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Im Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung wurde die Optionsphase zur Anwendung des PEPP-Entgeltsystem um 2 Jahre verlängert. Damit können psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen in den Jahren 2015 und 2016 noch freiwillig darüber entscheiden, ob sie auf das zukünftige Vergütungssystem umsteigen möchten. Die obligatorische Anwendung beginnt mit dem Jahr 2017. Der Gesetzesgeber versucht weiterhin mit finanziellen Anreizen die Einrichtungen dazu zu bewegen, an der Optionsphase teilzunehmen. Bei einer Beteiligung als Optionshaus haben die Einrichtungen auch die Möglichkeit, ihr Finanzergebnis auf Basis des PEPP-Entgeltsystems zu prüfen und Handlungsfelder frühzeitig zu identifizieren.

Jede Einrichtung sollte zur ergebnisorientierten Steuerung von Beginn an ein Berichtwesen etablieren. Die Leistungen werden messbar, Abweichungen von Zielwerten werden analysiert und frühzeitig werden gegensteuernde Maßnahmen möglich. Dabei sollte das Berichtswesen sowohl Leistungskennzahlen als auch Erlös- und Kostenkennzahlen beinhalten. Folgende Leistungskennzahlen sind elementarer Bestandteil eines PEPP-Berichtswesens:

  • Fallzahl
  • Verwei

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Welche Wege ein Patient im Rahmen seiner Behandlung in einem Krankenhaus geht oder wie effizient die Abläufe in den einzelnen medizinischen Bereichen eines Krankenhauses organisiert sind, weiß in der Geschäftsführungsebene eines Krankenhauses häufig niemand so genau. Die täglichen Prozesse in den einzelnen medizinischen Bereichen sind oft eine „Black Box“. Daher ist es für die Geschäftsführung schwierig, aus objektiver Sicht die Prozesse zu prüfen, unwirtschaftliches Arbeiten zu erkennen und gezielt einzugreifen. Mit Hilfe einer prozessbezogenen Organisationsanalyse kann die Realität eines Krankenhauses über die gesamte Versorgungskette hinweg umfassend in den Blick genommen und der Geschäftsführung zurückgespiegelt werden. Hierdurch eröffnet sich die Chance, Ansatzpunkte für Wirtschaftlichkeitspotenziale durch die Steigerung der Produktivität zu identifizieren und mittels gezielter Reorganisation zu nutzen.

ZeQ hat mehrere Einrichtungen bei einer prozessbezogenen Organisationsanalyse unterstützt und als Ergebnis Gutachten inkl. der Formulierung wirksamer Handlungsansätze erarbeitet. Hierfür haben sich in der Praxis die nachfolgenden Projektphasen bewährt.

Planung und Abstimmung d

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat am 23. Januar 2014 in seinem Beschluss zu den Anforderungen eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagementsystems die geforderten Mindeststandards für ein klinisches Risikomanagement und Fehlermeldesystem  in Krankenhäuser definiert. Im § 5 sind in den Absätzen 3 und 4 konkrete Handlungsanweisungen für die Einrichtung eines Fehlermeldesystems genannt.

Fehlermeldesysteme, auch als CIRS (Critical Incident Reporting System) bekannt, sind in vielen Krankenhäusern in Deutschland etabliert. Allerdings stellen wir im Rahmen unserer Beratertätigkeit oft fest, dass das Grundkonstrukt dieser Systeme bei der Implementierung bereits kleine Mängel aufweist. Die Folge ist, dass das Fehlermeldesystem von den Mitarbeitern kaum genutzt und nach der Anfangsphase vergessen wird. Da nun alle Krankenhäuser ein Meldesystem zur Erfassung von Beinahe-Schäden entsprechend den Mindeststandards des GBA etablieren müssen, können bei der Einführung eines solchen Systems folgende DON‘Ts und DOs aus der Krankenhauspraxis hilfreich sein.

  • Ein Fehlermeldesystem

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In meinem letzten BLOG-Beitrag zum PEPP-Entgeltsystem habe ich auf unsere Psychiatrie-Studie 2013 in Kooperation mit der SRH Hochschule Berlin hingewiesen. Die Umfrage hat sich vordergründig an die Kaufmännischen Direktoren bzw. Geschäftsführer von Psychiatrien und von Krankenhäusern mit psychiatrischen Abteilungen gerichtet. Die Auswirkungen der Reform auf die interne Aufbau- und Ablauforganisation standen im Fokus der Studie. In den einschlägigen Fachzeitschriften und auf Kongressen wird viel über notwendige Maßnahmen oder über einen „PEPP-Masterplan“ zur Umstellung auf das Entgeltsystem berichtet. Vergleichsweise wenig erfährt man allerdings darüber, wie vorbereitet die Kliniken knapp ein Jahr vor der verbindlichen Anwendung der PEPP-Abrechnungsbestimmungen tatsächlich sind.

  • Welche Maßnahmen wurden schon in den Einrichtungen realisiert?
  • Wie hoch ist der mit der Einführung verbundene (finanzielle) Aufwand?
  • Welche Risiken und auch Chancen sehen die Geschäftsführer in Bezug auf das neue Entgeltsystem?

Diese und weitere spannende Fragen zum aktuellen Umsetzungsstand sind das Kernstück der Studie. Die Ergebnisse sollen den Lesern, insbesondere denen in psychiatrischen Einrichtungen, einen Benchmark liefern, um den eigenen Vorbereitungsstand mit dem der Mitbewerber vergleichen zu können.

Soweit zur Einführung: Der eigentliche Anlass dieses BLOG-Be

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Am 1. Januar 2013 ist das Psych-Entgeltgesetz in Kraft getreten. Damit wurde die gesetzliche Grundlage für ein leistungsorientiertes und pauschalierendes Vergütungssystem in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen geschaffen. Die Fachverbände standen der Einführung des Entgeltsystems von vorhinein mit viel Skepsis und Kritik gegenüber. Es herrscht(e) die Sorge, dass das neue Entgeltsystem die psychiatrische Leistungsversorgung nicht richtig abbildet und die Patientenversorgung mittel- bis langfristig verschlechtern wird. Nach einem guten halben Jahr scheint sich an dieser Haltung der Fachverbände und insbesondere der Kliniken hinsichtlich des neuen Vergütungssystems nicht viel geändert zu haben. Bei einer Internetrecherche nach Rückmeldungen stößt man meist auf Artikel zum PEPP-Entgeltsystem, die über Befürchtungen und negative Erfahrungen berichten, z.B.:

  • Ärzte Zeitung

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