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Wir können uns der Betrachtung der Szenarien grundsätzlich von zwei Blickpunkten nähern: Zum einen können wir auf Basis epidemiologischer Erkenntnisse zur Infektionsrate und anderen relevanten Faktoren simulieren, wie sich die Infektion ausbreiten wird. Dies ist insbesondere dann vielversprechend, wenn möglichst viel über die relevanten Faktoren der Infektion bekannt ist. Je mehr Schätzungen in die Simulationen einfließen, desto größer die Bandbreite zu betrachtender Szenarien. Es gibt eine Vielzahl hervorragender Simulationstools, die mit diesem Ansatz den Verlauf der Pandemie vorherzusagen versuchen.

Für den

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Die Frage der Zuverlässigkeit unserer Berechnungen führt uns dazu, uns grundsätzlich mit dem Ziel und Nutzen unseres Szenariorechners auseinanderzusetzen. Wir haben uns bewusst entschieden, von einem Szenariorechner, nicht von einem Prognosetool zu sprechen - und das hat direkte Implikationen auf den Umgang mit den Prognoserechnungen: Die Situation, in der sich Deutschland und die Welt gerade befinden, ist zum einen hochkomplex und zum anderen - und das ist das Entscheidende - voller unbekannter Größen.

Pro

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Die Corona-Pandemie hält das deutsche Gesundheitswesen weiter fest im Griff. Wir erhalten zahllose Rückmeldungen von Anwendern zu unserem Szenariorechner, die diesen zur besseren Vorbereitung ihrer Krankenhäuser, Städte und Kommunen hinsichtlich der Corona-Pandemie einsetzen. Dabei umfasst die Reichweite der Rückmeldungen alles von Lob, Nachfragen, Meldungen potenzieller Fehler und Verbesserungsvorschlägen. Im Raum steht dabei immer wieder vor allem die Frage: Wie genau sind die Prognosen? Wie sehr können sich die Anwender auf die Ergebnisse im Szenariorechner verlassen?

In di

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Die heutige Fallzahlentwicklung bestätigt unserer grundsätzlichen Prognosemethodik. Unser ZEQ-COVID-19-Szenariorechner prophezeite mit der neu eingeführten stabilisierten bundesweiten Wachstumsrate (Wachstum der letzten sieben Tage) für heute einen Fallzahlzuwachs von 5.703 Fällen. Tatsächlich berichtet das ECDC 5.780 neue Fälle am heutigen Tag. Das ist eine Abweichung von nur knapp einem Prozent zwischen Prognose und Realität.

Die We

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Mit der heutigen Veröffentlichung der Version 2.2 des ZEQ-COVID-19-Szenariosrechners zum Strukturbedarf in der Covid-19-Panedemie möchten wir eine neue Blogreihe starten. Die Zahlen und Prognosen werden zunehmend komplexer. Immer mehr Nutzer kontaktieren uns, um den Umgang mit dem Rechner zu verstehen und die Ergebnisse richtig einzuordnen. Mit dieser Blogreihe wollen wir Ihnen täglich eine kurze Einordnung der aktuellen Entwicklung aus unserer Sicht zur Verfügung stellen.

Ne

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