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In den letzten Monaten ist die Nachfrage nach dem fachspezifischen Zertifizierungsverfahren EndoCert stark angestiegen und das spürbare Interesse an den EndoProthetikZentren lässt vermuten, dass über die Zertifizierung der Wettbewerb im endoprothetischen Leistungsspektrum noch sehr viel stärker werden wird als bisher. Zudem wird interessant werden, wie die Kassen mit den Zentren umgehen werden, um ggf. Individualverträge mit Zentren auszuhandeln.

Auf Grund dieser Beobachtung und weil ZeQ in den letzten Monaten in etlichen Einrichtungen Erfahrungen gesammelt hat, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige wichtige Praxistipps geben. Wir wollen zeigen, wie man einzelne Forderungen praktisch umsetzen kann:

1. A

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Einführung

Einrichtungen, die ihr QM-System an der DIN EN ISO 9001 ausrichten, müssen einen Prozess zur Durchführung einer so genannten Lieferantenbewertung definieren. Dies sieht die Norm in Abschnitt 7.4.1 „Beschaffungsprozess“ vor. Hinter dieser Anforderung steckt folgender Gedankengang: Eine Organisation (hier: eine Klinik), die sich den ISO-Qualitätsstandards unterwirft, muss Qualität in allen Schritten der Dienstleistungserbringung gewährleisten. Es darf nicht sein, dass ein Teilprozess die Qualitätsanforderungen nur teilweise oder gar nicht erfüllt. Die Prozesskette in der eigenen Organisation bzw. im definierten Anwendungsbereich der Norm (ISO-Geltungsbereich) zu überwachen, ist eine Sache. Schwieriger stellt sich die Qualitätskontrolle derjenigen Produkte und Dienstleistungen dar, die die Organisation nicht selbst erbringt (Zulieferung bzw. Outsourcing).

Da auch Krankenhäuser heutzutage wichtige Teile ihrer Dienstleistungserbringung fremdvergeben bzw. Produkte anderer Firmen beziehen, sind wirksame Instrumente zur Qualitätsüberwachung dieser ausgelagerten Prozesse gefragt. In der Praxis eingesetzt werden hier beispielsweise Audits und Befragungen. Auch ein Beschwerdemanagement kann wichtige Hinweise liefern. Eine weitere Möglichkeit der Beurteilung (extern) bezogener Produkte und Dienstleistungen ist die Lieferantenbewertung.

Um die Lieferantenbewertung gut zu strukturieren, sind eine Verfahrensbeschreibung und ein Formular für die eigentliche Bewertung anzufertigen. Die Verfahrensbeschreibung sollte Angaben zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Lieferantenbewertung enthalten.

Vorbereitung, 1. Schritt: Auswahl der Lief

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Alle, die sich mit Qualitätsmanagement beschäftigen, können die vier Schritte der systematischen, kontinuierlichen Verbesserung quasi im Schlaf herunterbeten: PDCA! Und noch immer wird der PDCA-Zyklus in einem Atemzug mit dem Namen von William Edwards Deming (1900 – 1993) genannt und begründet ganz wesentlich dessen Ruf als „Qualitätspapst“. Nun, einem Papst ist die Unfehlbarkeit vorbehalten, seinen Jüngern bleibt oft nur der – menschliche – Irrtum. Denn der PDCA-Zyklus stammt überhaupt nicht vom bedeutenden QM-Vordenker Deming! Mehr noch: Er enthält einen wesentlichen Denkfehler, der Deming sicherlich niemals unterlaufen wäre!

Deming selbst steht mit

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Für viele Rehabilitationskliniken war es ein Kraftakt. Besonders die Erhebung der Rehabilitandenzufriedenheit wurde vielerorts als eine große Herausforderung empfunden. Hierzu waren mindestens hundert konsekutive Rehabilitanden sechs Wochen nach ihrer Entlassung zum Ausfüllen eines Fragebogens zu bewegen. Von dieser Anforderung ausgenommen sind in der jetzigen Runde von QS-Reha noch geriatrische Einrichtungen. Inzwischen kehrt zumindest in dieser Beziehung in den meisten Häusern wieder Ruhe ein. Nach dem unüberhörbaren Aufatmen ist nun an einigen Orten wieder ein leichtes Stöhnen zu vernehmen. Seitens des durchführenden Instituts des QS-Reha-Verfahrens steht eine stichprobenweise Kontrolle vornehmlich der gemeldeten Strukturdaten an. Wer muss voraussichtlich mit einem Besuch der Visitoren rechnen?

Auf de

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Nach der zunehmenden Zentrenbildung in anderen medizinischen Fachbereichen (Traumazentren, Darmkrebszentren etc.) wurden im Oktober vergangenen Jahres  auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie fachliche und organisatorische Anforderungen an sogenannte EndoProthetikZentren (EPZ) definiert. Ein Gremium bestehend aus Experten für Endoprothetik und Qualitätsmanagement hat im Rahmen einer mehrjährigen Pilotphase in 20 deutschen Kliniken qualitätsrelevante Faktoren evaluiert, die sich nachweislich positiv auf den Behandlungserfolg bei endoprothetischen Eingriffen auswirken. Diese Faktoren sind als Anforderungen in einem Erhebungsbogen zusammengetragen. Er bildet die Grundlage für die Zentrumszertifizierung nach „EndoCert“. Grundsätzlich beziehen sich die fachlichen Anforderungen auf eine festgelegte Mindestmenge durchgeführter Eingriffe von Hüft- und Knieendoprothesen, die Qualifikation des Personals (z. B. Zentrumsleiter, Operateure), die Infrastruktur (z. B. OP-Ausstattung, Möglichkeit einer intensivmedizinischen Versorgung) sowie die Erfassung und Kontrolle bestimmter Qualitätsindikatoren. Darüber hinaus  müssen bestimmte strukturelle Voraussetzungen erfüllt werden, um sich als Zentrum zertifizieren zu lassen. Die strukturellen Vorgaben betreffen unter anderem folgende Themen:

  • Beschreibung und Identifikatio

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