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Im Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung wurde die Optionsphase zur Anwendung des PEPP-Entgeltsystem um 2 Jahre verlängert. Damit können psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen in den Jahren 2015 und 2016 noch freiwillig darüber entscheiden, ob sie auf das zukünftige Vergütungssystem umsteigen möchten. Die obligatorische Anwendung beginnt mit dem Jahr 2017. Der Gesetzesgeber versucht weiterhin mit finanziellen Anreizen die Einrichtungen dazu zu bewegen, an der Optionsphase teilzunehmen. Bei einer Beteiligung als Optionshaus haben die Einrichtungen auch die Möglichkeit, ihr Finanzergebnis auf Basis des PEPP-Entgeltsystems zu prüfen und Handlungsfelder frühzeitig zu identifizieren.

Jede Einrichtung sollte zur ergebnisorientierten Steuerung von Beginn an ein Berichtwesen etablieren. Die Leistungen werden messbar, Abweichungen von Zielwerten werden analysiert und frühzeitig werden gegensteuernde Maßnahmen möglich. Dabei sollte das Berichtswesen sowohl Leistungskennzahlen als auch Erlös- und Kostenkennzahlen beinhalten. Folgende Leistungskennzahlen sind elementarer Bestandteil eines PEPP-Berichtswesens:

  • Fallzahl
  • Verwei

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Alfred Dänzer fordert ausreichende Vergütung der Krankenhäuser

Interessante Vorträge und Diskussionen waren auf der Frühjahrstagung der Deutschen Krankenhausgesellschaft am 9. April 2014 zu hören. Alfred Dänzer, Geschäftsführer des Universitätsklinikums Mannheim und gleichzeitig Präsident der DKG, eröffnete die sehr gut besuchte Tagung. Seine Rede begann er mit dem Hinweis, dass die vielen Ärzte und Pflegekräfte mehr Wertschätzung verdienen. Selbst diese „kostenlose“ Geste werde den Krankenhausmitarbeitern an vielen Stellen verwehrt. Hier nahm er besonders die Krankenkassen ins Visier, die mit der öffentlich ausgetragenen Qualitätsdebatte suggerieren, die Qualität in deutschen Krankenhäusern sei schlecht.

Im weiteren Verlauf seiner Red

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In meinem letzten BLOG-Beitrag zum PEPP-Entgeltsystem habe ich auf unsere Psychiatrie-Studie 2013 in Kooperation mit der SRH Hochschule Berlin hingewiesen. Die Umfrage hat sich vordergründig an die Kaufmännischen Direktoren bzw. Geschäftsführer von Psychiatrien und von Krankenhäusern mit psychiatrischen Abteilungen gerichtet. Die Auswirkungen der Reform auf die interne Aufbau- und Ablauforganisation standen im Fokus der Studie. In den einschlägigen Fachzeitschriften und auf Kongressen wird viel über notwendige Maßnahmen oder über einen „PEPP-Masterplan“ zur Umstellung auf das Entgeltsystem berichtet. Vergleichsweise wenig erfährt man allerdings darüber, wie vorbereitet die Kliniken knapp ein Jahr vor der verbindlichen Anwendung der PEPP-Abrechnungsbestimmungen tatsächlich sind.

  • Welche Maßnahmen wurden schon in den Einrichtungen realisiert?
  • Wie hoch ist der mit der Einführung verbundene (finanzielle) Aufwand?
  • Welche Risiken und auch Chancen sehen die Geschäftsführer in Bezug auf das neue Entgeltsystem?

Diese und weitere spannende Fragen zum aktuellen Umsetzungsstand sind das Kernstück der Studie. Die Ergebnisse sollen den Lesern, insbesondere denen in psychiatrischen Einrichtungen, einen Benchmark liefern, um den eigenen Vorbereitungsstand mit dem der Mitbewerber vergleichen zu können.

Soweit zur Einführung: Der eigentliche Anlass dieses BLOG-Be

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Am 1. Januar 2013 ist das Psych-Entgeltgesetz in Kraft getreten. Damit wurde die gesetzliche Grundlage für ein leistungsorientiertes und pauschalierendes Vergütungssystem in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen geschaffen. Die Fachverbände standen der Einführung des Entgeltsystems von vorhinein mit viel Skepsis und Kritik gegenüber. Es herrscht(e) die Sorge, dass das neue Entgeltsystem die psychiatrische Leistungsversorgung nicht richtig abbildet und die Patientenversorgung mittel- bis langfristig verschlechtern wird. Nach einem guten halben Jahr scheint sich an dieser Haltung der Fachverbände und insbesondere der Kliniken hinsichtlich des neuen Vergütungssystems nicht viel geändert zu haben. Bei einer Internetrecherche nach Rückmeldungen stößt man meist auf Artikel zum PEPP-Entgeltsystem, die über Befürchtungen und negative Erfahrungen berichten, z.B.:

  • Ärzte Zeitung

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