Zur Zeit wird gefiltert nach: einweisermanagement
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Noch vor wenigen Jahren bestand die Strategie vieler Krankenhäuser zur Gewinnung und Bindung von Einweisern darin, möglichst attraktive Kopfpauschalen für die Zuweisung von Patienten zu bezahlen. Mittlerweile nicht nur ethisch fragwürdig, sondern juristisch sanktioniert, ist die Nutzung von Kopfpauschalen auch betriebswirtschaftlich Unsinn. Dies möchte ich anhand eines Experiments aus Israel belegen[1]: Forscher haben untersucht, was passiert, wenn Eltern für das verspätete Abholen ihrer Zöglinge aus dem Kindergarten Strafen bezahlen müssen. Die Erwartung der Ökonomen lag auf der Hand: Die Häufigkeit und die Länge der Verspätungen müssten sinken, da der Anreiz für die Eltern ihre Kinder pünktlich abzuholen nun höher war. Das Ergebnis war aber ein anderes, nach Einführung der Strafgebühren erhöhte sich das Ausmaß der verspäteten Abholungen signifikant. Die Forscher erklärten dies mit einer Änderung des Normengefüges in der Beziehung der Eltern zum Kindergarten. Zuvor war es eine Frage des Anstandes pünktlich zu kommen. Mit der Gebühr wurde die Beaufsichtigung während der Verspätung zu einer Dienstleistung und damit Unpünktlichkeit zu einem akzeptablen – weil vergüteten – Verhalten. Die Eltern brauchten kein schlechtes Gewissen mehr zu haben.

Auch die Beziehung zwischen Krank

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„Wenn ich mehr Personal (alternativ Betten, OP-Kapazitäten, Medizingeräte) hätte, würde sich meine Klinik positiv entwickeln!“ – Dieses Argument hören wir sehr häufig. Wir gehen mittlerweile davon aus, dass es sich bei der Formel „mehr Ressourcen = Wachstum“ um eine weit verbreitete Grundannahme von Krankenhausführungskräften handelt, durch die täglich strategische und operative Managemententscheidungen beeinflusst werden. Als Marketingmann muss ich einer solchen Annahme mit einer gesunden Skepsis begegnen. Ich habe mich daher gefragt: Welche Faktoren beeinflussen das Wachstum medizinischer Fachabteilungen wirklich?

Naturgemäß ist di

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In unseren Projekten haben wir das Ideal der „barrierefreien Einweisung“ formuliert. Ich bin der Ansicht, dass der damit verbundene konsequente Einweiserservice der wichtigste Hebel ist, um das Wachstum medizinischer Fachabteilungen nachhaltig zu unterstützen (2. PEaK-Dimension). Um dem Konzept der „barrierefreien Einweisung“ auf den Grund zu gehen, ist es zunächst erforderlich, zu klären, was im Zusammenhang mit dem Einweisungsprozess unter einer Barriere zu verstehen ist:

Als Barri

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Der Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Förderung des Wettbewerbs zwischen Anbietern von Gesundheitsleistungen ergriffen. Um in diesem Markt erfolgreich bestehen zu können, sind Krankenhäuser dazu aufgefordert, sich neu zu positionieren. In diesem Prozess spielt die Zielgruppe der Einweiser eine entscheidende Rolle. Durch ihre Schnittstellenfunktion zwischen Krankenhaus und Patienten haben sie direkten Einfluss auf die Lenkung der Patientenströme und somit als Absatzmittler unmittelbare Auswirkung auf die Auslastung von Krankenhäusern. Zahlreiche Studien zeigen, dass sich zwischen 70 und 80 Prozent aller Patienten aufgrund der eindeutigen Empfehlung des Haus- oder Facharztes für ein bestimmtes Krankenhaus entscheiden. Mehr als 50 Prozent aller stationären Aufnahmen erfolgen über Einweisungen der niedergelassenen Ärzte.

Die Basi

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