Zur Zeit wird gefiltert nach: Führung
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Diese These des Nationalökonomen Wilhelm Röpke (1899-1966) hat sich schon in vielen Bereichen unseres Wirtschaftslebens eindrucksvoll bewahrheitet. Auch in der Krankenhauslandschaft rückt die Bedeutung des Marktes in einem immer stärkeren Wettbewerb ins Blickfeld der Klinikmanager, die mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert sind. Viele Jahre wurden der Markt und das Einzugsgebiet als „gegeben“ angenommen. Doch in den letzten Jahren sehen die Verantwortlichen in deutschen Krankenhäusern in der aktiven Festlegung und Bearbeitung „ihres“ Marktes eine Chance, ihre Situation nachhaltig zu verbessern.

Die Fakten zur wirtschaftlichen Lage der Krankenhäuser in Deutschland sind deutlich: jedes zweite Krankenhaus schreibt rote Zahlen. Die vielzitierte Kosten-Erlös-Schere ist weit aufgespannt, ein Ende ist (noch) nicht in Sicht. Die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung sind vielfältig:

  • die Fördermittel

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Hat Sie auch schon häufiger das Gefühl beschlichen, dass viele der bewährten Managementkonzepte nur für halbwegs geordnete Verhältnisse taugen? Führungskräfte in Krankenhäusern stehen jedoch immer häufiger komplexen Situationen/ Problemstellungen gegenüber, die völlig andere Lösungsstrategien erfordern. Auch wir bei ZeQ sehen uns in unserem Beratungsalltag in Kliniken mit komplexen Fragestellungen konfrontiert: gute Beispiele sind Reorganisationsprojekte in Aufnahme-, Stations- oder OP-Bereichen.

Die Komplexität im Führungsumfeld eines Krankenhauses als einer ausgeprägten Expertenorganisation ist im Wesentlichen durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

  • die Experten  (

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Die Zahlen sind bekannt, in der Realität stimmen sie immer wieder bedenklich: Nur jeder zweite Mitarbeiter im Pflegebereich plant, seinen Beruf bis zum Eintritt in das Rentenalter auszuüben. [1] Und dabei sind sie mit ihren Vorgesetzten einig: Auch diese äußern auf Befragung, bis zum Rentenalter seien zumindest die körperlichen Belastungen kaum durchzuhalten (78 Prozent). [2] Zu einem sehr ähnlichen Ergebnis kommt auch eine Befragung von Pflegekräften von Gewerkschaftsseite. [3] Bereits im zweiten und vierten Jahr der Berufstätigkeit erreicht der Wunsch zum Ausstieg bei examiniertem Pflegepersonal seinen Höhepunkt. [4]

Die Folge: In städtischen Regionen ist der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte vielerorts bereits leergefegt, längerfristig droht hier eine tiefe Personallücke. [5]

Als Lösung v

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Eins vorweg: Ich glaube keinesfalls daran, dass Führungskräfte allein schon oder nur deshalb besser agieren, weil sie Frauen oder Männer sind.

Die These, dass Frauen bessere Führungskräfte sind oder sein könnten, wird häufig und für mich populärwissenschaftlich ungenau mit der unterschiedlichen Natur von Mann und Frau begründet („Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus“ [1]). Und in der Folge dieser Argumentation dann damit, dass die Natur Frauen Eigenschaften zuweist, die sie in der modernen, sehr komplexen Welt von heute begünstigen – auch im Führungsverhalten (der Mann als Auslaufmodell, „das Ende des Mannes“ [2]). Als promovierter Chemiker verlasse ich mich da lieber auf die Erkenntnisse der Wissenschaft. Erwiesenermaßen falsch ist die naturgegebene Begründung nämlich, wenn sie gar genetische Unterschiede zwischen den Geschlechtern ausmacht. Tatsache ist, dass es außer dem (fast leeren) Y-Chromosom keine geschlechtsspezifischen Unterschiede in der genetischen Ausstattung von Mann und Frau gibt! Es gibt also genauso wenig eine genetische Begründung, warum das eine Geschlecht „besser“ sein soll, als umgekehrt eine genetische Entschuldigung, warum das andere Geschlecht „schlechter“ sein darf. Entwicklungsbiologisch gesehen, sind alle Menschen nach der Zeugung zunächst weiblich. Und doch gibt es unbestritten und offensichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die sich nicht zuletzt auch in signifikanten hirnorganischen Differenzierungen nachweisen lassen. Was macht nun aber „den Mann zum Mann“? Die Wissenschaft ist sich einig: das Hormon Testosteron bzw. noch genauer: dessen „Dosis“ – das Mannsein wird dadurch sehr fragil!

Im Buch „Der Mann – das schwache Geschlecht und sein Gehirn“ [3] p

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Schaut man sich in den deutschen Krankenhäusern um, zeigt sich bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben ein „durchwachsenes“ Bild. Die gesetzlichen Anforderungen sind meist bekannt und deren Erfüllung ist auch „irgendwie“ geregelt. Beim genauen Hinsehen zeigt sich allerdings, dass die Umsetzung der Vorgaben oft lückenhaft ist. Folgende Punkte fallen dabei immer wieder auf:

  • für die Umse

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