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Könnten die nachfolgenden beiden Geschichten auch aus Ihrem Krankenhaus stammen?

„In einer Klinik gehen in einem erheblichen Ausmaß Erlöse verloren. Das Medizin-Controlling kann belegen, dass  die unzureichende Qualität der ärztlichen und pflegerischen Dokumentation der abzurechnenden Fälle als wesentliche Ursache hierfür angenommen werden kann. Um das Problem zu lösen, werden zusätzliche Kodierfachkräfte eingestellt, die nach Aktenschluss – am Schreibtisch in ihren Büros im Verwaltungsgebäude – jede Akte unter die Lupe nehmen. Die Akten der einzelnen Fachabteilungen sind traditionell sehr unterschiedlich sortiert und unvollständig, aber nach einiger Sucherei findet sich die Kodierfachkraft schon zurecht. Zur Beantwortung der vielen Fragen begibt sich die Kodierfachkraft mehrmals täglich auf die Stationen, um mit den beteiligten Ärzten und Pflegekräften Rücksprache zu halten – natürlich trifft sie diese nur selten im ersten Anlauf an…trotzdem machen sich die zusätzlichen Kodierfachkräfte „schnell bezahlt“, weil ein Teil der Erlöse doch noch gesichert werden kann! Viele Unzulänglichkeiten lassen sich aber rückblickend leider nicht mehr beheben…“.

„Nach der Visite drängt die Pflegekraft den

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Die Revision der DIN EN ISO 9001:2008 läuft auf Hochtouren. Im Mai 2014 wurde der so genannte Draft International Standard (DIS) – zunächst in englischer Sprache – herausgegeben. Im Juli erschien schließlich die deutsche Fassung. Diese Entwurfsnorm (ISO/DIS 9001:2014) zeigt deutliche Veränderungen zur derzeit gültigen ISO 9001:2008 auf. Während die letzte Revision der ISO 9001 keine bahnbrechenden Veränderungen mit sich brachte, zeichnen sich im aktuellen Revisionsprozess deutliche Neuerungen ab:

  • Der Aufbau der Entwurfsnorm spiegelt die so genannte „High Level Structure“ wider. Die Abschnitte 1 bis 8, wie wir sie bisher aus der ISO 9001 kennen, existieren in dieser Form nicht mehr. Vielmehr findet der Leser nun 10 Normabschnitte vor, die teilweise bekannte und teilweise neue Inhalte haben. Ziel der neuen Gliederung ist es, die parallele Anwendung mehrerer ISO-Normen zu erleichtern, denn langfristig sollen alle ISO-Normen diese High Level Structure mit einheitlichen Abschnitten annehmen.
  • Ein Abschnitt „Kontext de

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Das zentrale Qualitätssicherungsverfahren der Krankenkassen wird 2015 auf ambulante Einrichtungen ausgeweitet – es richtet sich zunächst auf die Indikationen muskulo-skeletale Erkrankungen, Kardiologie und Abhängigkeitserkrankungen. Hinzu kommen die stationären Vater/Mutter-Kind-Einrichtungen. Geriatrische Einrichtungen nehmen künftig in erweiterter Form am Verfahren teil. Dies betrifft hier sowohl die ambulante als auch stationäre Rehabilitation. Bisher wurde das Verfahren nur in einer reduzierten Form angewandt, künftig sollen auch das Rehabilitationsergebnis und die Rehabilitandenzufriedenheit ermittelt werden.

Wir empfehlen den betroffenen Einrichtungen zügig mit den Vorbereitungen zu beginnen. Insbesondere die Strukturen der Einrichtung sollten überprüft werden. Jetzt ist noch ausreichend Zeit um allfällige Defizite zu korrigieren – mit dem Ziel bei der Erhebung ein wahrheitsgemäßes und positives Gesamtbild zu liefern. Außerdem sollte das Vorgehen für die Patientenbefragung geplant werden.

Betroffen sind Kliniken und Fachabteilungen, bei denen die GKV Hauptbeleger ist. Die Erhebung basiert auf einem Fragebogensystem aus drei Bereichen: (1) der Ausstattung der Einrichtung (Einrichtungsstruktur), (2) dem Behandlungserfolg und (3) der Patientenzufriedenheit.

Die zunächst durc

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Ein Zertifizierungs- oder Überwachungsaudit will gut vorbereitet sein. Hierzu gehören erfahrungsgemäß drei Schritte:

1. Information / Briefing der Mitarbeiter
2. Bereithalten der erforderlichen Nachweise / Aufzeichnungen
3. Vorbereitung der auditierten Bereiche

1. Information der Mitarbeiter

Die Mitarbeiter sind über ein anstehendes Audit möglichst frühzeitig zu informieren. Am besten stellt man den gesamten Auditplan allen Beteiligten zur Verfügung. Jedem Mitarbeiter muss bekannt sein, ob er an dem Audit teilnimmt und – wenn ja – zu welchem Zeitpunkt und zu welchen Themen. Ggf. sind die Mitarbeiter auf spezielle Themen und Fragestellungen vorzubereiten. Hierzu haben sich bei uns Instrumente wie z.B. eine Informationsbroschüre („QM von A bis Z“) oder ein Gewinnspiel („Die 5 QM-Fragen der Woche“) als besonders geeignet herausgestellt.

2. Folgende Nachweise sollten Sie erf

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat am 23. Januar 2014 in seinem Beschluss zu den Anforderungen eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagementsystems die geforderten Mindeststandards für ein klinisches Risikomanagement und Fehlermeldesystem  in Krankenhäuser definiert. Im § 5 sind in den Absätzen 3 und 4 konkrete Handlungsanweisungen für die Einrichtung eines Fehlermeldesystems genannt.

Fehlermeldesysteme, auch als CIRS (Critical Incident Reporting System) bekannt, sind in vielen Krankenhäusern in Deutschland etabliert. Allerdings stellen wir im Rahmen unserer Beratertätigkeit oft fest, dass das Grundkonstrukt dieser Systeme bei der Implementierung bereits kleine Mängel aufweist. Die Folge ist, dass das Fehlermeldesystem von den Mitarbeitern kaum genutzt und nach der Anfangsphase vergessen wird. Da nun alle Krankenhäuser ein Meldesystem zur Erfassung von Beinahe-Schäden entsprechend den Mindeststandards des GBA etablieren müssen, können bei der Einführung eines solchen Systems folgende DON‘Ts und DOs aus der Krankenhauspraxis hilfreich sein.

  • Ein Fehlermeldesystem

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