Kliniken haben einen wachsenden Qualifizierungsbedarf. Neben der immer schnelleren Entwicklung in der Medizin und Pflege, müssen Krankenhäuser auch in Themen wie z. B. Patientensicherheit, gesetzlich verordnete Pflichtschulungen, Gesundheitsförderung, EDV-Anwendungen und Führungskompetenzen in der Breite der Belegschaft Wissen aufbauen. Gleichzeitig sind die Personalressourcen oft so eng kalkuliert, dass jede schulungsbedingte Abwesenheit von Ärzten und Pflegekräften nur schwer zu verkraften ist. Hinzu kommt ein hoher Anteil von Teilzeitkräften, deren wertvolle Arbeitszeit, selbst für dringend erforderliche Schulungsmaßnahmen nicht geopfert wird. Aus diesen Gründen ist die Akquise von Teilnehmern für Präsenzschulungen sehr mühsam. Nicht selten sagen auch bereits angemeldete Teilnehmer Trainings – z. B. aufgrund von Unterbesetzung auf Station – kurzfristig ab, so dass der Auslastungsgrad von aufwendig organisierten Seminaren optimierungsfähig ist. Da Präsenztrainings aufgrund der Notwendigkeit von Dozentensuche, Dienstreisen/ Wegezeiten der Mitarbeiter, Catering, Raum- und Teilnehmerkoordination sehr aufwendig und damit teuer sind, kommt diese Form der Wissensvermittlung im Krankenhaus an ihre Grenzen. Eine Klinik kann einfach nicht so viele Präsenztrainings organisieren und finanzieren, die für die Durchdringung bestimmter Schulungsinhalte notwendig wären. Die in dieser Situation oft gewählte Struktur der Ausbildung von Multiplikatoren, welche anschließend weitere Mitarbeiter schulen sollen, erweist sich in der Regel ebenfalls als wenig zielführend. Da auf dem Weg zwischen dem Trainer als Experten, dem Multiplikator als qualifizierten Laien und den anderen Mitarbeitern entweder Inhalte komplett verloren gehen oder verfälscht werden („Stille-Post-Problem“). Auch sind die Multiplikatoren nur selten in der Lage, das erworbene Wissen so didaktisch aufzubereiten, dass dieses durch die zu schulenden Mitarbeiter gut verarbeitet werden kann.

Es stellt sich also die Frage, ob Krankenhäuser zukünftig Wissen mit einem anderen Medium, welches die Schwächen der Präsenztrainings und Multiplikatorensysteme kompensiert, intelligenter und kostengünstiger in die Breite bekommen?

Mit unserer Video-Learning-Plattf

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„Notaufnahmen in Not“, „Notstand beim Notarzt“, „Überlastet und unterfinanziert“ oder „Jeder fünfte Patient ist in der Notaufnahme falsch“ lauten die Schlagzeilen der letzten Monate in Bezug auf die Notfallversorgung an deutschen Krankenhäusern. Die große mediale Aufmerksamkeit, die das Thema derzeit erfährt, ist allen voran dem Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus geschuldet, das die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) Anfang des Jahres veröffentlicht hat.

Analysiert wurde die finanzielle Situation von Notaufnahmen bei der Versorgung ambulanter, gesetzlich krankenversicherter Notfallpatienten auf Basis der Leistungs- und Kostendaten von insgesamt 55 Krankenhäusern. Den Ergebnissen der Studie zufolge geht die Behandlung eines ambulanten GKV-Patienten im Mittel mit Kosten in Höhe von 120 € einher. Diesen stehen jedoch lediglich Erlöse von durchschnittlich 32 € gegenüber, woraus sich ein Fehlbetrag von 88 € pro Fall errechnet. Hochgerechnet auf die jährlich deutlich mehr als neun Millionen ambulanten Notfallbehandlungen an Krankenhäusern schlägt sich dies in einem Defizit von schätzungsweise einer Milliarde Euro für die Kliniken nieder.

