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Frau M., 75 Jahre, ist zu schwach, um alleine aufzustehen, wird mit dem Monitor verkabelt überwacht, weint zusammen mit ihrer Tochter, weil sie mit der ganzen Situation nicht zurechtkommt. Stationsalltag. Mobilisiert, gewaschen, überwacht, getröstet. Gar nicht mal so aufwendig. So hört es sich an. Aus eigener Erfahrung als Gesundheits- und Krankenpflegerin kenne ich den Marathonlauf zwischen Stations- und Patientenzimmer, weiß wie es ist, kaum zur Ruhe zu kommen, in den Pausen fünfmal gestört zu werden, um mich trotzdem manchmal nach Dienstende zu fragen: Was genau hast du heute eigentlich die ganze Zeit gemacht..? Und mit diesem Gedanken stehe ich neben den Kollegen, der Pflegedienstleitung und letztendlich dem kaufmännischen Direktor nicht alleine da. Deshalb stellt sich mir die Frage: Wie könnte man meine Leistungen sichtbar machen, auch für diejenigen, denen meine Arbeit auf den ersten Blick nicht bewusst ist? Wie behalte ich selbst die Übersicht über all das, was ich geleistet habe? Und kann man meine Arbeit vielleicht mit denen der anderen vergleichen?  

Eine Antwort auf meine Fragen fand ich auf der LEP®- Konferenz in Frankfurt, die Stefan Hieber der LEP® AG moderierte und zu der meine Kollegin Dagmar Rode und ich eingeladen waren.

Der Begriff LEP®

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In Zeiten immer knapper werdender Personalressourcen ist es für die Berufsgruppe Pflege unumgänglich, sich mit der Frage nach den richtigen Prioritäten im Arbeitsalltag auseinanderzusetzen. Was muss die Pflegekraft tun, was sollte sie tun und was kann sie weglassen?

In meiner Tätigkeit als Projektleiterin bei der Einführung der elektronischen Pflegedokumentation mit den Methoden ePA-AC und LEP, habe ich festgestellt, dass es unumgänglich ist, auf die Qualität der erhobenen Daten zu achten. Bei der Analyse der Daten einer chirurgischen Station fiel auf, dass Patienten, die in ihrer Mobilität eingeschränkt waren, weder gelagert noch mobilisiert wurden. Auf Nachfragen wurde kein Versäumnis in der Dokumentation deutlich, sondern die Aussage getätigt, dass keine Zeit für das Lagern oder Mobilisieren sei. Die erneute Analyse der LEP-Daten zeigte jedoch einen täglichen Aufwand von über 13 Stunden in der Körperpflege, also dem Waschen der Patienten. Der saubere Patient, der täglich seine Ganz- oder Teilkörperwäsche bekommt, wird immer noch von den Pflegekräften als Zeichen einer guten Pflege gesehen.

Wer dies in Frage

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