Zur Zeit wird gefiltert nach: Krankenhausprozesse
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Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Bahnhof, der Zug fährt ein. Zahlreiche Menschen möchten aus-, andere hingegen in den Zug einsteigen. Wie geht dies vor sich? Beim Einsteigen in den Bus oder Zug ist es wie selbstverständlich üblich, zunächst den aussteigenden Fahrgästen den Vortritt zu lassen und erst anschließend dem Fahrzeug zuzusteigen. Die Reihenfolge leuchtet ein: Mit diesem Vorgehen vermeiden alle Beteiligten das heillose Durcheinander, das sich ergeben würde, wenn sich alle Passagiere gleichzeitig hinein- bzw. hinausbewegen wollten. Wer sollte davon profitieren? Letztlich stiege durch ein solch unkoordiniertes Verhalten der Fahrgäste auch die Gefahr, dass der eine oder andere Schaden nimmt.

Worauf

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Das Anliegen, die internen Prozesse zu verbessern, führt zwangsläufig zur Überprüfung des Aufnahmeprozesses für elektive Patienten. Hier stellen die meisten Krankenhäuser fest, dass die Qualität des Aufnahmeprozesses sehr variabel ist und von zahlreichen Einflussfaktoren abhängt: jeweilige Fachabteilung, gerade zuständiger Stationsarzt, gerade zuständige Pflegekraft, Uhrzeit, Patientenaufkommen, Personalbesetzung usw.

Ein geei

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Das DRG-System hat in der Vergangenheit eines mit Sicherheit bewirkt: die durchschnittlichen Verweildauern haben sich in den letzten Jahren mehr als halbiert. Ferner werden Krankenhäuser seit Einführung der Fallpauschalen für die Entlassung von Patienten bezahlt.

Damit rückt das Entlassmanagement als einer der Kernprozesse der stationären Versorgung in den Fokus der Betrachtung - mehr noch: die Entlassung wird zum wichtigsten Logistik-Prozess eines Krankenhauses! Im Ergebnis dieser Betrachtung ist es also vorrangige Aufgabe von Krankenhäusern, Patienten mit einem definierten (Behandlungs-)Ergebnis innerhalb einer definierten Zeit zu entlassen.

Im Bewussts

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Im Blog-Beitrag „Stationskonzepte und individueller Raum für Patienten und Mitarbeiter - ein Widerspruch?“ wurde die Perspektive der Patienten- und Mitarbeiterorientierung in den Stationskonzepten beleuchtet. Sich auf die kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsprozesse rund um den Patienten zu konzentrieren, ist ein Erfolgsgarant für ein gelebtes QM-System. Die Wirkung einer positiven Veränderung in der koordinierten Zusammenarbeit der Berufsgruppen wird dort unmittelbar erfahrbar. Mit welch geringem Aufwand es in der Folge möglich ist, die Stationskonzepte mit einem ISO-Zertifikat zu krönen, finde ich besonders interessant. Der Ansatz - die Reorganisation im Fokus, das Zertifikat ein Nebenprodukt - stellt eine neue QM-Strategie dar, die in einem ersten Schritt den Nutzen für Patienten und Mitarbeiter in den Vordergrund stellt. Dieser Ansatz wurde erstmals im Krankenhaus Porz am Rhein auf Gesamthausebene beschritten (vgl. Management & Krankenhaus 01/2010, S. 3). Die Stationskonzepte stehen dort bereits vor der Re-Zertifizierung.

Schritt 1: P

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Der Begriff der Triage, abgeleitet vom Verb trier (französisch) = Sichtung, Einteilung, stammt aus der Militärmedizin. Entstanden aus der Notwendigkeit, bei knappen Mitteln und Ressourcen zu entscheiden, wie diese eingesetzt werden (Bsp. Massenanfall von Verletzten). In deutschen Krankenhäusern hat sich der Begriff der Ersteinschätzung durchgesetzt. Es ist festzuhalten, dass die Ersteinschätzung zur rechtzeitigen Behandlung aller Patienten dient und keinen Patienten ausgrenzt.

Die

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