Zur Zeit wird gefiltert nach: Lasse Wißmann
Filter zurücksetzen

Größte Problematik unserer statistischen Szenarioberechnung ist die Qualität der Daten, auf denen sie basiert. Die veröffentlichten Fallzahlen sind dabei keine perfekte Repräsentation der tatsächlichen Infektionsraten. Sie unterscheiden sich durch den Prozess des Erkennens (durch Testung und Aufnahme in die Datenbank), des Veröffentlichens, aber auch durch Inkubationszeit, Unterschiede in der Symptomschwere (und damit der Entdeckungswahrscheinlichkeit) und vielen weiteren Faktoren. Es wird geschätzt, dass die veröffentlichten Fallzahlen nur ca. 15% der tatsächlich Infizierten ausmachen – eine Rate, die wiederum schwankt. Diesen Faktor haben wir zwar in unseren Szenariorechner integriert, er ändert aber nichts an der schwierigen Datenbasis.

Bestes Bei

[mehr]

Trendverläufe müssen – aus unserer Sicht – mit möglichst vielen Daten betrachtet werden, aber auch aktuelle Entwicklungen berücksichtigen. Das heißt, jede veröffentlichte Fallzahl verbessert die tatsächliche Prognose. Deswegen aktualisieren wir unseren Szenariorechner täglich und daher kann sich die Prognoseberechnung auch täglich verändern. Wir unterscheiden zwischen einer aktuelleren Prognoserate mit größeren Schwankungen (Dynamisches Wachstum) und einer längerfristigen mit geringerer Volatilität (Stabilisiertes Wachstum). Uns ist es in unserem Szenariorechner enorm wichtig, auch kurzfristige Änderungen und ihre Auswirkungen auf die Strukturbedarfe darzustellen. Mit zunehmender Datenbasis, also mehr veröffentlichten Fallzahlen für Deutschland, werden wir daran arbeiten, die mittel- bis langfristigen Trends in der Entwicklung mit besserer Prognosequalität als aktuell möglich darzustellen.

Wir verwenden in unse

[mehr]

Wir können uns der Betrachtung der Szenarien grundsätzlich von zwei Blickpunkten nähern: Zum einen können wir auf Basis epidemiologischer Erkenntnisse zur Infektionsrate und anderen relevanten Faktoren simulieren, wie sich die Infektion ausbreiten wird. Dies ist insbesondere dann vielversprechend, wenn möglichst viel über die relevanten Faktoren der Infektion bekannt ist. Je mehr Schätzungen in die Simulationen einfließen, desto größer die Bandbreite zu betrachtender Szenarien. Es gibt eine Vielzahl hervorragender Simulationstools, die mit diesem Ansatz den Verlauf der Pandemie vorherzusagen versuchen.

Für den

[mehr]

Die Frage der Zuverlässigkeit unserer Berechnungen führt uns dazu, uns grundsätzlich mit dem Ziel und Nutzen unseres Szenariorechners auseinanderzusetzen. Wir haben uns bewusst entschieden, von einem Szenariorechner, nicht von einem Prognosetool zu sprechen - und das hat direkte Implikationen auf den Umgang mit den Prognoserechnungen: Die Situation, in der sich Deutschland und die Welt gerade befinden, ist zum einen hochkomplex und zum anderen - und das ist das Entscheidende - voller unbekannter Größen.

Pro

[mehr]

Die Corona-Pandemie hält das deutsche Gesundheitswesen weiter fest im Griff. Wir erhalten zahllose Rückmeldungen von Anwendern zu unserem Szenariorechner, die diesen zur besseren Vorbereitung ihrer Krankenhäuser, Städte und Kommunen hinsichtlich der Corona-Pandemie einsetzen. Dabei umfasst die Reichweite der Rückmeldungen alles von Lob, Nachfragen, Meldungen potenzieller Fehler und Verbesserungsvorschlägen. Im Raum steht dabei immer wieder vor allem die Frage: Wie genau sind die Prognosen? Wie sehr können sich die Anwender auf die Ergebnisse im Szenariorechner verlassen?

In di

[mehr]

« Oktober 2020»
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  

RSS-Feeds

Beiträge:
      RSS 0.91 RSS 2.0