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Der Zeitpunkt des Erstschnittes zu Beginn eines OP-Tages ist eine besondere Kennzahl und für ein strukturiertes OP-Management von großer Bedeutung. Das liegt daran, dass die Erstschnittzeit sowohl Aussagen über die OP-Prozesse als auch über die Wirtschaftlichkeit eines OP-Bereichs trifft. So hat die Nichteinhaltung der geplanten Erstschnittzeit nicht nur Verzögerungen im Ablauf des OP-Programmes zur Folge, sondern auch wirtschaftliche Konsequenzen, da die Produktivzeit im OP nicht optimal genutzt werden kann.

Die Gründe für einen verzögerten Erstschnitt sind vielfältig und werden durch die Infrastruktur, die internen Prozessabläufe, die Mitarbeiter sowie die Patienten selbst verursacht bzw. begünstigt. Im Folgenden sollen nur einige Beispiele genannt werden:

  • Stationsprozesse:

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Ein zentrales Ziel des OP-Managements ist es, prä-, peri und postoperative Prozesse aufeinander abzustimmen, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden und zeitliche Verzögerungen sowie Abstimmungsprobleme an relevanten Schnittstellen  zu reduzieren. Die Rolle der OP-Infrastruktur spielt dabei eine nicht unbeachtliche Rolle, da sie den Rahmen für die möglichen Handlungsalternativen vorgibt und oftmals als restringierender Faktor wirkt.

Der Luxus, im Zuge eines OP-Neubaus die strukturellen Gegebenheiten und Räumlichkeiten direkt am Prozess orientiert zu planen und zu gestalten ist nur den wenigsten Einrichtungen vergönnt. Die meisten Kliniken müssen auf die bestehenden räumlichen Gegebenheiten zurückgreifen. In vielen Fällen handelt es sich dabei um ältere Gebäudeeinheiten, bei deren Planung und Erbauung die Erkenntnisse des OP-Managements und der Prozessoptimierung im OP nur im Ansatz Berücksichtigung gefunden haben. Problempotenzial für den prä-, peri- und postoperativen Prozess findet sich oftmals in folgenden OP-Bereichen:

Patientenschleuse

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Die Speicherung und zügige Weiterleitung umfangreicher Datenmengen stellt heutzutage Dank des technischen Fortschrittes kein Problem mehr dar. Umso bedeutender wird jedoch der verantwortungsvolle Umgang mit den erhobenen Daten, insbesondere wenn sie Rückschlüsse auf natürliche Personen zulassen. Da den Gesundheitszustand eines Menschen betreffende Daten als besonders vertraulich einzustufen sind, ergeben sich entsprechend hohe Datenschutzanforderungen an Akteure des Gesundheitswesens, insbesondere Krankenhäuser, in denen diverse Patientendaten im Zuge eines interdisziplinären und multiprofessionellen Behandlungsprozesses erhoben, gespeichert, genutzt und weitergeleitet werden. Gesetzliche Vorgaben zum Datenschutz für deutsche Krankenhäuser sind sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene verankert [1]. Ein Verstoß gegen diese Bestimmungen kann weitreichende finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen. Neben empfindlichen Geldstrafen sind der Imageverlustes und die negative Wahrnehmung eines datenschutzbezogenen Skandals in der Öffentlichkeit nicht zu unterschätzen. Deutsche Krankenhäuser sind daher angehalten, präventiv Maßnahmen zur Vorbeugung von Datenverlust und Missbrauch zu Ergreifen.

Die Handlung

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Mit der Verabschiedung des neuen Patientenrechtegesetzes wird der hohe Stellenwert der Patientensicherheit im Rahmen der medizinischen Versorgung und die Etablierung geeigneter Strukturen zur systematischen Vermeidung von Fehlern nochmals betont. Deutsche Kliniken sind nun umso mehr angehalten, ein umfassendes Risikomanagementsystem in ihrer Einrichtung zu implementieren und geeignete Strukturen vorzuhalten, um Fehler systematisch zu reduzieren und Risiken frühzeitig zu identifizieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem operativen Bereich, in dem sich Behandlungsfehler nachweislich besonders häufig ereignen. Dies zeigt sich beispielsweise in den Studien der Bundesärztekammer, in denen die meisten Behandlungsfehler im Bereich der operativen Therapie nachgewiesen werden, dicht gefolgt von der postoperativen Therapie auf Rang drei. Daneben werden Unfallchirurgie, Orthopädie und Allgemeinchirurgie als die Fachabteilungen identifiziert, welche von den meisten Begutachtungsanträgen betroffenen sind [1].

Im Zuge de

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Als Bindeglied zwischen dem OP-/Intensivbereich und der Normalstation eines Krankenhauses erfreuen sich Intermediate-Care-Stationen in deutschen Kliniken immer größerer Beliebtheit. Entsprechend ist die Anzahl sogenannter „IMC“-Einheiten, die im englischsprachigen  Raum auch als „step down units“, „transitional care units“ oder „high dependency units“ bekannt sind [1], in den vergangenen 10 Jahren deutlich gestiegen. Doch worum handelt es sich bei dieser Versorgungsstufe und welche Vorteile bringt sie mit sich?

Intermediate-Care-Sta

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