Das Ziel einer Mitarbeiterbefragung ist es, wertvolle Impulse zur Erhöhung der Zufriedenheit der Mitarbeiter zu erhalten, um sie langfristig an ein Haus zu binden. Dazu müssen aus den Befragungsergebnissen Verbesserungspotenziale ermittelt und dazu passende Maßnahmen abgeleitet werden. Welche Schritte liegen nun zwischen dem Erhalt der Ergebnisse und der Umsetzung von Veränderungen in der Einrichtung? Wie ist zu gewährleisten, dass Maßnahmen auf die Struktur, Stimmung und Bedürfnisse einzelner Teams oder Bereiche passen und in den Alltag übernommen werden?

Auf Basis der Gesamthausergebnisse sowie der qualitativen Kommentarauswertungen werden durch die Führungsebene globale Verbesserungspotenziale für die gesamte Einrichtung abgeleitet. Im Anschluss werden diese Maßnahmen zentral umgesetzt, und führen dann in allen Bereichen und Teams einer Einrichtung zu Verbesserungen. Dies könnten beispielsweise die hausübergreifende Optimierung des internen Vorschlagswesens oder die Anpassung der präventiven Gesundheitsangebote sein.

Um feststelle

[mehr]

„Demografischer Wandel: Pflegefall Deutschland“

„Alterspyramide - Demographischer Wandel überschattet alle Bereiche“

Wer ist beim Lesen der Zeitung oder beim Durchblättern von Zeitschriften noch nicht auf solche Schlagzeilen gestoßen? Trotz ihres oftmals reißerischen Charakters weisen sie auf einen Trend hin, der auch von wissenschaftlicher Seite bestätigt wird: Die Altersstruktur der Gesellschaft in Deutschland hat und wird sich grundlegend verändern, wobei die Anzahl älterer Menschen stetig wächst. Ein größerer Anteil älterer Menschen bedeutet dabei nicht nur eine Herausforderung für die Rentensysteme, er wird sich langfristig auch auf die Entwicklung des Gesundheitssystems auswirken. Während die Menschen auch im Alter immer aktiver und mobiler sind - und sein wollen -, bringt ein längeres Leben auch das Vorliegen mehrerer Krankheiten mit sich. Zudem können eine abnehmende Knochendichte sowie eine erhöhte Sturzgefahr im Alter ein höheres Frakturrisiko bedingen. Die Krankenhäuser müssen sich in ihren Notaufnahmen deshalb auch mit einer steigenden Anzahl älterer Patienten befassen.

Eine Möglichkeit diesem Trend entgegen zu sehen ist es, im Sinne einer „wait and see“ Strategie zu handeln - und erstmal wie bisher weiter zu machen. Alternativ dazu, kann diese Entwicklung auch als Chance zum Ausbau neuer Leistungsfelder genutzt werden. So gibt es spezialisierte Behandlungskonzepte, die auf die Bedürfnisse älterer Patienten ausgerichtet sind. Diese beinhalten ein altersgerechtes Vorgehen sowohl bereits bei der Diagnostik als auch im Therapieverlauf. Dadurch können die Prognosen der Patienten deutlich verbessert werden.

In der Unfallchirurgie wurde die Alterstr

[mehr]

Bereits in der Vergangenheit hat sich auch im Gesundheitswesen ein Blick über den Tellerrand hinaus bezahlt gemacht. So konnten innovative Vorgehensweisen und Ideen wie beispielsweise das Qualitätsmanagement erfolgreich aus der Automobilindustrie auf Krankenhäuser übertragen werden. Ein Blick auf Einrichtungen außerhalb des Gesundheitssektors – wie Flughäfen –, bei denen ein Vergleich zunächst unmöglich erscheint, macht das zusätzliche Potential für Änderungen und Verbesserungen deutlich.

Was ist so besonders an Flughäfen?

In Flughäfen, wie auch in Kernkraftwerken, findet die Arbeit in einer dynamischen Umwelt (z.B. Wetterverhältnisse) und mit komplexen Technologien statt. Falls in einer solchen Organisation Fehler passieren, sind diese meist schwerwiegend, weshalb ihnen eine große Bedeutung zukommt. Trotz des hohen Fehlerpotentials schaffen es diese Organisationen, ein Fehlerminimum zu erreichen und damit ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Sie werden als sogenannte Hochzuverlässigkeitsorganisation („High Reliability Organisation“ = HRO) bezeichnet.

Um langfristig mit den Herausforderu

[mehr]

„Völlig unzureichend“, „unzumutbare Belastung“, „bürokratische Überfrachtung“ – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft findet klare Worte in ihrer Stellungnahme zum Eckpunktepapier der Bund-Länder-AG. Obwohl grundlegende Richtungen wie die Verbesserung bei der Betriebskostenfinanzierung, die Erarbeitung von bundesweiten Qualitätskriterien oder die Etablierung eines Strukturfonds als positive Entwicklungen eingestuft werden, urteilt nicht nur die DKG kritisch über das Gesamtergebnis. In den letzten Wochen war die Presse überhäuft von Protest-Artikeln zu den Reformansätzen. Doch was ändert sich für die Krankenhäuser und ist nun eine strategische Neuausrichtung notwendig? Kann man nach den Reformen trotzdem noch wirtschaftlich handeln, ohne Abschläge fürchten zu müssen?

Wo bleibt das so dringend benöti

[mehr]

Könnten die nachfolgenden beiden Geschichten auch aus Ihrem Krankenhaus stammen?

„In einer Klinik gehen in einem erheblichen Ausmaß Erlöse verloren. Das Medizin-Controlling kann belegen, dass  die unzureichende Qualität der ärztlichen und pflegerischen Dokumentation der abzurechnenden Fälle als wesentliche Ursache hierfür angenommen werden kann. Um das Problem zu lösen, werden zusätzliche Kodierfachkräfte eingestellt, die nach Aktenschluss – am Schreibtisch in ihren Büros im Verwaltungsgebäude – jede Akte unter die Lupe nehmen. Die Akten der einzelnen Fachabteilungen sind traditionell sehr unterschiedlich sortiert und unvollständig, aber nach einiger Sucherei findet sich die Kodierfachkraft schon zurecht. Zur Beantwortung der vielen Fragen begibt sich die Kodierfachkraft mehrmals täglich auf die Stationen, um mit den beteiligten Ärzten und Pflegekräften Rücksprache zu halten – natürlich trifft sie diese nur selten im ersten Anlauf an…trotzdem machen sich die zusätzlichen Kodierfachkräfte „schnell bezahlt“, weil ein Teil der Erlöse doch noch gesichert werden kann! Viele Unzulänglichkeiten lassen sich aber rückblickend leider nicht mehr beheben…“.

„Nach der Visite drängt die Pflegekraft den

[mehr]

« Februar 2018»
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28        

RSS-Feeds

Beiträge:
      RSS 0.91 RSS 2.0
Kommentare:
      RSS 0.91 RSS 2.0