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Jedes Krankenhaus sollte für sich zwei zentrale Fragen beantworten:

  • Wohin möchte es sich entwickeln?
  • Für welche Werte möchte es stehen?

Aus der Beantwortung der zweiten Frage leitet sich die Unternehmenskultur maßgeblich ab. Sie hat damit entscheidenden Einfluss auf den Umgang der Mitarbeitenden und Führungskräfte untereinander, aber auch auf den Umgang mit Kunden und Dienstleistern.

Oftmals wird die Frage nach den Unternehmenswerten in Krankenhäusern in einem Leitbild beantwortet und um Führungsgrundsätze ergänzt.

In diesem Beitrag soll es um die Antwort auf die erste Frage gehen. Wir sprechen dabei von der Vision des Krankenhauses.

In der Satzung eines Krankenhauses ist der Unternehmenszweck defini

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Die DIN EN 15224 fordert als Pflichtverfahren die Formulierung von Qualitätszielen. An diese werden folgende Anforderungen gestellt:

  • Qualitätsziele müssen mit der Qualitätspolitik in Einklang stehen, sich im besten Fall aus dieser ableiten lassen (vgl. DIN EN 15224, Abschnitt 5.4.1).
  • Qualitätsziele müssen so formuliert werden, dass sie nachvollziehbar und messbar sind.
  • Zur Messung der Qualitätsziele sind Kennzahlen oder sonstige Messgrößen zu definieren, an Hand derer die Zielerreichung identifiziert und bewertet werden kann.
  • Qualitätsziele sind für alle Bereiche und Ebenen des Anwendungsbereichs der Norm festzulegen.
  • Bei der Zielformulierung sind sowohl die Kundenanforderungen als auch die Qualitätsmerkmale zu berücksichtigen.

In unseren Projekten zur DIN EN 15224 formulieren wir in Vorbereitung zur Erstzertifizierung zunächst Qualitätsziele auf Ebene des Gesamthauses und dann für die einzelnen Fachabteilungen. Die Ziele auf der Gesamthausebene leiten sich aus dem Leitbild und der Qualitätspolitik ab, während die Fachabteilungsziele auf den Qualitätszielen des Gesamthauses basieren. Damit gelingt es, ein in sich schlüssiges (Qualitäts-)Zielsystem nachzuweisen. Um die Messbarkeit als „Qualitätskriterium“ für Ziele zu erfüllen, muss ein gutes Qualitätsziel aus folgenden Elementen bestehen:

  • Zielinhalt: Was soll erreicht werden?
  • Zielausmaß: Wie viel davon soll erreicht werden?
  • Z

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Letzte Woche hatte ich in meinem Blog aus einer betriebswirtschaftlichen Dissertation die Erkenntnis entnommen: Je mehr Ziele gleichzeitig erfolgt werden, desto geringer ist der Gesamterfolg.[1] Da der Verfasser es bereits in jungen Jahren zum Direktor in einer Schweizer Bank gebracht hat, erschien es mir lohnend der Frage weiter nachzugehen, ob die Erkenntnis auch auf den Rehabereich übertragbar ist.

In meinem Blog hatte ich festgestellt, dass die Erkenntnis hinsichtlich der Planung einer Rehamaßnahme sicherlich gültig ist. Um innerhalb eines Rehateams zu einer einheitlichen Zielsetzung zu kommen, schlug ich vor, die ICF zu verwenden und teilhabeorientierte Ziele zu ermitteln und anzustreben.

Nun sind die medizinisch-therapeutisch

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Je mehr Ziele gleichzeitig verfolgt werden, desto geringer ist der Gesamterfolg – das habe ich als Fazit einer Dissertation verstanden, die mir letztens wieder in die Hände gefallen ist. Sinnvoll sei die Orientierung an einem einzigen Ziel. Da es der Verfasser immerhin zum Direktor in einer Schweizer Privatbank gebracht hat, wird etwas daran sein.[1]

Zumindest bei der Durchführung von Rehabilitation trifft das zu: Hier wird nach meiner Erfahrung in Rehakliniken gar nicht so selten das übergreifende Ziel des Rehabilitanden aus dem Blick verloren. Wohin soll der Weg nach dem Ende der Rehabilitationsmaßnahme gehen?

Aber auch: Was ist denn das Ziel einer Re

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Das Denken in unserer westlichen Welt ist ganz wesentlich geprägt von Leistung, Einsatz bzw. Verbrauch aller verfügbaren Ressourcen (Stichwort „Effizienz“) und Zielorientierung (Stichwort „Effektivität“).

Neben allen positiven Effekten, die diese Kultur auf die rasante Entwicklung unserer westlichen Gesellschaften zweifellos hatte, mehren sich zunehmend die Anzeichen, dass das alleinige Fokussieren auf Entwicklung und Wachstum durch Ziele und Ressourcenverbrauch in eine tiefgreifende Krise rutscht – insbesondere wird immer klarer, dass Ressourcen begrenzt sind und somit immer nur wenigen Privilegierten zur Verfügung stehen. Unsere westliche Lebens- und Denkweise kann somit gar nicht das Ziel aller Regionen dieser Welt sein. Doch da sich die überwiegende Zahl der Länder unseren westlichen Lebensstil zum Ziel setzt, steckt die Welt mehr und mehr im Dilemma: Eine globalisierte Welt, die sich nach Leistung (v.a. wirtschaftlicher) und Entwicklungszielen unter Verbrauch der Ressourcen ausrichtet, setzt auf den Wettbewerb und teilt sich in Gewinner und Verlierer…

Was haben meine Anmerku

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