Zur Zeit wird gefiltert nach: Wirtschaftlichkeit
Filter zurücksetzen

„Notaufnahmen in Not“, „Notstand beim Notarzt“, „Überlastet und unterfinanziert“ oder „Jeder fünfte Patient ist in der Notaufnahme falsch“ lauten die Schlagzeilen der letzten Monate in Bezug auf die Notfallversorgung an deutschen Krankenhäusern. Die große mediale Aufmerksamkeit, die das Thema derzeit erfährt, ist allen voran dem Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus geschuldet, das die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) Anfang des Jahres veröffentlicht hat.

Analysiert wurde die finanzielle Situation von Notaufnahmen bei der Versorgung ambulanter, gesetzlich krankenversicherter Notfallpatienten auf Basis der Leistungs- und Kostendaten von insgesamt 55 Krankenhäusern. Den Ergebnissen der Studie zufolge geht die Behandlung eines ambulanten GKV-Patienten im Mittel mit Kosten in Höhe von 120 € einher. Diesen stehen jedoch lediglich Erlöse von durchschnittlich 32 € gegenüber, woraus sich ein Fehlbetrag von 88 € pro Fall errechnet. Hochgerechnet auf die jährlich deutlich mehr als neun Millionen ambulanten Notfallbehandlungen an Krankenhäusern schlägt sich dies in einem Defizit von schätzungsweise einer Milliarde Euro für die Kliniken nieder.

Ein weiteres Problem, mit dem die N

[mehr]

„Befragungen sind ein wichtiges Mittel, um Bedürfnisse der Belegschaft zu identifizieren und die Zufriedenheit der Mitarbeiter einer Einrichtung langfristig zu steigern“ – diese Aussage könnte man so auch in einer unserer Werbebroschüren lesen. Nun sind die langfristige Steigerung der Zufriedenheit und die damit verbundene Bindung der Mitarbeiter an eine Organisation allein respektable Motive, um Mitarbeiterbefragungen durchzuführen. Doch sind sie auch von wirtschaftlicher Bedeutung für ein Unternehmen? Inwieweit wirkt sich die Bindung der Arbeitnehmer an ihre Einrichtung tatsächlich auf die Leistungsfähigkeit einer Organisation und die Qualität der erzielten Arbeitsergebnisse aus? Der von der Gallup Organization, eines der führenden Markt- und Meinungsforschungsinstitute, herausgegebene Engagement Index gibt Antworten auf diese Fragen. Der Index untersucht den Grad der emotionalen Bindung von Mitarbeitern an ihren Arbeitgeber sowie ihr Engagement und ihre Motivation bei der Arbeit. Er gilt damit als umfangreichste Studie zur Arbeitsplatzqualität in Deutschland. Laut des Engagement Index lohnen sich Investitionen in die Mitarbeiterzufriedenheit bzw. -bindung in vielseitiger Hinsicht und spiegeln sich im Erfolg einer Einrichtung wieder.

Der Index verg

[mehr]

Im Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung wurde die Optionsphase zur Anwendung des PEPP-Entgeltsystem um 2 Jahre verlängert. Damit können psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen in den Jahren 2015 und 2016 noch freiwillig darüber entscheiden, ob sie auf das zukünftige Vergütungssystem umsteigen möchten. Die obligatorische Anwendung beginnt mit dem Jahr 2017. Der Gesetzesgeber versucht weiterhin mit finanziellen Anreizen die Einrichtungen dazu zu bewegen, an der Optionsphase teilzunehmen. Bei einer Beteiligung als Optionshaus haben die Einrichtungen auch die Möglichkeit, ihr Finanzergebnis auf Basis des PEPP-Entgeltsystems zu prüfen und Handlungsfelder frühzeitig zu identifizieren.

