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Der Schlüssel dazu wird der Zugang zu den Qualitätskosten sein!

Scheinbar ist Qualitätsmanagement zu einer alltäglichen Aufgabe deutscher Krankenhäuser geworden – zur selbstverständlichen Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung nach SGB V. Fast schon explosionsartig steigende Zertifizierungszahlen in den letzten Jahren, flächendeckend veröffentlichte Qualitätsberichte und das Dauergewitter von Zufriedenheitserhebungen bei Patienten, Zuweisern und anderen „Kunden“ suggerieren einen hohen Durchdringungsgrad des Instruments, hundertfach unterstützt durch Klinikführer und Krankenhaus-Rankings im Internet.

Auf den ersten Blick scheint also die QM-Welt im Krankenhaus eine heile zu sein…

Und doch stelle ic

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Nahezu jeder, der im Krankenhaus arbeitet und unmittelbaren Patientenkontakt hat, klagt heute darüber, „dass immer weniger Zeit für den Patienten bleibt“.

In unseren Beratungsprojekten spüren wir deutlich das Unbehagen, das dieses Gefühl bei den Mitarbeitenden auslöst und sicherlich – mindestens unterschwellig – zum Motivationsverlust beiträgt: Ist es doch gerade der tägliche Kontakt zum Patienten, der einen Menschen zum Beruf des Arztes, der Pflegekraft oder des Therapeuten geführt hat! Nur der unmittelbare Austausch mit dem Patienten gibt eine persönliche Rückmeldung, dass die eigene Arbeit Früchte trägt und die Zufriedenheit und oft auch Dankbarkeit der Patienten ist der eigentliche, immaterielle Lohn für die eigene Anstrengung!

Die Verdichtung des

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1985 stellte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals die Forderung auf, internationale Qualitätsmanagementsysteme in der Medizin und im Gesundheitswesen einzuführen: In Deutschland ist dies in den SGB V (§137 ff) und IX (§21) inzwischen festgeschrieben.

Bisher hatten Einrichtungen im Gesundheitswesen bei der Orientierung ihrer QM-Systeme die Wahl zwischen der internationalen Norm DIN EN ISO 9001:2008, den branchenspezifischen, nationalen Verfahren der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ®) und dem umfassenden Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM). Kliniken für Rehabilitation können bereits heute auf eine Vielzahl an Zertifizierungsstandards zurückgreifen, die überwiegend auf einem der oben genannten QM-Verfahren basieren (QReha, DEGEMED, QMS-Reha, KTQ-Reha, IQMP-Reha u.a.).

Insbesondere die DIN

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Aufgrund des hohen Kostendrucks in deutschen Krankenhäusern bedarf es einer effizienten Verteilung der begrenzten finanziellen Ressourcen. Der Zentral-OP gilt dabei als kostenintensivster Bereich der stationären Patientenversorgung und muss bei wirtschaftlichen Fragestellungen somit zwangsläufig einer gründlichen Prüfung unterzogen werden. Wir haben unsere Erfahrungen mit der Optimierung von OP-Strukturen daher als wichtigen Baustein in unseren Wirtschaftlichkeitsansatz PEaK eingebracht.

Der

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Das Denken in unserer westlichen Welt ist ganz wesentlich geprägt von Leistung, Einsatz bzw. Verbrauch aller verfügbaren Ressourcen (Stichwort „Effizienz“) und Zielorientierung (Stichwort „Effektivität“).

Neben allen positiven Effekten, die diese Kultur auf die rasante Entwicklung unserer westlichen Gesellschaften zweifellos hatte, mehren sich zunehmend die Anzeichen, dass das alleinige Fokussieren auf Entwicklung und Wachstum durch Ziele und Ressourcenverbrauch in eine tiefgreifende Krise rutscht – insbesondere wird immer klarer, dass Ressourcen begrenzt sind und somit immer nur wenigen Privilegierten zur Verfügung stehen. Unsere westliche Lebens- und Denkweise kann somit gar nicht das Ziel aller Regionen dieser Welt sein. Doch da sich die überwiegende Zahl der Länder unseren westlichen Lebensstil zum Ziel setzt, steckt die Welt mehr und mehr im Dilemma: Eine globalisierte Welt, die sich nach Leistung (v.a. wirtschaftlicher) und Entwicklungszielen unter Verbrauch der Ressourcen ausrichtet, setzt auf den Wettbewerb und teilt sich in Gewinner und Verlierer…

Was haben meine Anmerku

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