Zur Zeit wird gefiltert nach: Krankenhausprozesse
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Die Arzneimitteltherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung von Patienten in Krankenhäusern. Ziel der Therapie ist immer, dass ein Patient eine korrekte, verträgliche Medikamentenkombination in der richtigen Dosierung über den geeigneten Zugangsweg und zur richtigen Zeit erhält. Arzneimitteltherapiesicherheit basiert demnach auf einer optimalen Organisation des Medikationsprozesses, der alle Stufen der Arzneimitteltherapie beinhaltet.

Jedoch benötigt der Medikationsprozess die nahtlose Zusammenarbeit vieler Beteiligter, erfordert viele Ressourcen und kreuzt einige andere Prozesse im Klinikalltag. Deshalb ist die Arzneimittelversorgung einer der Hochrisiko-Prozesse innerhalb der gesamten Patientenversorgung. Die Analyse des kompletten Prozesses zeigt, wo die Hauptrisiken und mögliche Lösungsansätze in der Arzneimitteltherapie liegen.

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Vor ein paar Monaten habe ich im Magazin „Der Spiegel“ (Nr. 33/2013) mit großem Vergnügen einen Artikel über den indischen Herzchirurgen Davi Prasad Shetty gelesen. Unter dem plakativen Titel „Discounter der Herzen“ beschreibt dieser, wie der Mediziner z.B. seine Narayana-Klinik in Bangalore nach dem „Aldi-Prinzip“ (Motto: preiswert, schmucklos, zuverlässig) betreibt.

Das Wall Street Journal hat Shetty einmal als „Henry Ford der Herzchirurgie“ bezeichnet. Weil er die Grundsätze der Massenproduktion auf die Medizin anwendet, um radikal die Kosten zu senken, ohne die Qualität zu gefährden. Seine Vorbilder sind Discounter, wie die amerikanische Wal-Mart-Kette und das Toyota Productions System (TPS). Die Narayana-Klinik betreibt heute 3.200 Betten (vergleichbar mit der Charité!), davon allein 1.000 Betten in der Herzklinik. Das Qualitätsmanagement ist nach dem angesehenen Joint Commission International, JCI, akkreditiert. Die Komplikations- und Infektionsraten sind im internationalen Vergleich weit unterdurchschnittlich. An sechs Tagen werden fast rund um die Uhr über 11.400 Herz-Operationen pro Jahr (das sind mehr als 30 pro Tag!) durchgeführt. Der durchschnittliche Preis für eine Koronararterien-Bypass-OP (einer der weltweit häufigsten Eingriffe am Herzen) liegt in der Shetty-Klinik bei 1.500 Euro – in Deutschland wären hierfür etwa 12.000-17.000 Euro fällig.

Shetty – bestens ausgebildet in

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In meinem Artikel zur guten Organisation einer Notaufnahme habe ich bereits angedeutet, dass die Notaufnahme eine ganz wesentlich Rolle bei der Außenwirkung eines Krankenhauses spielt. Eine gute organisierte Notaufnahme verhindert, dass Patienten oder Angehörige unzufrieden sind oder gleich beim ersten Kontakt mit dem Krankenhaus ein negatives Bild erhalten. Das muss Ihnen aber nicht genug sein. Ziel sollte es sein, in der Notaufnahme eine Exzellenz zu erreichen, die Sie weit von anderen Krankenhäusern abhebt! Im Folgenden möchte ich hierzu ein paar Hinweise geben.

Punkt 1: Angehörigenorientierung. Oft nicht bemerkt, aber sehr wichtig: In der Notaufnahme gibt es nicht nur eine, sondern zwei zentrale Kundengruppen: die Patienten und deren Angehörige. Während es völlig unzweifelhaft ist, dass der Patient im Mittelpunkt steht, stehen dessen Angehörigen oft eher im Weg. Das ist zumindest die Meinung vieler Mitarbeiter in Notaufnahmen. Aus meiner Sicht ist diese Haltung komplett falsch. Der Angehörige macht sich oft noch mehr Sorgen als der Patient selbst und hat das Bedürfnis, zu helfen und möglichst gut auf dem Lau

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Eigentlich ist zu erwarten, dass das DRG-System mit den Fallpauschalen das Prozessmanagement in den Krankenhäusern vorantreibt; das Gegenteil ist jedoch oft zu beobachten: Viele Krankenhäuser tendieren in ihren Organisationsstrukturen mehr und mehr zu einer tayloristischen Arbeitsteilung.

Immer mehr, immer ältere, immer multimorbidere Patienten müssen im Krankenhaus in immer kürzerer Zeit versorgt werden. Demgegenüber steht, zumindest in der Pflege, ein deutlicher Personalabbau. Die Entlassung der Patienten wird als zentraler Kernprozess im Krankenhaus bereits erkannt. Um diesen Kernprozess besser in den Griff zu bekommen, wurden und werden in Kliniken zunehmend Case Manager eingeführt. „Case Management ist eine Verfahrensweise in Humandiensten und ihrer Organisation zu dem Zweck, bedarfsentsprechend im Einzelfall eine nötige Unterstützung, Behandlung, Begleitung, Förderung und Versorgung von Menschen angemessen zu bewerkstelligen“ so die Definition der DGCC (deutsche Gesellschaft für Care und Case Management). Eine feine Sache!

Das Case Management

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Die gut organisierte Notaufnahme ist leider selten anzutreffen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. In einigen Krankenhäusern fehlt es daran, dass der Notaufnahme die ausreichende Bedeutung zugewiesen wird. In anderen Krankenhäusern steht die Leitung der Notaufnahme notwendigen Verbesserungen im Weg. In den meisten Notaufnahmen kommt ein bauliches Problem hinzu.

Wodurch zeichnet sich aber eine gute Notaufnahme aus? Wie beschreiten Sie den Weg zur Notaufnahme der Zukunft?

Pu

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