesamthausebene beschritten (vgl. Management & Krankenhaus 01/2010, S. 3). Die Stationskonzepte stehen dort bereits vor der Re-Zertifizierung.

Schritt 1: P

[mehr]

Seit 2010 besteht für Krankenhausverbünde die Möglichkeit, im Rahmen einer KTQ-Zertifizierung Synergien zu nutzen. Die KTQ-GmbH hat hierzu ein neues Verfahren eingeführt, das zunächst im Rahmen einer einjährigen Pilotphase bis Ende 2010 getestet wird: die Verbundzertifizierung.

Bei diesem Verfahren werden mehrere Bereiche oder Standorte eines Verbundes gemeinsam zertifiziert. Voraussetzungen hierfür sind, dass die zu zertifizierenden Bereiche derselben Versorgungsform und derselben Trägerschaft angehören sowie gemeinsame Führungs- und Qualitätsmanagementstrukturen aufweisen. Die Verbundzertifizierung muss grundsätzlich mit einer Zertifizierungsstelle abschließend durchgeführt werden. Auch das Visitorenteam und der Visitationsbegleiter dürfen innerhalb einer Verbundzertifizierung nicht wechseln.

Im Rahmen der Verbundzertifizierung wird

[mehr]

Die zentrale Herausforderung für Krankenhäuser in den kommenden 10 Jahren ist die Bewältigung des bereits absehbaren massiven Fachkräftemangels. Schon heute haben 80% der Kliniken Schwierigkeiten, freiwerdende ärztliche Stellen zu besetzen [1]. In dramatischer Weise bestätigt eine aktuelle Studie diese Erfahrungen. Bis 2020 ist damit zu rechnen, dass rund 56.000 Ärzte im ambulanten und stationären Bereich fehlen [2]. Einer der wichtigsten Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderung ist das Führungsverhalten der Chefärzte.

Weniger Är

[mehr]

« April 2020»
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30      

RSS-Feeds

Beiträge:
      RSS 0.91 RSS 2.0