Qualitätsmanagement und Führung - Teil 3

Check-Schritt: Diesen Schritt des Management-Zyklus‘ übersetze ich für die Führungskräfte mit den Begriffen „Kontrolle“ und „Messen“. Ich bin mir darüber im Klaren, dass das Wort „Kontrolle“ für viele Menschen negativ besetzt ist, und dennoch bin ich davon überzeugt, dass „Kontrolle“ im Verhältnis von Führungskräften zu Mitarbeitern eine sehr positive Wirkung entfaltet. Denn nur die Kontrolle der delegierten Aufgaben gibt mir als Führungskraft die Möglichkeit einer Rückmeldung! Stellen Sie sich einmal vor, Sie übertragen einem Mitarbeiter eine Aufgabe und der Mitarbeiter hat über Monate das Gefühl, dass Sie sich nicht mehr für diese Aufgabe interessieren… Sie fragen nicht einmal nach! Kommen Sie nicht auch zu der Überzeugung, dass der Mitarbeiter dann demotiviert wird, weil z.B. sein Bedürfnis nach Anerkennung nicht befriedigt wird? Ich verstehe Kontrolle aus Sicht einer Führungskraft nicht als „Überwachung“, sondern als wertschätzende Rückmeldung, die jeder Mitarbeiter - mit unterschiedlicher Intensität und zu individuellen Zeitabständen - dringend braucht, um Bestätigung und Anerkennung zu erhalten. Das Führungsinstrument, das ich hier einsetzen darf, ist Feedback.

Messen heißt, dass ich als Führungskraft Messgrößen oder Indikatoren definieren darf, deren Ergebnisse mir a) helfen, die Erreichung meiner im Plan-Schritt formulierten Ziele (und damit auch meinen persönlichen Erfolg) aufzuzeigen und b) um meine Entscheidungen auf der Kenntnis und Analyse von Zahlen, Daten und Fakten begründen zu können.

Der Nutzen für mich als Führungskraft ist: Feedback und Anerkennung sowie begründbare Entscheidungen motivieren meine Mitarbeiter!

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