Startschuss für das neue multimodale ZEQ-Führungskräfte-Training (Teil 2/2)

Nachdem ich Ihnen im ersten Blog-Beitrag den ersten Teil unseres neuen Führungskräfte-Trainings erläutert habe, geht es im zweiten Teil um das Präsenz-Training.

Modul 2 – Präsenz-Training: Werkzeuge wirksamen Führens, Teamführung und Kommunikation

Nach der Klärung der eigenen Führungsrolle ging es am zweiten Trainingstag nun darum, wie diese eigene innere Haltung nach außen getragen und wirksam umgesetzt werden kann.

Dafür wurden den Teilnehmern verschiedene Werkzeuge wirksamen Führens an die Hand gegeben und deren Umsetzung direkt in Kleingruppen ausgetestet, um in sicherem Rahmen Feedback von den anderen Seminarteilnehmern und Referenten zu erhalten.

Hier standen Themen wie ergebnis- und stärkenorientiert Führen und Delegation von Aufgaben im Fokus. Zudem stellten die Teilnehmer fest, dass die prägnante Formulierung von Zielen oder auch das aktive Zuhören nach Carl Rogers nicht so einfach umzusetzen sind, wie man im ersten Moment annehmen mag.

Eine weitere Erkenntnis war, dass das weit verbreitete „Feedback-Sandwich“, eine von Lob eingerahmte kritische Botschaft, keineswegs mehr der Status Quo von konstruktivem Feedback bildet. Vielmehr kommt es darauf an, dem Gegenüber wertfreie Informationen darüber zu vermitteln, wie man selbst eine spezifische Situation erlebt hat. Feedback findet nicht einmal jährlich im Mitarbeitergespräch statt, sondern sollte einen festen Bestandteil des alltäglichen Arbeitens darstellen und in der Unternehmenskultur verankert sein.

Auch beim Thema Kommunikation stellten die Teilnehmer anhand verschiedener theoretischer Modelle und praktischer Übungen immer wieder fest, dass die Wirksamkeit des eigenen Verhaltens auf die eigene innere Haltung und die des Gegenübers zurückzuführen ist:

  • In welcher Situation befindet sich mein Gesprächspartner?
  • Aus welcher Motivation agiert er?
  • Sind Emotionen und Gefühle beteiligt?
  • Was möchte er/sie ausdrücken?

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Führungskräfte-Trainings ist der Umgang mit diversen Teams, dabei wurden in der Seminargruppe die folgenden Fragen ausführlich diskutiert:

  • Wie führe ich Mitarbeiter, die älter oder jünger als ich sind?
  • Wie gehe ich damit um, so unterschiedliche Personen aus verschiedenen Generationen und Kulturen in meinem Team zu führen?
  • Wie schaffe ich eine positive Teamatmosphäre?

Und wieder aufs Neue war auch hier das Fazit: Es gibt nicht den einen richtigen Weg!

Fazit: Führung bedeutet „Basislager-Arbeit“ und ist situationsspezifisch.

Führungskräfte haben es nicht leicht in ihrer Rolle, denn sie müssen sich tagtäglich immer wieder auf neue Situationen und unterschiedliche Personen einstellen und ihr Führungsverhalten entsprechend anpassen. Dabei ist die Reflexion des eigenen Verhaltens, des Anspruchs an die eigene Führungsrolle und der einzelnen Mitarbeiter im Team nicht nur am Anfang der Führungskarriere von großer Bedeutung. Diese sogenannte „Basislager-Arbeit“ bildet den Grundstein für wirksame Führung. Darauf aufbauend werden die Mitarbeiter durch die Vorbild- und Mentor-Funktion der Führungskraft dazu motiviert, Verantwortung zu übernehmen und selbstbestimmt zu arbeiten.

Abbildung 1: „Basislager-Arbeit“ als Grundlage wirksamer Führung

Teilnehmerstimmen - Was Teilnehmer/-innen über das Führungskräfte-Training sagten:

  • „Tolle Dozenten, gerne nochmal Vertiefung der Themen"
  • „Interessante Themen, ich habe sehr viel mitgenommen“
  • „Mir wurde bewusst, wie wichtig die Basislagerarbeit ist“
  • „Gut erklärt, vor allem anhand der vielen Praxisbeispiele“ 

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