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In unseren Projekten diskutieren wir immer mal wieder die Fragestellung, inwieweit Hotels als Vorbilder für die Gestaltung der Organisation eines Krankenhauses herangezogen werden können. Besonders augenfällig scheint der Vergleich ja in Bezug auf das Entlassungsmanagement: In Hotels ist das Zimmer bis 10:00 Uhr zu räumen und kein Gast beschwert sich darüber – das muss doch auch in Krankenhäusern gehen!?!

Viele Krankenhäuser suchen ferner ihr Heil in der Verbesserung der Hotelleistungen: Der Eingangsbereich wird gestaltet wie eine Hotellobby, überall entstehen aufwändig ausgestattete Selbstzahler- oder gar VIP-Zimmer. Und da sowohl Hotels, als auch Krankenhäuser vor der Aufgabe stehen, ihre begrenzten Bett-Ressourcen optimal auszulasten, scheinen die Parallelen klar auf der Hand zu liegen!

Natürlich hinkt jeder Vergleich ein wenig, doch die zu simple Gleichsetzung des Krankenhauses mit einem Hotel führt einen sogar rasch in die Irre!

Denn:

Hotel

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Ambulante Rehabilitationseinrichtungen haben erstmals die Möglichkeit ihr Qualitätsmanagement noch zielgerichteter aufzubauen. Mit QReha ambulant haben wir ein Verfahren entwickelt, das speziell auf diese Einrichtungen zugeschnitten ist. Es handelt sich um das erste Verfahren, das von Leistungserbringern speziell für den ambulanten Rehabereich anerkannt ist. Bisher konnte – und musste – man auf Verfahren für den stationären Bereich zurückgreifen.

Das ist machbar, keine Frage, und die notwendigen Anpassungen halten sich in Grenzen. Ich fand es jedoch immer schade, dass ambulante Einrichtungen damit ihre spezifischen Stärken nicht ausspielen konnten. Wo liegen diese? Neben einer guten therapeutischen und medizinischen Versorgung besonders darin, dass der Rehabilitand in seinem gewohnten Umfeld bleiben kann und Menschen aus seinem Umfeld in die Therapie eingebunden werden können. Außerdem können Rehabilitanden die (wieder oder neu) erlangten Fähigkeiten gleich im realen Leben umsetzen und damit den Erfolg beurteilen – denn das beste Assessment ist immer noch die Durchführung der Aktivität selbst.

Diese Stärken der ambulanten Rehabilitation wollten wir hervorheben. Daher haben wir QReha ambulant entwickelt. Mit dem Verfahren können die Anforderungen an das Qualitätsmanagement für ambulante Rehabilitationseinrichtungen und stationäre Vorsorgeeinrichtungen gemäß den Anforderungen der Krankenkassen abschließend nachgewiesen werden (gem. § 137 d SGB V).

Nachvollziehbar werden die

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Bereits in dem einführenden Abschnitt 0.1.4 der DIN EN 15224 werden die elf Qualitätsmerkmale vorgestellt. Diese elf Aspekte stellen eine in der Normenlandschaft bislang unbekannte Anforderung dar. Eine Dienstleistung der Gesundheitsversorgung soll demnach folgende Eigenschaften aufweisen bzw. folgende Anforderungen erfüllen:

  • angemessen, richtig sein;
  • verfügbar sein;
  • wirksam sein;
  • effizient sein;
  • dem Gedanken der Gleichheit genügen;
  • evidenzbasiert / wissensbasiert sein;
  • auf den Patienten einschließlich seiner körperlichen, psychologischen und sozialen Unversehrtheit ausgerichtet sein;
  • den Patienten einbeziehen;
  • die Patientensicherheit gewährleisten;
  • Rechtzeitig erfolgen / zugänglich sein.

Wie können diese elf Anforderungen in der Praxis nachweislich umgesetzt werden? Und wie sind sie mit den zu beachtenden Kundenanforderungen an die Dienstleistung in Einklang zu bringen?

Eine mögliche Vorgehensweise zur Berücksichtigung der Qualitätsmerkmale und der Kundenanforderungen sieht folge

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In den letzten Wochen hatten wir einige Informationsflyer verschickt, mit denen wir auf die künftige Verpflichtung zum Nachweis eines Qualitätsmanagements in ambulanten Rehabilitationseinrichtungen hingewiesen haben. Vielen Empfängern war die Information neu, insofern war unser Mailing eine wichtige Information. Es trafen besorgte Anrufe bei uns ein „das können wir nicht leisten, keine Chance, das schaffen wir nicht“ waren einige Äußerungen. Gerade kleinere und sehr kleine Einrichtungen sahen schwarz.

Wie kommt es zu dieser Befürchtung? Auf Nachfrage kommt meist heraus, dass die letzten Erfahrungen mit dem Qualitätsmanagement aus der klinischen Arbeit stammen. Man erinnert sich an – gefühlt – mehrere tausend Blatt Dokumente in vielen Aktenordnern.

Als Berater kann ich

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Unter „Betroffenen“ ist es ein Smalltalkthema mit vielen Facetten gewesen, ob und wann die Frist für den Nachweis eines Qualitätsmanagements verlängert wird. Nach den Erfahrungen bei der Zertifizierungspflicht für stationäre Rehabilitationseinrichtungen gingen die Vermutungen in abendlichen Fachkreisen weniger in Richtung „ob“ als in Richtung „wann“ die Mitteilung über die Verlängerung auf den Tisch kommen werde. Denn die Regelung zum Nachweis des Qualitätsmanagements ist in den betroffenen Einrichtungen bisher noch wenig bekannt.Zur Erinnerung: Bis zum Oktober 2012 hatten u. a. Rehabilitationskliniken ein zertifiziertes Qualitätsmanagement nachzuweisen. Ansonsten sollte eine Belegung durch die Träger der Sozialversicherung nicht möglich sein. Zuständig war hier für den stationären Bereich die BAR, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation Hier wurde die Frist für den Nachweis recht kurzfristig um einige Monate verlängert. Die Frist ist praktisch im Juni 2013 abgelaufen. Eine ähnliche Regelung wurde dann für Bereiche getroffen, die vorwiegend durch die GKV belegt werden. Wir hatten im Februar in diesem Blog davon berichtet.

Vorab: Die neue Frist für den Nachweis eines Qualitätsmanagements in ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ist der 6. Juli 2014. Diesen Termin sollte man im Blick behalten. Betroffen sind übrigens auch stationäre Vorsorgeeinrichtungen. Ursprünglich war der 6. Januar 2014 als Termin vorgesehen.

Aus der Fristverlängerung ziehe ich einige Schlüsse:

(1) Offenbar meinen die im Gemeinsamen Ausschuss nach § 137d SGB V zusammenarbeitenden Vertreter von Leistungsträgern und Leistu

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