Zur Zeit wird gefiltert nach: Qualitätsmanagement
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Die meisten Projekte, die wir begleiten, befassen sich mit Problemen in den Prozessabläufen. Abläufe im Krankenhaus sind dadurch gekennzeichnet, dass sie zahlreiche Schnittstellen besitzen – sowohl zwischen Arztdienst, Pflege, unterstützenden Dienstarten und der Verwaltung als auch zwischen verschiedenen Bereichen wie Notaufnahme, Station, OP und Funktionsbereich.

Die typische Herangehensweise, um diese Probleme zu lösen, besteht darin, die schwierigen Prozesse zu beschreiben und klare Regelungen herauszuarbeiten. Gleichzeitig wird möglichst für jeden Prozessschritt ein Verantwortlicher benannt, so dass nicht zuletzt auch den formalen Vorgaben an ein Prozessmanagement genüge getan wird.

Dennoch

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In den letzten Jahren ist ein Instrument, das ursprünglich aus der ISO-9001-Norm stammt, in den Qualitätsmanagementsystemen vieler Krankenhäuser angekommen: die Managementbewertung. Die Managementbewertung erlangt insbesondere für Rehabilitationseinrichtungen eine besondere Bedeutung, da sie eine explizite Forderung im Kriterienkatalog der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) zur Zertifizierung von Einrichtungen ist. Dort

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Worauf habe ich bei der Durchführung der Managementbewertung zu achten?

Um die Managementbewertung möglichst effizient und wirkungsvoll zu gestalten, ist Vorbereitung alles. Zur Vorbereitung gehören folgende Schritte:

a) Erstellung einer Protokollvorlage, die künftig auch für alle folgenden Managementbewertungen genutzt wird.

b) Zusammentragen der Ergebnisse für alle Eingaben und direkte Dokumentation in der Protokollvorlage. Dies ist der aufwendigste Teil, denn hier müssen alle Ergebnisse, Kennzahlen, Ergebnisstatistiken etc. zusammengetragen und so aufbereitet werden, dass die Leitung zum Einen die Kernergebnisse schnell erfassen kann, zum anderen auch die Entwicklung der Kenngrößen deutlich wird (z.B. im Jahresverlauf oder im Vergleich zu Vorjahren etc.). Denn oftmals sieht die Leitung diese Daten ja nicht zum ersten Mal im Jahr (z.B. eine Infektionsstatistik), aber eventuell zum ersten Mal die Jahresentwicklung (also den Berichtszeitraum der Managementbewertung), um adäquate Maßnahmen beschließen zu können.

c) Einladung all

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Der Schlüssel dazu wird der Zugang zu den Qualitätskosten sein!

Scheinbar ist Qualitätsmanagement zu einer alltäglichen Aufgabe deutscher Krankenhäuser geworden – zur selbstverständlichen Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung nach SGB V. Fast schon explosionsartig steigende Zertifizierungszahlen in den letzten Jahren, flächendeckend veröffentlichte Qualitätsberichte und das Dauergewitter von Zufriedenheitserhebungen bei Patienten, Zuweisern und anderen „Kunden“ suggerieren einen hohen Durchdringungsgrad des Instruments, hundertfach unterstützt durch Klinikführer und Krankenhaus-Rankings im Internet.

Auf den ersten Blick scheint also die QM-Welt im Krankenhaus eine heile zu sein…

Und doch stelle ic

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Viele nach dem KTQ-Modell zertifizierte Krankenhäuser beschäftigen sich aktuell mit der Frage, ob sie zur DIN EN ISO 9001:2008 bzw. zukünftig zur DIN EN 15224 wechseln sollen. Da wir seit Jahren Einrichtungen bei der Zertifizierung nach allen gängigen Verfahren (EFQM, KTQ®, DIN ISO, OnkoZert) begleiten, können wir sehr gut beurteilen, wann ein Wechsel Sinn oder eben keinen Sinn macht. Mit diesem Blog möchte ich mögliche Gründe für einen Wechsel beleuchten, bewusst kritisch hinterfragen und damit zur Objektivierung von Entscheidungen für oder gegen ein Zertifizierungsverfahren beitragen.

Zunächst

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