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Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz - GKV-VSG) vom Juli 2015 wird die Krankenhausbehandlung in § 39 SGB V um den Absatz 1a zum Entlassmanagement ergänzt. Welche Rechte und Pflichten gehen für die Krankenhäuser damit einher?

In d

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Eigentlich ist zu erwarten, dass das DRG-System mit den Fallpauschalen das Prozessmanagement in den Krankenhäusern vorantreibt; das Gegenteil ist jedoch oft zu beobachten: Viele Krankenhäuser tendieren in ihren Organisationsstrukturen mehr und mehr zu einer tayloristischen Arbeitsteilung.

Immer mehr, immer ältere, immer multimorbidere Patienten müssen im Krankenhaus in immer kürzerer Zeit versorgt werden. Demgegenüber steht, zumindest in der Pflege, ein deutlicher Personalabbau. Die Entlassung der Patienten wird als zentraler Kernprozess im Krankenhaus bereits erkannt. Um diesen Kernprozess besser in den Griff zu bekommen, wurden und werden in Kliniken zunehmend Case Manager eingeführt. „Case Management ist eine Verfahrensweise in Humandiensten und ihrer Organisation zu dem Zweck, bedarfsentsprechend im Einzelfall eine nötige Unterstützung, Behandlung, Begleitung, Förderung und Versorgung von Menschen angemessen zu bewerkstelligen“ so die Definition der DGCC (deutsche Gesellschaft für Care und Case Management). Eine feine Sache!

Das Case Management

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Die meisten Projekte, die wir begleiten, befassen sich mit Problemen in den Prozessabläufen. Abläufe im Krankenhaus sind dadurch gekennzeichnet, dass sie zahlreiche Schnittstellen besitzen – sowohl zwischen Arztdienst, Pflege, unterstützenden Dienstarten und der Verwaltung als auch zwischen verschiedenen Bereichen wie Notaufnahme, Station, OP und Funktionsbereich.

Die typische Herangehensweise, um diese Probleme zu lösen, besteht darin, die schwierigen Prozesse zu beschreiben und klare Regelungen herauszuarbeiten. Gleichzeitig wird möglichst für jeden Prozessschritt ein Verantwortlicher benannt, so dass nicht zuletzt auch den formalen Vorgaben an ein Prozessmanagement genüge getan wird.

Dennoch

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Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Bahnhof, der Zug fährt ein. Zahlreiche Menschen möchten aus-, andere hingegen in den Zug einsteigen. Wie geht dies vor sich? Beim Einsteigen in den Bus oder Zug ist es wie selbstverständlich üblich, zunächst den aussteigenden Fahrgästen den Vortritt zu lassen und erst anschließend dem Fahrzeug zuzusteigen. Die Reihenfolge leuchtet ein: Mit diesem Vorgehen vermeiden alle Beteiligten das heillose Durcheinander, das sich ergeben würde, wenn sich alle Passagiere gleichzeitig hinein- bzw. hinausbewegen wollten. Wer sollte davon profitieren? Letztlich stiege durch ein solch unkoordiniertes Verhalten der Fahrgäste auch die Gefahr, dass der eine oder andere Schaden nimmt.

Worauf

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