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Alle, die sich mit Qualitätsmanagement beschäftigen, können die vier Schritte der systematischen, kontinuierlichen Verbesserung quasi im Schlaf herunterbeten: PDCA! Und noch immer wird der PDCA-Zyklus in einem Atemzug mit dem Namen von William Edwards Deming (1900 – 1993) genannt und begründet ganz wesentlich dessen Ruf als „Qualitätspapst“. Nun, einem Papst ist die Unfehlbarkeit vorbehalten, seinen Jüngern bleibt oft nur der – menschliche – Irrtum. Denn der PDCA-Zyklus stammt überhaupt nicht vom bedeutenden QM-Vordenker Deming! Mehr noch: Er enthält einen wesentlichen Denkfehler, der Deming sicherlich niemals unterlaufen wäre!

Deming selbst steht mit

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Eins vorweg: Ich glaube keinesfalls daran, dass Führungskräfte allein schon oder nur deshalb besser agieren, weil sie Frauen oder Männer sind.

Die These, dass Frauen bessere Führungskräfte sind oder sein könnten, wird häufig und für mich populärwissenschaftlich ungenau mit der unterschiedlichen Natur von Mann und Frau begründet („Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus“ [1]). Und in der Folge dieser Argumentation dann damit, dass die Natur Frauen Eigenschaften zuweist, die sie in der modernen, sehr komplexen Welt von heute begünstigen – auch im Führungsverhalten (der Mann als Auslaufmodell, „das Ende des Mannes“ [2]). Als promovierter Chemiker verlasse ich mich da lieber auf die Erkenntnisse der Wissenschaft. Erwiesenermaßen falsch ist die naturgegebene Begründung nämlich, wenn sie gar genetische Unterschiede zwischen den Geschlechtern ausmacht. Tatsache ist, dass es außer dem (fast leeren) Y-Chromosom keine geschlechtsspezifischen Unterschiede in der genetischen Ausstattung von Mann und Frau gibt! Es gibt also genauso wenig eine genetische Begründung, warum das eine Geschlecht „besser“ sein soll, als umgekehrt eine genetische Entschuldigung, warum das andere Geschlecht „schlechter“ sein darf. Entwicklungsbiologisch gesehen, sind alle Menschen nach der Zeugung zunächst weiblich. Und doch gibt es unbestritten und offensichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die sich nicht zuletzt auch in signifikanten hirnorganischen Differenzierungen nachweisen lassen. Was macht nun aber „den Mann zum Mann“? Die Wissenschaft ist sich einig: das Hormon Testosteron bzw. noch genauer: dessen „Dosis“ – das Mannsein wird dadurch sehr fragil!

Im Buch „Der Mann – das schwache Geschlecht und sein Gehirn“ [3] p

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Die Problematik der scheinbaren Akzeptanz

Wie komme ich nur dazu, heute noch eine derart „olle Kammelle“ wie die Frage, ob der Patient ein Kunde ist, in meinem Blog etwas provokant aufzugreifen? Die Diskussion, ob Patienten auch Kunden eines Krankenhauses sind, gehört doch in die Anfangsjahre des Qualitätsmanagements und wurde vor zehn Jahren geführt!

Ich erinnere mich noch gut an die damals oft sehr emotional geführten Auseinandersetzungen – insbesondere mit Vertretern der Ärzteschaft – und an die Argumente, die gegen die Gleichsetzung des Patienten mit einem Kunden des Krankenhauses ins Feld geführt wurden:

  • kein erkrankter Mensch hat sich entschieden krank

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Immer noch sprechen uns Kunden auf unseren Projekten darauf an, wie schade es ist, dass ZeQ keine Seminare mehr in Mannheim anbietet - wo die doch in der Vergangenheit stets sehr gerne in Anspruch genommen wurden... Weit gefehlt! Wir haben auch im vergangenen Jahr Seminare im Management Campus in unseren Büroräumlichkeiten in Mannheim durchgeführt. Und das werden wir 2013 wieder tun! Wie gewohnt können Sie aber weiterhin alle unsere Trainings direkt bei Ihnen vor Ort - als Inhouse-Seminar - buchen.

2013 dürfen sich Führungskräfte und Mitarbeiter von Krankenhäusern und Rehakliniken auf insgesamt 29 Schulungen freuen. Davon sind zehn erstmals im Programm. Mit unseren neuen Trai

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Wok-Gerichte und Salatbars mit Bioprodukten in der Kantine, Betriebssport, Rückenschule und Entspannungstechniken – die Kursgebühren übernimmt selbstverständlich der Arbeitgeber… Keine Frage, Gesundheitsmanagement ist ein wichtiger und effektiver Faktor für ein leistungsstarkes Unternehmen. Ich finde alle diese Maßnahmen sinnvoll und wünschenswert, gerade auch für Einrichtungen im Gesundheitswesen!

Weitgehend unterschätzt, für mich jedoch von überragender Bedeutung als Stellhebel für ein gesundes Unternehmen: Wirksame Führung! Studien zeigen, wichtiger noch, als die Investition in Gesundheitsprogramme und Präventionsmaßnahmen ist das Verhalten der Führungskräfte. Was im Umkehrschluss die Vermutung nahelegt, dass alle Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu kurz greifen und Investitionen darin verpuffen, wenn eine Organisation eine unangemessene Führungskultur hat.

Ich vertrete die Ansicht, das

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