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Häufig als „bedeutendste Reform für den stationären Sektor seit Einführung der DRG“ bezeichnet, bringt das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) eine Vielzahl von Neuerungen für die Krankenhäuser mit sich. Dies spiegelt sich zum einen in den zahlreichen Gesetzen wider, auf die das KHSG Einfluss nimmt, wie beispielsweise SGB V, KHG und KHEntgG. Zum anderen untermauern die Mehrausgaben für die Kostenträger in Höhe von 1,9 Mrd. €, mit denen das KHSG allein in diesem Jahr einhergeht, oben genannte These. Nicht zuletzt impliziert bereits der Titel „Gesetz zur Reform der Strukturen der Krankenversorgung“ tiefgreifende Änderungen in der Krankenhauslandschaft.

Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter dem Krankenhausstrukturgesetz? Und mit welchen Entwicklungen werden die Krankenhäuser hierzulande infolge dessen konfrontiert?

Grundsätzlich verfolgt das KHSG das Ziel, erwünschte Leistungen zu fördern, während medizinisch unbegründeten Leistungsausweitungen ein Riegel vorgeschoben werden soll. Das Krankenhausstrukturges

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Frau M., 75 Jahre, ist zu schwach, um alleine aufzustehen, wird mit dem Monitor verkabelt überwacht, weint zusammen mit ihrer Tochter, weil sie mit der ganzen Situation nicht zurechtkommt. Stationsalltag. Mobilisiert, gewaschen, überwacht, getröstet. Gar nicht mal so aufwendig. So hört es sich an. Aus eigener Erfahrung als Gesundheits- und Krankenpflegerin kenne ich den Marathonlauf zwischen Stations- und Patientenzimmer, weiß wie es ist, kaum zur Ruhe zu kommen, in den Pausen fünfmal gestört zu werden, um mich trotzdem manchmal nach Dienstende zu fragen: Was genau hast du heute eigentlich die ganze Zeit gemacht..? Und mit diesem Gedanken stehe ich neben den Kollegen, der Pflegedienstleitung und letztendlich dem kaufmännischen Direktor nicht alleine da. Deshalb stellt sich mir die Frage: Wie könnte man meine Leistungen sichtbar machen, auch für diejenigen, denen meine Arbeit auf den ersten Blick nicht bewusst ist? Wie behalte ich selbst die Übersicht über all das, was ich geleistet habe? Und kann man meine Arbeit vielleicht mit denen der anderen vergleichen?  

Eine Antwort auf meine Fragen fand ich auf der LEP®- Konferenz in Frankfurt, die Stefan Hieber der LEP® AG moderierte und zu der meine Kollegin Dagmar Rode und ich eingeladen waren.

Der Begriff LEP®

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Viele wissen es schon, manche aber noch nicht. Daher habe ich mich entschlossen, in einem kleinen Blog die Analyse-Möglichkeiten mit Hilfe der InEK-Kalkulationsmatrix zu beschreiben. Vorweg, das InEK ist die „Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH“ und wurde 2001 von Spitzenverbänden der gesetzlichen und privaten Krankenkassen gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft ins Leben gerufen. Die heutige Aufgabe des InEK besteht darin, das DRG-Fallpauschalensystem kontinuierlich weiterzuentwickeln, zutreffender zu machen und die Fallpauschalen jeweils an die aktuell in Krankenhäusern anfallenden Durchschnittskosten anzupassen. Dazu bedient sich das InEK der Informationen, die es von den sogenannten Kalkulationskrankenhäusern zur Verfügung gestellt bekommt. Diese Krankenhäuser ermitteln für jeden einzelnen Fall die damit verbunden Kosten, unterteilt nach Kostenarten und Kostenstellen. Das Ergebnis übermitteln sie regelmäßig an das InEK, so dass dieses eine fundierte Grundlage für die Kalkulation der Fallpauschalen gewinnt. Dabei findet die in Abbildung 1 gewählte Untergliederung Anwendung (siehe unten).

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