Das Damoklesschwert über der Reha-Landschaft

Ein Jahr ist es nun her seit die Inhalte der Vereinbarung nach §20 SGB IX der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) gelten. Das heißt, jede Rehabilitationseinrichtung muss bis zum 30.09.2012 ein von der BAR anerkanntes Zertifikat vorlegen. Die Auswahl der anerkannten Verfahren ist groß und wächst monatlich weiter. Informationen hierzu finden Sie unter www.bar-frankfurt.de. Bis heute sind bereits 15 Verfahren anerkannt, darunter seit dem 28.09.2010 auch das Verfahren QReha, welches vom ZeQ inhaltlich entwickelt wurde. Das Verfahren unterstützt zum Einen kleinere Einrichtungen beim Aufbau und der Weiterentwicklung ihres Qualitätsmanagementsystems und ist zum Anderen für Einrichtungen geeignet, die derzeit nach dem DIN-EN-ISO-9001:2008-Verfahren zertifiziert sind bzw. sich danach zertifizieren lassen wollen.

Für Akutkrankenhäuser besteht bisher die gesetzliche Verpflichtung zur Einführung von Qualitätsmanagement, Rehabilitationseinrichtungen haben seit 30.09.2009 zusätzlich noch die Pflicht dies mit einem Zertifikat nachzuweisen. Erschwerend kommt in der Rehabilitationslandschaft noch dazu, dass die strengen Vorgaben der BAR gelten und die Zeit für die Umsetzung der Forderungen begrenzt ist. Wie wird sich die Rehabilitationslandschaft ab dem 1.10.2012 entwickeln? Was geschieht mit Einrichtungen, die im vorgegebenen Zeitraum kein von der BAR anerkanntes Zertifikat erwerben?

 

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