Zur Zeit wird gefiltert nach: wirtschaftlichkeit
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„Befragungen sind ein wichtiges Mittel, um Bedürfnisse der Belegschaft zu identifizieren und die Zufriedenheit der Mitarbeiter einer Einrichtung langfristig zu steigern“ – diese Aussage könnte man so auch in einer unserer Werbebroschüren lesen. Nun sind die langfristige Steigerung der Zufriedenheit und die damit verbundene Bindung der Mitarbeiter an eine Organisation allein respektable Motive, um Mitarbeiterbefragungen durchzuführen. Doch sind sie auch von wirtschaftlicher Bedeutung für ein Unternehmen? Inwieweit wirkt sich die Bindung der Arbeitnehmer an ihre Einrichtung tatsächlich auf die Leistungsfähigkeit einer Organisation und die Qualität der erzielten Arbeitsergebnisse aus? Der von der Gallup Organization, eines der führenden Markt- und Meinungsforschungsinstitute, herausgegebene Engagement Index gibt Antworten auf diese Fragen. Der Index untersucht den Grad der emotionalen Bindung von Mitarbeitern an ihren Arbeitgeber sowie ihr Engagement und ihre Motivation bei der Arbeit. Er gilt damit als umfangreichste Studie zur Arbeitsplatzqualität in Deutschland. Laut des Engagement Index lohnen sich Investitionen in die Mitarbeiterzufriedenheit bzw. -bindung in vielseitiger Hinsicht und spiegeln sich im Erfolg einer Einrichtung wieder.

Der Index verg

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Könnten die nachfolgenden beiden Geschichten auch aus Ihrem Krankenhaus stammen?

„In einer Klinik gehen in einem erheblichen Ausmaß Erlöse verloren. Das Medizin-Controlling kann belegen, dass  die unzureichende Qualität der ärztlichen und pflegerischen Dokumentation der abzurechnenden Fälle als wesentliche Ursache hierfür angenommen werden kann. Um das Problem zu lösen, werden zusätzliche Kodierfachkräfte eingestellt, die nach Aktenschluss – am Schreibtisch in ihren Büros im Verwaltungsgebäude – jede Akte unter die Lupe nehmen. Die Akten der einzelnen Fachabteilungen sind traditionell sehr unterschiedlich sortiert und unvollständig, aber nach einiger Sucherei findet sich die Kodierfachkraft schon zurecht. Zur Beantwortung der vielen Fragen begibt sich die Kodierfachkraft mehrmals täglich auf die Stationen, um mit den beteiligten Ärzten und Pflegekräften Rücksprache zu halten – natürlich trifft sie diese nur selten im ersten Anlauf an…trotzdem machen sich die zusätzlichen Kodierfachkräfte „schnell bezahlt“, weil ein Teil der Erlöse doch noch gesichert werden kann! Viele Unzulänglichkeiten lassen sich aber rückblickend leider nicht mehr beheben…“.

„Nach der Visite drängt die Pflegekraft den

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Im Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung wurde die Optionsphase zur Anwendung des PEPP-Entgeltsystem um 2 Jahre verlängert. Damit können psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen in den Jahren 2015 und 2016 noch freiwillig darüber entscheiden, ob sie auf das zukünftige Vergütungssystem umsteigen möchten. Die obligatorische Anwendung beginnt mit dem Jahr 2017. Der Gesetzesgeber versucht weiterhin mit finanziellen Anreizen die Einrichtungen dazu zu bewegen, an der Optionsphase teilzunehmen. Bei einer Beteiligung als Optionshaus haben die Einrichtungen auch die Möglichkeit, ihr Finanzergebnis auf Basis des PEPP-Entgeltsystems zu prüfen und Handlungsfelder frühzeitig zu identifizieren.

Jede Einrichtung sollte zur ergebnisorientierten Steuerung von Beginn an ein Berichtwesen etablieren. Die Leistungen werden messbar, Abweichungen von Zielwerten werden analysiert und frühzeitig werden gegensteuernde Maßnahmen möglich. Dabei sollte das Berichtswesen sowohl Leistungskennzahlen als auch Erlös- und Kostenkennzahlen beinhalten. Folgende Leistungskennzahlen sind elementarer Bestandteil eines PEPP-Berichtswesens:

  • Fallzahl
  • Verwei

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Welche Wege ein Patient im Rahmen seiner Behandlung in einem Krankenhaus geht oder wie effizient die Abläufe in den einzelnen medizinischen Bereichen eines Krankenhauses organisiert sind, weiß in der Geschäftsführungsebene eines Krankenhauses häufig niemand so genau. Die täglichen Prozesse in den einzelnen medizinischen Bereichen sind oft eine „Black Box“. Daher ist es für die Geschäftsführung schwierig, aus objektiver Sicht die Prozesse zu prüfen, unwirtschaftliches Arbeiten zu erkennen und gezielt einzugreifen. Mit Hilfe einer prozessbezogenen Organisationsanalyse kann die Realität eines Krankenhauses über die gesamte Versorgungskette hinweg umfassend in den Blick genommen und der Geschäftsführung zurückgespiegelt werden. Hierdurch eröffnet sich die Chance, Ansatzpunkte für Wirtschaftlichkeitspotenziale durch die Steigerung der Produktivität zu identifizieren und mittels gezielter Reorganisation zu nutzen.

ZeQ hat mehrere Einrichtungen bei einer prozessbezogenen Organisationsanalyse unterstützt und als Ergebnis Gutachten inkl. der Formulierung wirksamer Handlungsansätze erarbeitet. Hierfür haben sich in der Praxis die nachfolgenden Projektphasen bewährt.

Planung und Abstimmung d

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Viele wissen es schon, manche aber noch nicht. Daher habe ich mich entschlossen, in einem kleinen Blog die Analyse-Möglichkeiten mit Hilfe der InEK-Kalkulationsmatrix zu beschreiben. Vorweg, das InEK ist die „Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH“ und wurde 2001 von Spitzenverbänden der gesetzlichen und privaten Krankenkassen gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft ins Leben gerufen. Die heutige Aufgabe des InEK besteht darin, das DRG-Fallpauschalensystem kontinuierlich weiterzuentwickeln, zutreffender zu machen und die Fallpauschalen jeweils an die aktuell in Krankenhäusern anfallenden Durchschnittskosten anzupassen. Dazu bedient sich das InEK der Informationen, die es von den sogenannten Kalkulationskrankenhäusern zur Verfügung gestellt bekommt. Diese Krankenhäuser ermitteln für jeden einzelnen Fall die damit verbunden Kosten, unterteilt nach Kostenarten und Kostenstellen. Das Ergebnis übermitteln sie regelmäßig an das InEK, so dass dieses eine fundierte Grundlage für die Kalkulation der Fallpauschalen gewinnt. Dabei findet die in Abbildung 1 gewählte Untergliederung Anwendung (siehe unten).

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