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In meinem letzten BLOG-Beitrag zum PEPP-Entgeltsystem habe ich auf unsere Psychiatrie-Studie 2013 in Kooperation mit der SRH Hochschule Berlin hingewiesen. Die Umfrage hat sich vordergründig an die Kaufmännischen Direktoren bzw. Geschäftsführer von Psychiatrien und von Krankenhäusern mit psychiatrischen Abteilungen gerichtet. Die Auswirkungen der Reform auf die interne Aufbau- und Ablauforganisation standen im Fokus der Studie. In den einschlägigen Fachzeitschriften und auf Kongressen wird viel über notwendige Maßnahmen oder über einen „PEPP-Masterplan“ zur Umstellung auf das Entgeltsystem berichtet. Vergleichsweise wenig erfährt man allerdings darüber, wie vorbereitet die Kliniken knapp ein Jahr vor der verbindlichen Anwendung der PEPP-Abrechnungsbestimmungen tatsächlich sind.

  • Welche Maßnahmen wurden schon in den Einrichtungen realisiert?
  • Wie hoch ist der mit der Einführung verbundene (finanzielle) Aufwand?
  • Welche Risiken und auch Chancen sehen die Geschäftsführer in Bezug auf das neue Entgeltsystem?

Diese und weitere spannende Fragen zum aktuellen Umsetzungsstand sind das Kernstück der Studie. Die Ergebnisse sollen den Lesern, insbesondere denen in psychiatrischen Einrichtungen, einen Benchmark liefern, um den eigenen Vorbereitungsstand mit dem der Mitbewerber vergleichen zu können.

Soweit zur Einführung: Der eigentliche Anlass dieses BLOG-Be

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„Demenz ist in unserem Krankenhaus kein besonderes Problem.“ So oder ähnlich hören sich erstaunlich oft  Aussagen aus den Leitungsebenen großer Krankenhäuser an. Gerade die Maximalversorger sehen ausschließlich die Behandlung der akuten somatischen Erkrankung. Dabei machen nach aktuellen Studien bereits heute Menschen mit Demenz einen nicht unerheblichen Anteil der Krankenhauspatienten aus. Dieser Anteil wird sich in den nächsten Jahren mit Zunahme der hochbetagten Menschen weiter erhöhen. Trotz dieser Ausgangslage sind Studien und Projekte zum Thema Demenz im Krankenhaus deutlich unterrepräsentiert. Die Mehrzahl der Initiativen behandeln aktuell die häuslichen Versorgung und die Versorgung in Pflegeinrichtungen.

Mit Einführung d

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Am 1. Januar 2013 ist das Psych-Entgeltgesetz in Kraft getreten. Damit wurde die gesetzliche Grundlage für ein leistungsorientiertes und pauschalierendes Vergütungssystem in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen geschaffen. Die Fachverbände standen der Einführung des Entgeltsystems von vorhinein mit viel Skepsis und Kritik gegenüber. Es herrscht(e) die Sorge, dass das neue Entgeltsystem die psychiatrische Leistungsversorgung nicht richtig abbildet und die Patientenversorgung mittel- bis langfristig verschlechtern wird. Nach einem guten halben Jahr scheint sich an dieser Haltung der Fachverbände und insbesondere der Kliniken hinsichtlich des neuen Vergütungssystems nicht viel geändert zu haben. Bei einer Internetrecherche nach Rückmeldungen stößt man meist auf Artikel zum PEPP-Entgeltsystem, die über Befürchtungen und negative Erfahrungen berichten, z.B.:

  • Ärzte Zeitung

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Die Zahlen sind bekannt, in der Realität stimmen sie immer wieder bedenklich: Nur jeder zweite Mitarbeiter im Pflegebereich plant, seinen Beruf bis zum Eintritt in das Rentenalter auszuüben. [1] Und dabei sind sie mit ihren Vorgesetzten einig: Auch diese äußern auf Befragung, bis zum Rentenalter seien zumindest die körperlichen Belastungen kaum durchzuhalten (78 Prozent). [2] Zu einem sehr ähnlichen Ergebnis kommt auch eine Befragung von Pflegekräften von Gewerkschaftsseite. [3] Bereits im zweiten und vierten Jahr der Berufstätigkeit erreicht der Wunsch zum Ausstieg bei examiniertem Pflegepersonal seinen Höhepunkt. [4]

Die Folge: In städtischen Regionen ist der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte vielerorts bereits leergefegt, längerfristig droht hier eine tiefe Personallücke. [5]

Als Lösung v

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Im Gesundheitswesen ist das Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten (kurz: Patientenrechtegesetz) in jedermanns Munde – erst recht seit es am 26. Februar 2013 in Kraft getreten ist. Die Hauptfrage, die sich dabei wie ein roter Faden durch die Krankenhäuser zieht, lautet: „Was ändert sich für uns durch das Patientenrechtegesetz?

Generell sollte vorab eins gesagt werden: Das Patientenrechtegesetz ist eine Kodifizierung bereits vorhandener Rechte. Bisher auf verschiedenen Gesetzestexten verstreute Regelungen und sich aus jahrelanger Rechtsprechung ergebende Rechtsgrundsätze (sog. Richterrecht) wurden zusammengefasst und im § 630 a-h des Bürgerlichen Gesetzbuches sowie im § 135a bzw. §137 1d des Sozialgesetzbuches V aufgenommen. Demnach ist die allgemeine Aussage: „Patienten bekommen mehr Rechte.“ nicht korrekt. Diese Rechte hatten Patienten auch vorher schon; jetzt sind sich die Patienten allerdings auch dieser Rechte bewusst. Das ist meiner Meinung nach die entscheidende Änderung, auf die sich die Krankenhäuser einstellen sollten. Darüber hinaus könnten folgende Aspektes des Gesetzes für Krankenhäuser von Interesse sein:

Abschriften im Zusa

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