Ein weiteres Problem, mit dem die N

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Laut Duden ist Wissen die „Gesamtheit der Kenntnisse, die jemand [auf einem bestimmten Gebiet] hat“. Im Krankenhaus ist das Wissen der Mitarbeiter vor allem eine der wichtigsten und zum Teil kritischsten Ressourcen. Demnach gilt es, viele Mitarbeiter (Durchdringungsgrad) durch geeignete Fort- und Weiterbildungsinstrumente (Qualität) auf dem aktuellen Stand zu halten und im Anschluss das vorhandene Wissen auch im Arbeitsalltag umzusetzen.

Was zunächst als einfaches Problem erscheint, bereitet vielen Krankenhäusern Schwierigkeiten. Die zeitlichen Ressourcen und personellen Kapazitäten auf Stationen und in Funktionsbereichen sind oftmals knapp. Bei Teilnahme an Fort- oder Weiterbildungskursen sind Mitarbeiter oft stundenlang gebunden und reißen entsprechend in ihrem Bereich in der Patientenversorgung Lücken. Aus diesem Grund nehmen Mitarbeiter Fortbildungsveranstaltungen oftmals von vorneherein überhaupt nicht in Anspruch. Vor allem im ärztlichen Bereich ist die Teilnahmequote an Fortbildungsprogrammen mitunter recht gering.

Um diesem Wissensrückgang zu begegnen, etablieren sich zunehmende Angebote für digitale Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten von Mitarbeitern. Aktuell entstehen Websites verschiedener Anbieter mit mehr oder minder breitem Angebot an E-Learning-, Blended-Learning- oder sonstigen Online-Kursen für Krankenhäuser. Dass dieser Trend nicht unbegründet ist, machen die Vorteile, die mit einem E-Learning-Angebot einhergehen, deutlich.

Ein Hauptaspekt

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Derzeit sind alle Zertifizierungsverfahren im Umbruch. Nun deuten sich auch konkrete Veränderungen im KTQ-Manual an. Wie auch im Gesetzlichen Qualitätsbericht und bei der DIN ISO 9001:2015 geht der Trend bei KTQ immer stärker in Richtung Risikomanagement. Darüber hinaus wird die Anzahl der Kriterien reduziert, für viele Häuser eine lang ersehnte Verschlankung des Verfahrens – zumindest ansatzweise. Hier die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Das neue Manual wird beim 15. KTQ-Forum am 16. & 17.10.2015 in Berlin vorgestellt.
  • Die neuen Änderungen sollen zum 30. November 2015 in Kraft treten.
  • Zu diesem Zeitpunkt bereits bestehende Verträge (KTQ-Katalog Krankenhaus Version 2009/2) sind nicht betroffen.
  • Die Übergangsfrist beträgt 18 Monate.
  • Der neue KTQ-Katalog enthält jetzt nur noch 55 anstatt

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Noch in diesem Jahr – voraussichtlich im September – wird die überarbeitete Version der ISO 9001 erscheinen. Für Einrichtungen, die ihr QM-System nach der DIN EN ISO 9001 aufgebaut haben bzw. nach ISO 9001 zertifiziert sind, wird es spannend: Der Umstieg von der jetzigen Version auf die ISO 9001:2015 muss geplant werden. Hierzu müssen die inhaltlichen Änderungen und Ergänzungen, die die neue Norm aufweist, in das bestehende QM-System integriert werden. (Zu den Inhalten der derzeit veröffentlichten Entwurfsnorm ISO/DIS 9001:2014 siehe den Blogbeitrag Die Neuerungen der ISO/DIS 9001:2014 - ein Überblick). Außerdem müssen sich zertifizierte Einrichtungen überlegen, zu welchem Zeitpunkt ein Wechsel der Zertifizierungsgrundlage Sinn ergibt.

Nach der Veröffentlichung der neuen Norm werden folgende Übergangsfristen gelten: Die grundsätzliche Übergangsfrist soll 3 Ja

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