Zur Zeit wird gefiltert nach: Führung
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Wenn man seit vielen Jahren tagtäglich als Berater in Projekten unterwegs ist, die die „Reorganisation“ oder zumindest „Optimierung“ von Organisationen und Abläufen zum Ziel haben, stellt man fest, dass der eigentliche Kern dieser Projekte das Veränderungsmanagement ist: Bevor sich Strukturen oder Prozesse nachhaltig ändern können, müssen sich die Menschen ändern, die diese Strukturen und Prozesse gestalten. Wenn ich kritisch Bilanz ziehe, stelle ich durchaus fest, dass sich einige der teilweise umfassenden, stets unter weitestgehender Einbeziehung der betroffenen Akteure gemeinsam mit dem Kunden entwickelten Veränderungsideen nur graduell umsetzen ließen. Meine Analyse der Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren von Projekten führt mich mehr und mehr zu Denkfallen, in die auch ich als Berater immer wieder getappt bin und noch heute tappe. In diesem Blog möchte ich meine „Fünf Denkfallen im Veränderungsmanagement“ gerne zur Diskussion stellen.

Inspiriert wurde ich durch ein Buch v

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Die meisten Projekte, die wir begleiten, befassen sich mit Problemen in den Prozessabläufen. Abläufe im Krankenhaus sind dadurch gekennzeichnet, dass sie zahlreiche Schnittstellen besitzen – sowohl zwischen Arztdienst, Pflege, unterstützenden Dienstarten und der Verwaltung als auch zwischen verschiedenen Bereichen wie Notaufnahme, Station, OP und Funktionsbereich.

Die typische Herangehensweise, um diese Probleme zu lösen, besteht darin, die schwierigen Prozesse zu beschreiben und klare Regelungen herauszuarbeiten. Gleichzeitig wird möglichst für jeden Prozessschritt ein Verantwortlicher benannt, so dass nicht zuletzt auch den formalen Vorgaben an ein Prozessmanagement genüge getan wird.

Dennoch

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Die Ausgangslage dürfte vielen Krankenhäusern bekannt sein: viele "Standard-QM"-Projekte haben sich in den letzten Jahren von "reinen" QM-Zertifizierungsaktivitäten zu umfassenderen Organisationsentwicklungs- oder Change Management-Projekten entwickelt. Sie sind daher um ein Vielfaches komplexer geworden, nicht zuletzt auch, weil sich die Krankenhäuser selbst in ihrer Komplexität verändert haben (höherer Grad der interdisziplinären Zusammenarbeit, höherer Koordinationsaufwand durch Zentralisierung von Einrichtungen wie Notaufnahmen, Ambulanzen oder Schreibdiensten). Aber mit der Komplexität ist in vielen Fällen nicht die Professionalität des Managements von Projekten gewachsen.

Projekte sind umfangreicher im Inha

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Das Denken in unserer westlichen Welt ist ganz wesentlich geprägt von Leistung, Einsatz bzw. Verbrauch aller verfügbaren Ressourcen (Stichwort „Effizienz“) und Zielorientierung (Stichwort „Effektivität“).

Neben allen positiven Effekten, die diese Kultur auf die rasante Entwicklung unserer westlichen Gesellschaften zweifellos hatte, mehren sich zunehmend die Anzeichen, dass das alleinige Fokussieren auf Entwicklung und Wachstum durch Ziele und Ressourcenverbrauch in eine tiefgreifende Krise rutscht – insbesondere wird immer klarer, dass Ressourcen begrenzt sind und somit immer nur wenigen Privilegierten zur Verfügung stehen. Unsere westliche Lebens- und Denkweise kann somit gar nicht das Ziel aller Regionen dieser Welt sein. Doch da sich die überwiegende Zahl der Länder unseren westlichen Lebensstil zum Ziel setzt, steckt die Welt mehr und mehr im Dilemma: Eine globalisierte Welt, die sich nach Leistung (v.a. wirtschaftlicher) und Entwicklungszielen unter Verbrauch der Ressourcen ausrichtet, setzt auf den Wettbewerb und teilt sich in Gewinner und Verlierer…

Was haben meine Anmerku

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In meinem ersten Blog-Beitrag zu diesem Thema habe ich aufgezeigt, wie wichtig die Sinnhaftigkeit im Zusammenhang mit dem Vereinbaren und Verfolgen von (auch großen) Zielen ist. Nur Ziele, die Mitarbeiter erreichen oder übertreffen und die Mitarbeiter als sinnhaft erachten, machen diese zufrieden. Daraus ergab sich als Anforderung an Führungskräfte, mit den Mitarbeitern an der Sinnhaftigkeit von Zielen zu arbeiten, wenn diese wirksam für die Motivation zu Leistung sein sollen.

Lassen Sie mich dem gängigen Instrument „Führen mit Zielen“ aber noch die gänzlich andere Sichtweise eines „Führen durch Potenzialentfaltung“ entgegensetzen und zunächst einmal an einem Beispiel aus der Natur erläutern:

Nehmen wir den kleinen Trieb od

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