Zur Zeit wird gefiltert nach: Qualitätsmanagement
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Mit der Verabschiedung des neuen Patientenrechtegesetzes wird der hohe Stellenwert der Patientensicherheit im Rahmen der medizinischen Versorgung und die Etablierung geeigneter Strukturen zur systematischen Vermeidung von Fehlern nochmals betont. Deutsche Kliniken sind nun umso mehr angehalten, ein umfassendes Risikomanagementsystem in ihrer Einrichtung zu implementieren und geeignete Strukturen vorzuhalten, um Fehler systematisch zu reduzieren und Risiken frühzeitig zu identifizieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem operativen Bereich, in dem sich Behandlungsfehler nachweislich besonders häufig ereignen. Dies zeigt sich beispielsweise in den Studien der Bundesärztekammer, in denen die meisten Behandlungsfehler im Bereich der operativen Therapie nachgewiesen werden, dicht gefolgt von der postoperativen Therapie auf Rang drei. Daneben werden Unfallchirurgie, Orthopädie und Allgemeinchirurgie als die Fachabteilungen identifiziert, welche von den meisten Begutachtungsanträgen betroffenen sind [1].

Im Zuge de

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Viele Chefärzte sehen sich vor der Herausforderung, Kooperationsvereinbarungen mit Behandlungspartnern abschließen zu müssen. Dies ist oftmals dann der Fall, wenn ein Tumorzentrum neu gegründet und nach den fachlichen Anforderungen von OnkoZert zertifiziert werden soll. Gefordert sind in diesem Zusammenhang nicht nur schriftliche Vereinbarungen mit externen Behandlungspartnern, sondern auch mit internen Fachabteilungen. Diese Tatsache erscheint vielen zunächst absurd – eine schriftliche Kooperationsvereinbarung zwischen zwei Fachabteilungen eines Krankenhauses? Wozu? Schließlich werden seit jeher Patienten fächerübergreifend behandelt.

Um die B

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KTQ, DIN EN ISO und EFQM sind die am weitesten verbreiteten Qualitätsmanagementverfahren im deutschen Krankenhauswesen. Es sind bewährte Konzepte zur internen Qualitätssicherung, mit deren Hilfe Qualitätsmanagementsysteme in Krankenhäusern etabliert und gefestigt sowie die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität strukturiert verbessert werden konnten.

Wozu soll ein Krankenhaus dann eine neue QM-Methode einführen, wenn die vorhandenen Modelle bereits zu Qualitätsverbesserungen führen? Die Antwort fällt kurz und knapp aus – um Null-Fehler-Qualität in definierten Prozessen zu erreichen.

Six Sigma s

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Kategorie(n): Qualitätsmanagement

Die Problematik der scheinbaren Akzeptanz

Wie komme ich nur dazu, heute noch eine derart „olle Kammelle“ wie die Frage, ob der Patient ein Kunde ist, in meinem Blog etwas provokant aufzugreifen? Die Diskussion, ob Patienten auch Kunden eines Krankenhauses sind, gehört doch in die Anfangsjahre des Qualitätsmanagements und wurde vor zehn Jahren geführt!

Ich erinnere mich noch gut an die damals oft sehr emotional geführten Auseinandersetzungen – insbesondere mit Vertretern der Ärzteschaft – und an die Argumente, die gegen die Gleichsetzung des Patienten mit einem Kunden des Krankenhauses ins Feld geführt wurden:

  • kein erkrankter Mensch hat sich entschieden krank

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Ein Jahr ist ein einprägsamer Termin für die Wiedervorlage. Zum 6. Januar 2014 haben Einrichtungen der ambulanten Rehabilitation (und Vorsorge) ein funktionstüchtiges Qualitätsmanagement-System nachzuweisen. Das ist bereits länger bekannt, doch das magische Datum für die Wiedervorlage war offensichtlich der  6. Januar 2013. Seitdem häufen sich bei uns die Anfragen, wie dieser Nachweis zu erbringen ist.

Eine häufig gestellte Frage: Besteht eine Pflicht zur Zertifizierung auch für ambulante Einrichtungen der Rehabilitation - oder ist das nicht der Fall?

Die Frage is

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