Zur Zeit wird gefiltert nach: Gesundheitspolitische Entwicklungen
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„Völlig unzureichend“, „unzumutbare Belastung“, „bürokratische Überfrachtung“ – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft findet klare Worte in ihrer Stellungnahme zum Eckpunktepapier der Bund-Länder-AG. Obwohl grundlegende Richtungen wie die Verbesserung bei der Betriebskostenfinanzierung, die Erarbeitung von bundesweiten Qualitätskriterien oder die Etablierung eines Strukturfonds als positive Entwicklungen eingestuft werden, urteilt nicht nur die DKG kritisch über das Gesamtergebnis. In den letzten Wochen war die Presse überhäuft von Protest-Artikeln zu den Reformansätzen. Doch was ändert sich für die Krankenhäuser und ist nun eine strategische Neuausrichtung notwendig? Kann man nach den Reformen trotzdem noch wirtschaftlich handeln, ohne Abschläge fürchten zu müssen?

Wo bleibt das so dringend benöti

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Alfred Dänzer fordert ausreichende Vergütung der Krankenhäuser

Interessante Vorträge und Diskussionen waren auf der Frühjahrstagung der Deutschen Krankenhausgesellschaft am 9. April 2014 zu hören. Alfred Dänzer, Geschäftsführer des Universitätsklinikums Mannheim und gleichzeitig Präsident der DKG, eröffnete die sehr gut besuchte Tagung. Seine Rede begann er mit dem Hinweis, dass die vielen Ärzte und Pflegekräfte mehr Wertschätzung verdienen. Selbst diese „kostenlose“ Geste werde den Krankenhausmitarbeitern an vielen Stellen verwehrt. Hier nahm er besonders die Krankenkassen ins Visier, die mit der öffentlich ausgetragenen Qualitätsdebatte suggerieren, die Qualität in deutschen Krankenhäusern sei schlecht.

Im weiteren Verlauf seiner Red

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Organisiert vom Deutschen Pflegerat, dem AOK-Bundesverband, dem GKV-Spitzenverband, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und von Springer Medizin fand vom 23. bis 25. Januar der 1. Deutsche Pflegetag in Berlin statt. Mehr als 1.500 Teilnehmer aus der Pflege, der Politik, der Gesundheitswirtschaft und der Gruppe der pflegenden Angehörigen diskutierten pflegepraktische, gesundheits- und berufspolitische sowie ökonomische und rechtliche Fragen. Insbesondere das Interesse der Politik war groß. Zwar wurde die Eröffnungsrede von Kanzlerin Angela Merkel gesundheitsbedingt abgesagt, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe – der die Kongresseröffnung an Stelle der Kanzlerin übernahm, Franz Müntefering, der ehemalige Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit Dr. Heiner Geißler sowie der Pflegebeauftragte der Bundesregierung Karl-Josef Laumann sorgten aber für eine starke politische Präsenz.

Von Seiten de

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In meinem letzten BLOG-Beitrag zum PEPP-Entgeltsystem habe ich auf unsere Psychiatrie-Studie 2013 in Kooperation mit der SRH Hochschule Berlin hingewiesen. Die Umfrage hat sich vordergründig an die Kaufmännischen Direktoren bzw. Geschäftsführer von Psychiatrien und von Krankenhäusern mit psychiatrischen Abteilungen gerichtet. Die Auswirkungen der Reform auf die interne Aufbau- und Ablauforganisation standen im Fokus der Studie. In den einschlägigen Fachzeitschriften und auf Kongressen wird viel über notwendige Maßnahmen oder über einen „PEPP-Masterplan“ zur Umstellung auf das Entgeltsystem berichtet. Vergleichsweise wenig erfährt man allerdings darüber, wie vorbereitet die Kliniken knapp ein Jahr vor der verbindlichen Anwendung der PEPP-Abrechnungsbestimmungen tatsächlich sind.

  • Welche Maßnahmen wurden schon in den Einrichtungen realisiert?
  • Wie hoch ist der mit der Einführung verbundene (finanzielle) Aufwand?
  • Welche Risiken und auch Chancen sehen die Geschäftsführer in Bezug auf das neue Entgeltsystem?

Diese und weitere spannende Fragen zum aktuellen Umsetzungsstand sind das Kernstück der Studie. Die Ergebnisse sollen den Lesern, insbesondere denen in psychiatrischen Einrichtungen, einen Benchmark liefern, um den eigenen Vorbereitungsstand mit dem der Mitbewerber vergleichen zu können.

Soweit zur Einführung: Der eigentliche Anlass dieses BLOG-Be

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„Demenz ist in unserem Krankenhaus kein besonderes Problem.“ So oder ähnlich hören sich erstaunlich oft  Aussagen aus den Leitungsebenen großer Krankenhäuser an. Gerade die Maximalversorger sehen ausschließlich die Behandlung der akuten somatischen Erkrankung. Dabei machen nach aktuellen Studien bereits heute Menschen mit Demenz einen nicht unerheblichen Anteil der Krankenhauspatienten aus. Dieser Anteil wird sich in den nächsten Jahren mit Zunahme der hochbetagten Menschen weiter erhöhen. Trotz dieser Ausgangslage sind Studien und Projekte zum Thema Demenz im Krankenhaus deutlich unterrepräsentiert. Die Mehrzahl der Initiativen behandeln aktuell die häuslichen Versorgung und die Versorgung in Pflegeinrichtungen.

Mit Einführung d

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