Jede Einrichtung sollte zur ergebnisorientierten Steuerung von Beginn an ein Berichtwesen etablieren. Die Leistungen werden messbar, Abweichungen von Zielwerten werden analysiert und frühzeitig werden gegensteuernde Maßnahmen möglich. Dabei sollte das Berichtswesen sowohl Leistungskennzahlen als auch Erlös- und Kostenkennzahlen beinhalten. Folgende Leistungskennzahlen sind elementarer Bestandteil eines PEPP-Berichtswesens:

  • Fallzahl
  • Verwei

[mehr]

Mit Einführung des Pflegekomplexmaßnahmen-Score (PKMS) ist es seit 2012 gelungen, hochaufwändige Pflege im DRG-System erlösrelevant abzubilden. Zum ersten Mal kann die Berufsgruppe Pflege so einen umfassenden pflegerischen Aufwand sichtbar machen. Nach wie vor ist die pflegerische Leistungserbringung aber nur ein marginaler Bestandteil  der DRG-Erlöse.

Im Zuge der vermehrt ambulant erbrachten Leistungen finden sich gerade im Krankenhaus zunehmend schwerstpflegebedürftige Patienten, die professionell versorgt werden müssen. Daher sollte der Schritt in Richtung erlösrelevante Pflege von den Pflegenden mit Jubel aufgenommen werden. Dies ist jedoch nicht der Fall. Es wird im Gegenteil in vielen Kliniken der Pflegekomplexmaßnahmen-Score nur unzureichend oder überhaupt nicht abgerechnet. Pflegende fluchen über das Konstrukt und den umfänglichen Dokumentationsaufwand, der hiermit verbunden ist. Software-Firmen bieten für viel Geld Programme zur Kodierung an, die in den meisten Fällen nichts anderes tun, als die Maßnahmenpunkte zu addieren – aus meiner Sicht eine Leistung, die auch eine einfache Excel-Liste erbringen kann. Der wirklich MDK-prüfrelevante Aspekt ist aber die tägliche Erfassung der Leistungen durch die Pflegekräfte in der Patientenakte. Und genau hier liegt das Problem:

Der Pflegekomplexmaßnahmen-Sc

[mehr]

In meinem letzten BLOG-Beitrag zum PEPP-Entgeltsystem habe ich auf unsere Psychiatrie-Studie 2013 in Kooperation mit der SRH Hochschule Berlin hingewiesen. Die Umfrage hat sich vordergründig an die Kaufmännischen Direktoren bzw. Geschäftsführer von Psychiatrien und von Krankenhäusern mit psychiatrischen Abteilungen gerichtet. Die Auswirkungen der Reform auf die interne Aufbau- und Ablauforganisation standen im Fokus der Studie. In den einschlägigen Fachzeitschriften und auf Kongressen wird viel über notwendige Maßnahmen oder über einen „PEPP-Masterplan“ zur Umstellung auf das Entgeltsystem berichtet. Vergleichsweise wenig erfährt man allerdings darüber, wie vorbereitet die Kliniken knapp ein Jahr vor der verbindlichen Anwendung der PEPP-Abrechnungsbestimmungen tatsächlich sind.

  • Welche Maßnahmen wurden schon in den Einrichtungen realisiert?
  • Wie hoch ist der mit der Einführung verbundene (finanzielle) Aufwand?
  • Welche Risiken und auch Chancen sehen die Geschäftsführer in Bezug auf das neue Entgeltsystem?

Diese und weitere spannende Fragen zum aktuellen Umsetzungsstand sind das Kernstück der Studie. Die Ergebnisse sollen den Lesern, insbesondere denen in psychiatrischen Einrichtungen, einen Benchmark liefern, um den eigenen Vorbereitungsstand mit dem der Mitbewerber vergleichen zu können.

Soweit zur Einführung: Der eigentliche Anlass dieses BLOG-Be

[mehr]

« September 2017»
Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30  

RSS-Feeds

Beiträge:
      RSS 0.91 RSS 2.0
Kommentare:
      RSS 0.91 RSS 2.0