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Seit ich mich mit den Themen Risikomanagement, Patientensicherheit und dem Umgang mit Fehlern im Krankenhaus beschäftige, treibt mich die Frage um, wie Sicherheit tatsächlich effektiv erreicht werden kann. Klinikmitarbeiter berichten mir häufig aus der Praxis, wie bekannte und letztlich einfache Sicherheitsregeln missachtet werden – ohne Konsequenz für die Handelnden. In den allermeisten der Fälle geht es ja auch für die Patienten immer gut. Wenn nun Berichtssysteme für kritische Ereignisse (CIRS) in der Patientenbehandlung aufgebaut werden, sind die Mitarbeiter meist hoch motiviert, denn sie versprechen sich zu Recht eine ganze Menge davon. Die Prinzipien, die für ein erfolgreiches CIRS wichtig sind und erfreulicherweise auch in der Weiterentwicklung der QM-Richtlinie vom Gemeinsamen Bundesausschuss aufgegriffen wurden, sind bekannt:

  • Freiwillig

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Der Gemeinsame Bundesausschuss hat letzte Woche mitgeteilt (http://www.g-ba.de/institution/presse/pressemitteilungen/516/), dass er in Kürze die Qualitätsmanagement-Richtlinie veröffentlichen wird, die den Aufbau von Risikomanagement- und Fehlermeldesystemen verbindlich für Krankenhäuser vorschreibt. Hintergrund ist das Patientenrechtegesetz, welches vor genau einem Jahr in Kraft getreten ist und den G-BA aufforderte, die Ausgestaltung von Systemen zur Erhöhung der Patientensicherheit in den Kliniken zu forcieren. Welche Inhalte die Richtlinie letztlich haben wird, wird sich noch zeigen. Ich möchte dies aber zum Anlass nehmen, das Thema Patientensicherheit bzw. den Umgang mit Fehlern noch einmal  näher zu beleuchten.

ZeQ hat eine deutschlandweite Befragung von Qualitäts- und Risikomanagern mit dem Ziel durchgeführt, einen Überblick über den aktuellen Stand des Risikomanagements zu erhalten. Mit der Studie „Die Fehlerkultur in deutschen Krankenhäusern“ konnten wir zeigen, dass die meisten Kliniken intensiv in den Ausbau von Risiko- und Fehlermanagementsystemen investiert haben und weiter investieren werden. Es wurde aber auch deutlich, dass sich vor allem das Verhalten der Führungskräfte im Umgang mit Fehlern ändern muss, damit die implementierten Präventionsmaßnahmen ihre Wirksamkeit voll entfalten können.

Wir beschäftigen uns seit Jahren mit den Themen Patientensicherheit, Umgang mit Fehlern sowie Risikomanagement und können d

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Diese These des Nationalökonomen Wilhelm Röpke (1899-1966) hat sich schon in vielen Bereichen unseres Wirtschaftslebens eindrucksvoll bewahrheitet. Auch in der Krankenhauslandschaft rückt die Bedeutung des Marktes in einem immer stärkeren Wettbewerb ins Blickfeld der Klinikmanager, die mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert sind. Viele Jahre wurden der Markt und das Einzugsgebiet als „gegeben“ angenommen. Doch in den letzten Jahren sehen die Verantwortlichen in deutschen Krankenhäusern in der aktiven Festlegung und Bearbeitung „ihres“ Marktes eine Chance, ihre Situation nachhaltig zu verbessern.

Die Fakten zur wirtschaftlichen Lage der Krankenhäuser in Deutschland sind deutlich: jedes zweite Krankenhaus schreibt rote Zahlen. Die vielzitierte Kosten-Erlös-Schere ist weit aufgespannt, ein Ende ist (noch) nicht in Sicht. Die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung sind vielfältig:

  • die Fördermittel

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In den letzten Monaten ist die Nachfrage nach dem fachspezifischen Zertifizierungsverfahren EndoCert stark angestiegen und das spürbare Interesse an den EndoProthetikZentren lässt vermuten, dass über die Zertifizierung der Wettbewerb im endoprothetischen Leistungsspektrum noch sehr viel stärker werden wird als bisher. Zudem wird interessant werden, wie die Kassen mit den Zentren umgehen werden, um ggf. Individualverträge mit Zentren auszuhandeln.

Auf Grund dieser Beobachtung und weil ZeQ in den letzten Monaten in etlichen Einrichtungen Erfahrungen gesammelt hat, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige wichtige Praxistipps geben. Wir wollen zeigen, wie man einzelne Forderungen praktisch umsetzen kann:

1. A

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Schaut man sich in den deutschen Krankenhäusern um, zeigt sich bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben ein „durchwachsenes“ Bild. Die gesetzlichen Anforderungen sind meist bekannt und deren Erfüllung ist auch „irgendwie“ geregelt. Beim genauen Hinsehen zeigt sich allerdings, dass die Umsetzung der Vorgaben oft lückenhaft ist. Folgende Punkte fallen dabei immer wieder auf:

  • für die Umse

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