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„Demografischer Wandel: Pflegefall Deutschland“

„Alterspyramide - Demographischer Wandel überschattet alle Bereiche“

Wer ist beim Lesen der Zeitung oder beim Durchblättern von Zeitschriften noch nicht auf solche Schlagzeilen gestoßen? Trotz ihres oftmals reißerischen Charakters weisen sie auf einen Trend hin, der auch von wissenschaftlicher Seite bestätigt wird: Die Altersstruktur der Gesellschaft in Deutschland hat und wird sich grundlegend verändern, wobei die Anzahl älterer Menschen stetig wächst. Ein größerer Anteil älterer Menschen bedeutet dabei nicht nur eine Herausforderung für die Rentensysteme, er wird sich langfristig auch auf die Entwicklung des Gesundheitssystems auswirken. Während die Menschen auch im Alter immer aktiver und mobiler sind - und sein wollen -, bringt ein längeres Leben auch das Vorliegen mehrerer Krankheiten mit sich. Zudem können eine abnehmende Knochendichte sowie eine erhöhte Sturzgefahr im Alter ein höheres Frakturrisiko bedingen. Die Krankenhäuser müssen sich in ihren Notaufnahmen deshalb auch mit einer steigenden Anzahl älterer Patienten befassen.

Eine Möglichkeit diesem Trend entgegen zu sehen ist es, im Sinne einer „wait and see“ Strategie zu handeln - und erstmal wie bisher weiter zu machen. Alternativ dazu, kann diese Entwicklung auch als Chance zum Ausbau neuer Leistungsfelder genutzt werden. So gibt es spezialisierte Behandlungskonzepte, die auf die Bedürfnisse älterer Patienten ausgerichtet sind. Diese beinhalten ein altersgerechtes Vorgehen sowohl bereits bei der Diagnostik als auch im Therapieverlauf. Dadurch können die Prognosen der Patienten deutlich verbessert werden.

In der Unfallchirurgie wurde die Alterstr

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Könnten die nachfolgenden beiden Geschichten auch aus Ihrem Krankenhaus stammen?

„In einer Klinik gehen in einem erheblichen Ausmaß Erlöse verloren. Das Medizin-Controlling kann belegen, dass  die unzureichende Qualität der ärztlichen und pflegerischen Dokumentation der abzurechnenden Fälle als wesentliche Ursache hierfür angenommen werden kann. Um das Problem zu lösen, werden zusätzliche Kodierfachkräfte eingestellt, die nach Aktenschluss – am Schreibtisch in ihren Büros im Verwaltungsgebäude – jede Akte unter die Lupe nehmen. Die Akten der einzelnen Fachabteilungen sind traditionell sehr unterschiedlich sortiert und unvollständig, aber nach einiger Sucherei findet sich die Kodierfachkraft schon zurecht. Zur Beantwortung der vielen Fragen begibt sich die Kodierfachkraft mehrmals täglich auf die Stationen, um mit den beteiligten Ärzten und Pflegekräften Rücksprache zu halten – natürlich trifft sie diese nur selten im ersten Anlauf an…trotzdem machen sich die zusätzlichen Kodierfachkräfte „schnell bezahlt“, weil ein Teil der Erlöse doch noch gesichert werden kann! Viele Unzulänglichkeiten lassen sich aber rückblickend leider nicht mehr beheben…“.

„Nach der Visite drängt die Pflegekraft den

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Die Revision der DIN EN ISO 9001:2008 läuft auf Hochtouren. Im Mai 2014 wurde der so genannte Draft International Standard (DIS) – zunächst in englischer Sprache – herausgegeben. Im Juli erschien schließlich die deutsche Fassung. Diese Entwurfsnorm (ISO/DIS 9001:2014) zeigt deutliche Veränderungen zur derzeit gültigen ISO 9001:2008 auf. Während die letzte Revision der ISO 9001 keine bahnbrechenden Veränderungen mit sich brachte, zeichnen sich im aktuellen Revisionsprozess deutliche Neuerungen ab:

  • Der Aufbau der Entwurfsnorm spiegelt die so genannte „High Level Structure“ wider. Die Abschnitte 1 bis 8, wie wir sie bisher aus der ISO 9001 kennen, existieren in dieser Form nicht mehr. Vielmehr findet der Leser nun 10 Normabschnitte vor, die teilweise bekannte und teilweise neue Inhalte haben. Ziel der neuen Gliederung ist es, die parallele Anwendung mehrerer ISO-Normen zu erleichtern, denn langfristig sollen alle ISO-Normen diese High Level Structure mit einheitlichen Abschnitten annehmen.
  • Ein Abschnitt „Kontext de

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Das zentrale Qualitätssicherungsverfahren der Krankenkassen wird 2015 auf ambulante Einrichtungen ausgeweitet – es richtet sich zunächst auf die Indikationen muskulo-skeletale Erkrankungen, Kardiologie und Abhängigkeitserkrankungen. Hinzu kommen die stationären Vater/Mutter-Kind-Einrichtungen. Geriatrische Einrichtungen nehmen künftig in erweiterter Form am Verfahren teil. Dies betrifft hier sowohl die ambulante als auch stationäre Rehabilitation. Bisher wurde das Verfahren nur in einer reduzierten Form angewandt, künftig sollen auch das Rehabilitationsergebnis und die Rehabilitandenzufriedenheit ermittelt werden.

Wir empfehlen den betroffenen Einrichtungen zügig mit den Vorbereitungen zu beginnen. Insbesondere die Strukturen der Einrichtung sollten überprüft werden. Jetzt ist noch ausreichend Zeit um allfällige Defizite zu korrigieren – mit dem Ziel bei der Erhebung ein wahrheitsgemäßes und positives Gesamtbild zu liefern. Außerdem sollte das Vorgehen für die Patientenbefragung geplant werden.

Betroffen sind Kliniken und Fachabteilungen, bei denen die GKV Hauptbeleger ist. Die Erhebung basiert auf einem Fragebogensystem aus drei Bereichen: (1) der Ausstattung der Einrichtung (Einrichtungsstruktur), (2) dem Behandlungserfolg und (3) der Patientenzufriedenheit.

Die zunächst durc

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Ein Zertifizierungs- oder Überwachungsaudit will gut vorbereitet sein. Hierzu gehören erfahrungsgemäß drei Schritte:

1. Information / Briefing der Mitarbeiter
2. Bereithalten der erforderlichen Nachweise / Aufzeichnungen
3. Vorbereitung der auditierten Bereiche

1. Information der Mitarbeiter

Die Mitarbeiter sind über ein anstehendes Audit möglichst frühzeitig zu informieren. Am besten stellt man den gesamten Auditplan allen Beteiligten zur Verfügung. Jedem Mitarbeiter muss bekannt sein, ob er an dem Audit teilnimmt und – wenn ja – zu welchem Zeitpunkt und zu welchen Themen. Ggf. sind die Mitarbeiter auf spezielle Themen und Fragestellungen vorzubereiten. Hierzu haben sich bei uns Instrumente wie z.B. eine Informationsbroschüre („QM von A bis Z“) oder ein Gewinnspiel („Die 5 QM-Fragen der Woche“) als besonders geeignet herausgestellt.

2. Folgende Nachweise sollten Sie erf

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