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Mittlerweile gibt es einige Best-Practice-Beispiele für digitale Prozesse in Krankenhäusern, wie z.B. die elektronische Patientenakte. Doch habe ich in dem ersten Teil dieser Blogreihe auch gewisse Zweifel an der Herangehensweise und der Verbesserung von Digitalisierungsprozessen geäußert. Am Beispiel des Arztbriefes im zweiten Blog-Teil – der besser als Entlass-Information zu bezeichnen ist – habe ich die Problematiken dieses Prozesses herausgestellt. 

Hier möchte ich anknüpfen und meine Vision des digitalen Prozesses zur Erstellung der Entlass-Informationen näher erläutern:

Bereits in den Stammda

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Im ersten Teil dieser Blogreihe habe ich Ihnen bereits beschrieben, dass für die Digitalisierung eines Prozesses eine konsequente (Neu-)Ausrichtung auf die Bedürfnisse der relevanten Anspruchsteller entscheidend ist.

Dies  möchte ich am Beispiel des typischen Prozesses der „Arztbriefschreibung“ verdeutlichen: Der Station

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Die Digitalisierung entwickelt sich nicht nur global und national zu einem Megatrend des Gesellschaftswandels, sondern ist auch im Gesundheitswesen in aller Munde. Im Jahr 2018 gab es kaum Kongresse, Fachtagungen oder Branchentreffen, auf denen das Thema Digitalisierung nicht entweder Headline oder zumindest mit prominenten Fachbeiträgen vertreten war. Dabei reicht das Spektrum von Zukunftsvisionen für ein digitales Krankenhaus bis hin zu einer nahezu unüberschaubaren Vielzahl digitaler Anwendungen. Schwerpunkte der Diskussion ranken sich neben der Datensicherheit v.a. um die Übermittlung von bzw. die Teilhabe an (Patienten-)Daten und um Sensorik oder Robotik.

Am

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Und warum eine funktionierende Triage zu unzufriedenen Patienten und Mitarbeitern führen kann

Zentrale Notfallambulanzen (ZNA) in deutschen Krankenhäusern haben derzeit eine eher schlechte Presse: Der Betrieb ist chronisch unterfinanziert, die Patienten überfluten die Notfallambulanzen mit immer mehr „Bagatell-Leiden“, Fehldiagnosen und -behandlungen machen spektakuläre Schlagzeilen und füllen die Meinungsforen für Patienten und Angehörige im Internet. Die Mitarbeitenden in den Notfallambulanzen geben jeden Tag ihr Bestes, um der Lage Herr zu werden, doch die durchschnittlichen Wartezeiten steigen für den Großteil der Patienten stetig an und als Folge davon gibt es immer mehr Patienten und Angehörige, die zunächst sehr schnell unzufrieden sind, dann oft wütend und manchmal sogar auch noch aggressiv werden.

Nicht zuletzt steigt

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Ein Trend, der in Krankenhäusern zunehmend an Bedeutung und Dynamik gewinnt, ist das Prozessmanagement mit dem Ziel der stetigen Optimierung von Prozessen. Nicht zuletzt ist die Prozessorientierung auch Kernforderung externer Regelwerke und Darlegungsnormen, wie der DIN EN ISO 9001:2015. So spricht diese Norm beispielsweise von der „Erreichung einer wirksamen Prozessleistung“ (Kapitel 0.3.1.c), von „Dienstleistungserbringung unter beherrschten Bedingungen“ (Kapitel 8.5.1) oder gar von „Analyse und Bewertung der Prozessleistung und der Konformität der Produkte und Dienstleistungen“ (Kapitel 9.1.3 a bzw. 9.3.2 c3). 

Aber was bedeuten Begriffe wie „wirksame Prozessleistung“ oder „beherrschte Bedingungen“ für die Organisation Krankenhaus? Wie kann die Prozessleistung eigentlich bewertet werden und in welche Richtung bewegt sich dann ggf. eine Optimierung?

Im Prozessmanagement unterscheidet man zwei Adj

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