Zur Zeit wird gefiltert nach: Gesundheitspolitische Entwicklungen
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Häufig als „bedeutendste Reform für den stationären Sektor seit Einführung der DRG“ bezeichnet, bringt das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) eine Vielzahl von Neuerungen für die Krankenhäuser mit sich. Dies spiegelt sich zum einen in den zahlreichen Gesetzen wider, auf die das KHSG Einfluss nimmt, wie beispielsweise SGB V, KHG und KHEntgG. Zum anderen untermauern die Mehrausgaben für die Kostenträger in Höhe von 1,9 Mrd. €, mit denen das KHSG allein in diesem Jahr einhergeht, oben genannte These. Nicht zuletzt impliziert bereits der Titel „Gesetz zur Reform der Strukturen der Krankenversorgung“ tiefgreifende Änderungen in der Krankenhauslandschaft.

Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter dem Krankenhausstrukturgesetz? Und mit welchen Entwicklungen werden die Krankenhäuser hierzulande infolge dessen konfrontiert?

Grundsätzlich verfolgt das KHSG das Ziel, erwünschte Leistungen zu fördern, während medizinisch unbegründeten Leistungsausweitungen ein Riegel vorgeschoben werden soll. Das Krankenhausstrukturges

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Warum wird das Thema „Corporate & Legal Compliance“ immer wichtiger?

An sich ist Compliance im Gesundheitswesen kein neues Thema. Ohnehin ist jedes Krankenhaus darauf bedacht, gesetzeskonform zu handeln. Dennoch: Der Dschungel an gesetzlichen Vorgaben, unterschiedlichster Kooperationsformen und anderen juristischen Fallen wird immer dichter. Dazu kommt, dass das Gesundheitswesen immer stärker in das Visier der gesetzlichen Prüfer gerät.  Erst im letzten Jahr standen zahlreiche Ärzte des UKSH unter dem Verdacht des Abrechnungsbetrugs. Auch die Donau-Rieser Krankenhäuser wurden im Jahr 2015 durchsucht, wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit. Obwohl sich solche Vorwürfe zum Teil als haltlos erweisen, der Imageverlust ist immens. Daher verwundert es nicht, dass die Anfragen zum Aufbau eines umfassenden Risikomanagementsystems oder gar Compliance-Management-Systems (CMS) in letzter Zeit stark zunehmen.

Wer oder was steht im Vi

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eArztbrief, ePatientenakte – Alles scheint sich momentan um die Digitalisierung in der Medizin zu drehen. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen ein Nischenthema oder sollten wir uns grundsätzlich auf eine derartige Veränderung einstellen?

Was steckt überhaupt dahinter?

Unter E-Health versteht man alle modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, die zur medizinischen Versorgung im Gesundheitswesen beitragen können. Die Idee hinter der Digitalisierung des Gesundheitswesens erscheint simpel: Mittels technologischer Medien soll eine sektorübergreifende elektronische Kommunikation zwischen allen Beteiligten (Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken, etc.) im Gesundheitswesen geschaffen werden. Dadurch soll das Gesundheitswesen nachhaltig modernisiert und die Möglichkeit zur Gestaltung neuer Behandlungspfade gegeben werden.

Anwendungen in

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Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz - GKV-VSG) vom Juli 2015 wird die Krankenhausbehandlung in § 39 SGB V um den Absatz 1a zum Entlassmanagement ergänzt. Welche Rechte und Pflichten gehen für die Krankenhäuser damit einher?

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Ein ganzer Nachmittag war auf dem Pflegekongress in Berlin diesem Thema gewidmet. Der Saal war gut besucht, sodass das Thema durchaus Brisanz zu haben scheint. Auch mein Eindruck ist, dass studierte Pflegekräfte in Deutschland bisher selten den Weg zurück in die eigentliche Patientenversorgung finden. Besonders für die grundständig Studierenden ohne vorherige Berufsausbildung fällt es ausgesprochen schwer, ein konkretes Betätigungsfeld zu definieren. So berichtete ein Absolvent von seiner Odyssee, die zum Schluss im Qualitätsmanagement endete, obwohl sein eigentliches Interesse in der direkten Arbeit am Menschen lag.

Was passiert hier?

Ich h

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