Zur Zeit wird gefiltert nach: Qualitätsmanagement
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Bereits in dem einführenden Abschnitt 0.1.4 der DIN EN 15224 werden die elf Qualitätsmerkmale vorgestellt. Diese elf Aspekte stellen eine in der Normenlandschaft bislang unbekannte Anforderung dar. Eine Dienstleistung der Gesundheitsversorgung soll demnach folgende Eigenschaften aufweisen bzw. folgende Anforderungen erfüllen:

  • angemessen, richtig sein;
  • verfügbar sein;
  • wirksam sein;
  • effizient sein;
  • dem Gedanken der Gleichheit genügen;
  • evidenzbasiert / wissensbasiert sein;
  • auf den Patienten einschließlich seiner körperlichen, psychologischen und sozialen Unversehrtheit ausgerichtet sein;
  • den Patienten einbeziehen;
  • die Patientensicherheit gewährleisten;
  • Rechtzeitig erfolgen / zugänglich sein.

Wie können diese elf Anforderungen in der Praxis nachweislich umgesetzt werden? Und wie sind sie mit den zu beachtenden Kundenanforderungen an die Dienstleistung in Einklang zu bringen?

Eine mögliche Vorgehensweise zur Berücksichtigung der Qualitätsmerkmale und der Kundenanforderungen sieht folge

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In den letzten Wochen hatten wir einige Informationsflyer verschickt, mit denen wir auf die künftige Verpflichtung zum Nachweis eines Qualitätsmanagements in ambulanten Rehabilitationseinrichtungen hingewiesen haben. Vielen Empfängern war die Information neu, insofern war unser Mailing eine wichtige Information. Es trafen besorgte Anrufe bei uns ein „das können wir nicht leisten, keine Chance, das schaffen wir nicht“ waren einige Äußerungen. Gerade kleinere und sehr kleine Einrichtungen sahen schwarz.

Wie kommt es zu dieser Befürchtung? Auf Nachfrage kommt meist heraus, dass die letzten Erfahrungen mit dem Qualitätsmanagement aus der klinischen Arbeit stammen. Man erinnert sich an – gefühlt – mehrere tausend Blatt Dokumente in vielen Aktenordnern.

Als Berater kann ich

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Einrichtungen, die ihr QM-System an der DIN EN ISO 9001 ausrichten, müssen einen Beauftragten der obersten Leitung (BoL) benennen. Dieser Akt ist Aufgabe der Krankenhausleitung und im Abschnitt 5.5.2 der Norm vorgegeben.

Weshalb sieht die Norm die Benennung eines so genannten BoL vor und welche Aufgaben sind diesem zuzuordnen?

Die Leitung ist dafür verantwortlich, dass in der Klinik die Verantwortlichkeiten und Befugnisse für die einzelnen Bereiche festgelegt werden. Als Beispiel sei hier die Position eines Chefarztes mit der einhergehenden Verantwortung für die eigene Fachabteilung genannt. Die Benennung eines BoL zielt analog darauf ab, die Verantwortlichkeit für das Qualitätsmanagement auf oberster Ebene zu definieren. Ein BoL kann deshalb nicht aus der Mitarbeiterschaft rekrutiert werden, er muss der Führungsebene angehören. Diese Tatsache stützt die altbekannte Forderung, Qualitätsmanagement als Führungsaufgabe zu betrachten.

Eine Klinik, die den Qualitätsmanagementbeauftragten zum BoL benennt, erfüllt die Anforderungen der Norm explizit nicht. Selbst wenn

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31.12.2013 - Immer wieder wird dieses Datum mit der Zertifizierung zum EndoProthetikZentrum (EPZ) in Verbindung gebracht. Bis zur Antragstellung einer Zertifizierung sind es ab heute nur noch knapp 4 Monate für die Einrichtungen, die keinen Hauptoperateur mit der Zusatzqualifikation „Spezielle Orthopädische Chirurgie“ stellen können. Zwar ist zwischen der Antragstellung und dem eigentlichen Audit noch eine Frist von 6 Monaten eingeräumt, so dass eine Auditierung noch bis zum 30.06.2014 möglich ist, dennoch dauert es seine Zeit, zunächst die Anforderungen der EndoCert zu erfüllen und diese auch im Zentrum nachweislich umzusetzen. Erfahrungsgemäß werden je nach den etablierten QM-Strukturen und der bereits erfüllten Anforderungen ca- 6-9 Monate für die Zertifizierung benötigt.

In unseren Projekten machen wir die Erfahrung, dass nicht alle Anforderungen im Erhebungsbogen richtig verstanden werden bzw. missverständlich beschrieben sind. Auf einzelne Punkte möchte ich im Folgenden hinweisen:

1. Fallzahlen

G

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Unter „Betroffenen“ ist es ein Smalltalkthema mit vielen Facetten gewesen, ob und wann die Frist für den Nachweis eines Qualitätsmanagements verlängert wird. Nach den Erfahrungen bei der Zertifizierungspflicht für stationäre Rehabilitationseinrichtungen gingen die Vermutungen in abendlichen Fachkreisen weniger in Richtung „ob“ als in Richtung „wann“ die Mitteilung über die Verlängerung auf den Tisch kommen werde. Denn die Regelung zum Nachweis des Qualitätsmanagements ist in den betroffenen Einrichtungen bisher noch wenig bekannt.Zur Erinnerung: Bis zum Oktober 2012 hatten u. a. Rehabilitationskliniken ein zertifiziertes Qualitätsmanagement nachzuweisen. Ansonsten sollte eine Belegung durch die Träger der Sozialversicherung nicht möglich sein. Zuständig war hier für den stationären Bereich die BAR, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation Hier wurde die Frist für den Nachweis recht kurzfristig um einige Monate verlängert. Die Frist ist praktisch im Juni 2013 abgelaufen. Eine ähnliche Regelung wurde dann für Bereiche getroffen, die vorwiegend durch die GKV belegt werden. Wir hatten im Februar in diesem Blog davon berichtet.

Vorab: Die neue Frist für den Nachweis eines Qualitätsmanagements in ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ist der 6. Juli 2014. Diesen Termin sollte man im Blick behalten. Betroffen sind übrigens auch stationäre Vorsorgeeinrichtungen. Ursprünglich war der 6. Januar 2014 als Termin vorgesehen.

Aus der Fristverlängerung ziehe ich einige Schlüsse:

(1) Offenbar meinen die im Gemeinsamen Ausschuss nach § 137d SGB V zusammenarbeitenden Vertreter von Leistungsträgern und Leistu

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