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Einrichtungen, die ihr QM-System an der DIN EN ISO 9001 ausrichten, müssen einen Beauftragten der obersten Leitung (BoL) benennen. Dieser Akt ist Aufgabe der Krankenhausleitung und im Abschnitt 5.5.2 der Norm vorgegeben.

Weshalb sieht die Norm die Benennung eines so genannten BoL vor und welche Aufgaben sind diesem zuzuordnen?

Die Leitung ist dafür verantwortlich, dass in der Klinik die Verantwortlichkeiten und Befugnisse für die einzelnen Bereiche festgelegt werden. Als Beispiel sei hier die Position eines Chefarztes mit der einhergehenden Verantwortung für die eigene Fachabteilung genannt. Die Benennung eines BoL zielt analog darauf ab, die Verantwortlichkeit für das Qualitätsmanagement auf oberster Ebene zu definieren. Ein BoL kann deshalb nicht aus der Mitarbeiterschaft rekrutiert werden, er muss der Führungsebene angehören. Diese Tatsache stützt die altbekannte Forderung, Qualitätsmanagement als Führungsaufgabe zu betrachten.

Eine Klinik, die den Qualitätsmanagementbeauftragten zum BoL benennt, erfüllt die Anforderungen der Norm explizit nicht. Selbst wenn

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31.12.2013 - Immer wieder wird dieses Datum mit der Zertifizierung zum EndoProthetikZentrum (EPZ) in Verbindung gebracht. Bis zur Antragstellung einer Zertifizierung sind es ab heute nur noch knapp 4 Monate für die Einrichtungen, die keinen Hauptoperateur mit der Zusatzqualifikation „Spezielle Orthopädische Chirurgie“ stellen können. Zwar ist zwischen der Antragstellung und dem eigentlichen Audit noch eine Frist von 6 Monaten eingeräumt, so dass eine Auditierung noch bis zum 30.06.2014 möglich ist, dennoch dauert es seine Zeit, zunächst die Anforderungen der EndoCert zu erfüllen und diese auch im Zentrum nachweislich umzusetzen. Erfahrungsgemäß werden je nach den etablierten QM-Strukturen und der bereits erfüllten Anforderungen ca- 6-9 Monate für die Zertifizierung benötigt.

In unseren Projekten machen wir die Erfahrung, dass nicht alle Anforderungen im Erhebungsbogen richtig verstanden werden bzw. missverständlich beschrieben sind. Auf einzelne Punkte möchte ich im Folgenden hinweisen:

1. Fallzahlen

G

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Unter „Betroffenen“ ist es ein Smalltalkthema mit vielen Facetten gewesen, ob und wann die Frist für den Nachweis eines Qualitätsmanagements verlängert wird. Nach den Erfahrungen bei der Zertifizierungspflicht für stationäre Rehabilitationseinrichtungen gingen die Vermutungen in abendlichen Fachkreisen weniger in Richtung „ob“ als in Richtung „wann“ die Mitteilung über die Verlängerung auf den Tisch kommen werde. Denn die Regelung zum Nachweis des Qualitätsmanagements ist in den betroffenen Einrichtungen bisher noch wenig bekannt.Zur Erinnerung: Bis zum Oktober 2012 hatten u. a. Rehabilitationskliniken ein zertifiziertes Qualitätsmanagement nachzuweisen. Ansonsten sollte eine Belegung durch die Träger der Sozialversicherung nicht möglich sein. Zuständig war hier für den stationären Bereich die BAR, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation Hier wurde die Frist für den Nachweis recht kurzfristig um einige Monate verlängert. Die Frist ist praktisch im Juni 2013 abgelaufen. Eine ähnliche Regelung wurde dann für Bereiche getroffen, die vorwiegend durch die GKV belegt werden. Wir hatten im Februar in diesem Blog davon berichtet.

Vorab: Die neue Frist für den Nachweis eines Qualitätsmanagements in ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ist der 6. Juli 2014. Diesen Termin sollte man im Blick behalten. Betroffen sind übrigens auch stationäre Vorsorgeeinrichtungen. Ursprünglich war der 6. Januar 2014 als Termin vorgesehen.

Aus der Fristverlängerung ziehe ich einige Schlüsse:

(1) Offenbar meinen die im Gemeinsamen Ausschuss nach § 137d SGB V zusammenarbeitenden Vertreter von Leistungsträgern und Leistu

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In den letzten Monaten ist die Nachfrage nach dem fachspezifischen Zertifizierungsverfahren EndoCert stark angestiegen und das spürbare Interesse an den EndoProthetikZentren lässt vermuten, dass über die Zertifizierung der Wettbewerb im endoprothetischen Leistungsspektrum noch sehr viel stärker werden wird als bisher. Zudem wird interessant werden, wie die Kassen mit den Zentren umgehen werden, um ggf. Individualverträge mit Zentren auszuhandeln.

Auf Grund dieser Beobachtung und weil ZeQ in den letzten Monaten in etlichen Einrichtungen Erfahrungen gesammelt hat, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige wichtige Praxistipps geben. Wir wollen zeigen, wie man einzelne Forderungen praktisch umsetzen kann:

1. A

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Einführung

Einrichtungen, die ihr QM-System an der DIN EN ISO 9001 ausrichten, müssen einen Prozess zur Durchführung einer so genannten Lieferantenbewertung definieren. Dies sieht die Norm in Abschnitt 7.4.1 „Beschaffungsprozess“ vor. Hinter dieser Anforderung steckt folgender Gedankengang: Eine Organisation (hier: eine Klinik), die sich den ISO-Qualitätsstandards unterwirft, muss Qualität in allen Schritten der Dienstleistungserbringung gewährleisten. Es darf nicht sein, dass ein Teilprozess die Qualitätsanforderungen nur teilweise oder gar nicht erfüllt. Die Prozesskette in der eigenen Organisation bzw. im definierten Anwendungsbereich der Norm (ISO-Geltungsbereich) zu überwachen, ist eine Sache. Schwieriger stellt sich die Qualitätskontrolle derjenigen Produkte und Dienstleistungen dar, die die Organisation nicht selbst erbringt (Zulieferung bzw. Outsourcing).

Da auch Krankenhäuser heutzutage wichtige Teile ihrer Dienstleistungserbringung fremdvergeben bzw. Produkte anderer Firmen beziehen, sind wirksame Instrumente zur Qualitätsüberwachung dieser ausgelagerten Prozesse gefragt. In der Praxis eingesetzt werden hier beispielsweise Audits und Befragungen. Auch ein Beschwerdemanagement kann wichtige Hinweise liefern. Eine weitere Möglichkeit der Beurteilung (extern) bezogener Produkte und Dienstleistungen ist die Lieferantenbewertung.

Um die Lieferantenbewertung gut zu strukturieren, sind eine Verfahrensbeschreibung und ein Formular für die eigentliche Bewertung anzufertigen. Die Verfahrensbeschreibung sollte Angaben zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Lieferantenbewertung enthalten.

Vorbereitung, 1. Schritt: Auswahl der Lief

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