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Unter dem stetig steigenden Kostendruck, aber auch aus Mangel an pflegerischen Fachkräften stellen  Krankenhäuser zunehmend Servicekräfte für die Stationen ein. Die Servicekräfte sind meist niedrigschwellig angestellt und somit kostengünstiger als eine Fachpflegekraft. Das Aufgabenprofil der Servicekräfte ist meiner Erfahrung nach in den meisten Kliniken  sehr gut geregelt. So ist die Servicekraft einer Station in den meisten Fällen mit der Essensverteilung und dem Abräumen der Essenstabletts beauftragt. Die Fachpflegekräfte sollen, so die Idee, keine Servicetätigkeit übernehmen, sondern sich auf die pflegerisch-medizinischen Aufgaben konzentrieren.

Ein Beispiel aus einem Workshop zur Stationsreorganisation einer chirurgischen Klinik verdeutlicht  jedoch eine für mich hochproblematische Situation:

Wenn die Arbeitsgruppe bes

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Mit Einführung des Pflegekomplexmaßnahmen-Score (PKMS) ist es seit 2012 gelungen, hochaufwändige Pflege im DRG-System erlösrelevant abzubilden. Zum ersten Mal kann die Berufsgruppe Pflege so einen umfassenden pflegerischen Aufwand sichtbar machen. Nach wie vor ist die pflegerische Leistungserbringung aber nur ein marginaler Bestandteil  der DRG-Erlöse.

Im Zuge der vermehrt ambulant erbrachten Leistungen finden sich gerade im Krankenhaus zunehmend schwerstpflegebedürftige Patienten, die professionell versorgt werden müssen. Daher sollte der Schritt in Richtung erlösrelevante Pflege von den Pflegenden mit Jubel aufgenommen werden. Dies ist jedoch nicht der Fall. Es wird im Gegenteil in vielen Kliniken der Pflegekomplexmaßnahmen-Score nur unzureichend oder überhaupt nicht abgerechnet. Pflegende fluchen über das Konstrukt und den umfänglichen Dokumentationsaufwand, der hiermit verbunden ist. Software-Firmen bieten für viel Geld Programme zur Kodierung an, die in den meisten Fällen nichts anderes tun, als die Maßnahmenpunkte zu addieren – aus meiner Sicht eine Leistung, die auch eine einfache Excel-Liste erbringen kann. Der wirklich MDK-prüfrelevante Aspekt ist aber die tägliche Erfassung der Leistungen durch die Pflegekräfte in der Patientenakte. Und genau hier liegt das Problem:

Der Pflegekomplexmaßnahmen-Sc

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Eigentlich ist zu erwarten, dass das DRG-System mit den Fallpauschalen das Prozessmanagement in den Krankenhäusern vorantreibt; das Gegenteil ist jedoch oft zu beobachten: Viele Krankenhäuser tendieren in ihren Organisationsstrukturen mehr und mehr zu einer tayloristischen Arbeitsteilung.

Immer mehr, immer ältere, immer multimorbidere Patienten müssen im Krankenhaus in immer kürzerer Zeit versorgt werden. Demgegenüber steht, zumindest in der Pflege, ein deutlicher Personalabbau. Die Entlassung der Patienten wird als zentraler Kernprozess im Krankenhaus bereits erkannt. Um diesen Kernprozess besser in den Griff zu bekommen, wurden und werden in Kliniken zunehmend Case Manager eingeführt. „Case Management ist eine Verfahrensweise in Humandiensten und ihrer Organisation zu dem Zweck, bedarfsentsprechend im Einzelfall eine nötige Unterstützung, Behandlung, Begleitung, Förderung und Versorgung von Menschen angemessen zu bewerkstelligen“ so die Definition der DGCC (deutsche Gesellschaft für Care und Case Management). Eine feine Sache!

Das Case Management

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Organisiert vom Deutschen Pflegerat, dem AOK-Bundesverband, dem GKV-Spitzenverband, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und von Springer Medizin fand vom 23. bis 25. Januar der 1. Deutsche Pflegetag in Berlin statt. Mehr als 1.500 Teilnehmer aus der Pflege, der Politik, der Gesundheitswirtschaft und der Gruppe der pflegenden Angehörigen diskutierten pflegepraktische, gesundheits- und berufspolitische sowie ökonomische und rechtliche Fragen. Insbesondere das Interesse der Politik war groß. Zwar wurde die Eröffnungsrede von Kanzlerin Angela Merkel gesundheitsbedingt abgesagt, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe – der die Kongresseröffnung an Stelle der Kanzlerin übernahm, Franz Müntefering, der ehemalige Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit Dr. Heiner Geißler sowie der Pflegebeauftragte der Bundesregierung Karl-Josef Laumann sorgten aber für eine starke politische Präsenz.

Von Seiten de

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Frau M., 75 Jahre, ist zu schwach, um alleine aufzustehen, wird mit dem Monitor verkabelt überwacht, weint zusammen mit ihrer Tochter, weil sie mit der ganzen Situation nicht zurechtkommt. Stationsalltag. Mobilisiert, gewaschen, überwacht, getröstet. Gar nicht mal so aufwendig. So hört es sich an. Aus eigener Erfahrung als Gesundheits- und Krankenpflegerin kenne ich den Marathonlauf zwischen Stations- und Patientenzimmer, weiß wie es ist, kaum zur Ruhe zu kommen, in den Pausen fünfmal gestört zu werden, um mich trotzdem manchmal nach Dienstende zu fragen: Was genau hast du heute eigentlich die ganze Zeit gemacht..? Und mit diesem Gedanken stehe ich neben den Kollegen, der Pflegedienstleitung und letztendlich dem kaufmännischen Direktor nicht alleine da. Deshalb stellt sich mir die Frage: Wie könnte man meine Leistungen sichtbar machen, auch für diejenigen, denen meine Arbeit auf den ersten Blick nicht bewusst ist? Wie behalte ich selbst die Übersicht über all das, was ich geleistet habe? Und kann man meine Arbeit vielleicht mit denen der anderen vergleichen?  

Eine Antwort auf meine Fragen fand ich auf der LEP®- Konferenz in Frankfurt, die Stefan Hieber der LEP® AG moderierte und zu der meine Kollegin Dagmar Rode und ich eingeladen waren.

Der Begriff LEP®

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