Zur Zeit wird gefiltert nach: Krankenhausprozesse
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Warum wird das Thema „Corporate & Legal Compliance“ immer wichtiger?

An sich ist Compliance im Gesundheitswesen kein neues Thema. Ohnehin ist jedes Krankenhaus darauf bedacht, gesetzeskonform zu handeln. Dennoch: Der Dschungel an gesetzlichen Vorgaben, unterschiedlichster Kooperationsformen und anderen juristischen Fallen wird immer dichter. Dazu kommt, dass das Gesundheitswesen immer stärker in das Visier der gesetzlichen Prüfer gerät.  Erst im letzten Jahr standen zahlreiche Ärzte des UKSH unter dem Verdacht des Abrechnungsbetrugs. Auch die Donau-Rieser Krankenhäuser wurden im Jahr 2015 durchsucht, wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit. Obwohl sich solche Vorwürfe zum Teil als haltlos erweisen, der Imageverlust ist immens. Daher verwundert es nicht, dass die Anfragen zum Aufbau eines umfassenden Risikomanagementsystems oder gar Compliance-Management-Systems (CMS) in letzter Zeit stark zunehmen.

Wer oder was steht im Vi

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eArztbrief, ePatientenakte – Alles scheint sich momentan um die Digitalisierung in der Medizin zu drehen. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen ein Nischenthema oder sollten wir uns grundsätzlich auf eine derartige Veränderung einstellen?

Was steckt überhaupt dahinter?

Unter E-Health versteht man alle modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, die zur medizinischen Versorgung im Gesundheitswesen beitragen können. Die Idee hinter der Digitalisierung des Gesundheitswesens erscheint simpel: Mittels technologischer Medien soll eine sektorübergreifende elektronische Kommunikation zwischen allen Beteiligten (Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken, etc.) im Gesundheitswesen geschaffen werden. Dadurch soll das Gesundheitswesen nachhaltig modernisiert und die Möglichkeit zur Gestaltung neuer Behandlungspfade gegeben werden.

Anwendungen in

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„Notaufnahmen in Not“, „Notstand beim Notarzt“, „Überlastet und unterfinanziert“ oder „Jeder fünfte Patient ist in der Notaufnahme falsch“ lauten die Schlagzeilen der letzten Monate in Bezug auf die Notfallversorgung an deutschen Krankenhäusern. Die große mediale Aufmerksamkeit, die das Thema derzeit erfährt, ist allen voran dem Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus geschuldet, das die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) Anfang des Jahres veröffentlicht hat.

Analysiert wurde die finanzielle Situation von Notaufnahmen bei der Versorgung ambulanter, gesetzlich krankenversicherter Notfallpatienten auf Basis der Leistungs- und Kostendaten von insgesamt 55 Krankenhäusern. Den Ergebnissen der Studie zufolge geht die Behandlung eines ambulanten GKV-Patienten im Mittel mit Kosten in Höhe von 120 € einher. Diesen stehen jedoch lediglich Erlöse von durchschnittlich 32 € gegenüber, woraus sich ein Fehlbetrag von 88 € pro Fall errechnet. Hochgerechnet auf die jährlich deutlich mehr als neun Millionen ambulanten Notfallbehandlungen an Krankenhäusern schlägt sich dies in einem Defizit von schätzungsweise einer Milliarde Euro für die Kliniken nieder.

Ein weiteres Problem, mit dem die N

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Ein weicher Faktor, der sich knallhart auf Qualität, Risiken und Wirtschaftlichkeit auswirkt!

Krankenhäuser sind von ihrer grundsätzlichen Organisation her komplexe Expertenorganisationen – und das mit steigender Tendenz nicht nur in der Medizin, sondern in allen Berufsgruppen! Expertenorganisationen weisen übereinstimmend besondere Kennzeichen auf, die sich vergleichbar so auch im Krankenhaus finden: 

  • Experten sind hochqualifiziert und haben eine (relativ) starke Stellung im Unternehmen
  • Experten identifizieren sich eher mit ihrer Profession als mit dem Unternehmen
  • Experten orientieren sich weniger an den Bedürfnissen der Anspruchsteller an das Unternehmen, sondern stärker an den eigenen fachlichen Standards
  • Experten besitzen eine meist ausgeprägte Handlungs- und Entscheidungsautonomie
  • Experten lassen sich – wenn überhaupt – nur durch andere Experten in Frage stellen
  • Experten sind überwiegend am professionellen Karriere- und Reputationssystem orientiert
  • Experten haben ein eher geringes Interesse an Koordinationsaufgaben/ an betrieblicher Organisation

Es kann davon ausgegangen werden, dass die oben genannten Kennzeichen einen prägenden Einfluss auf die Unternehmenskultur ausüben, einschließlich der Gefahr, einzelne Aspekte einer „Unkultur“ hervorzubringen – diese bezeichne ich in Bezug auf Krankenhäuser in diesem Blog als „Störkultur“.

Nach jahrelanger intensiver Betreuung von Projekten zur Organisationsentwicklung im Krankenhaus, die auch notwendige

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Ein ganzer Nachmittag war auf dem Pflegekongress in Berlin diesem Thema gewidmet. Der Saal war gut besucht, sodass das Thema durchaus Brisanz zu haben scheint. Auch mein Eindruck ist, dass studierte Pflegekräfte in Deutschland bisher selten den Weg zurück in die eigentliche Patientenversorgung finden. Besonders für die grundständig Studierenden ohne vorherige Berufsausbildung fällt es ausgesprochen schwer, ein konkretes Betätigungsfeld zu definieren. So berichtete ein Absolvent von seiner Odyssee, die zum Schluss im Qualitätsmanagement endete, obwohl sein eigentliches Interesse in der direkten Arbeit am Menschen lag.

Was passiert hier?

Ich h

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